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Die "Kopftuchdebatte" und
mehr
1.
Die Integrations-Debatte
2. Theo van Gogh, Ayaan
Hirsi Ali und andere
3. Die Becklash-Kampagne
4. Die Debatte
um Necla Kelek und Seyran Ates
---------------------------------------------------------
1.
Die Integrations-Debatte:
Becklash-Forderung
in Frankreich
Gesetz seit dem 1.1.2007. Zuwanderer müssen ein
Contrat d’Accueil et d’Intégration
(CAI) unterschreiben:
Par le
CAI,
le signataire "s’engage à respecter les valeurs fondamentales de la
France" et "à suivre des cours de français" s’il en a besoin, ainsi
que des cours d’éducation civique et une formation sur les différentes
institutions qui organisent la vie en France (écoles, crèches, mairies,
ANPE, CAF, etc).
Ellen Goodman (Boston
Globe Columnist /June 20, 2008):
Born-again virgins.
France has immigrants sign a pledge that describes
France as a secular country where men and women are equal.
A Veil (Burqa) Closes France’s Door to Citizenship
by KATRIN BENNHOLD
France’s highest administrative court upheld a
decision to deny citizenship to Ms. Faiza Silmi, 32,
who lives in an public housing apartment in
La Verrière (a southwestern suburb of Paris),
on the ground that her “radical” practice of Islam
was incompatible with French values like equality of the sexes.
It was the first time that a French court had judged someone’s capacity
to be assimilated into France based on private religious practice,
taking laïcité — the country’s strict concept of secularism — from the
public sphere into the home. She has adopted a radical practice of her
religion, incompatible with essential values of the French community,
particularly the principle of equality of the sexes,” the
ruling said. The ruling on Ms. Silmi has received
almost unequivocal support across the political spectrum, including
among many Muslims. Fadela Amara, the French minister
for urban affairs, called Ms. Silmi’s niqab “a prison” and a “straitjacket.”
“It is not a religious insignia but the insignia of a totalitarian
political project that promotes inequality between the sexes and is
totally lacking in democracy,” Ms. Amara, herself a practicing Muslim of
Algerian descent, told the newspaper Le Parisien in an interview
published Wednesday. “ Ms. Silmi’s husband, Karim Silmi,
a former bus driver who says he is finding it hard to get work because
of his beard, dreams of moving his family to Morocco or Saudi
Arabia.(NYT, 19.7.08).
Bremen: Referendarin darf Kopftuch tragen (Spiegel,
26.6.08). Das generelle Kopftuchverbot für Referendarinnen in Bremen ist
nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes nicht haltbar. Das Land
muss deshalb einer angehenden Lehrerin, die nicht auf das Kopftuch im
Unterricht verzichten will, unter Umständen die Möglichkeit für ein
Referendariat einräumen, entschied heute das Bundesverwaltungsgericht
(Aktenzeichen 2 C 22.07). Der Staat könne von Beamten und Angestellten -
also auch von Lehrern - verlangen, dass diese in der Schule keine
religiösen Symbole offensiv zur Schau stellten, sagte der Vorsitzende
Richter Hartmut Albers. Für Lehrer in der Ausbildung gelte das jedoch
nicht. Lehramts-Referendare hätten keine andere Möglichkeit, ihren Beruf
zu erlernen, als in einem besonderen öffentlich-rechtlichen
Ausbildungsverhältnis.
Erstmals hat ein deutsches
Gericht die Verbreitung von Hetzbotschaften und Gewaltaufrufen des
Terrornetzwerks Al Qaeda im Internet mit einer
Haftstrafe geahndet. Der Staatsschutzsenat am
Oberlandesgericht Celle verurteilte am Donnerstag einen 37-jährigen
kurdischen Iraker, Ibrahim Rashid,
zu drei Jahren Gefängnis wegen Werbens um Mitglieder für eine
terroristische Vereinigung in 22 Fällen. Der im Breslauer Weg in
Georgsmarienhütte bei Osnabrück lebende Flüchtling hat dem Urteil
zufolge in den Jahren 2005 und 2006 in einem islamistischen
Internet-Chat Sammlungen von Video- und Audiobotschaften von Osama bin
Laden und Abu Mussab al Sarkawi durch Weitergabe von Internet-Links
zugänglich gemacht. (netzeitung, 19.6.08). (Dazu:
Spiegel, 16.10.2006).
Germany jails
Iraqi for al-Qaida recruiting (The Local, 19.6.08).
 Lieber
Schminke als Kopftuch: Mord
EHRENMORD
AN MORSAL Obeidi Mehr als 20 Mal stach Ahmad O. auf
seine Schwester ein - weil sie nicht nach seinen Vorstellungen lebte.
Die Frauenrechtlerin Seyran Ates fordert jetzt, die deutsche
Gesellschaft müsse vehement gegen solche Ehrenmorde vorgehen: "Ein
Mädchen ist keine Hure, wenn sie ausgeht." (Spiegel, 22.5.08). Laut
einer Uno-Studie werden jährlich rund 5000 Frauen weltweit Opfer von
"Ehrenmorden", die Dunkelziffer dürfte jedoch weit höher liegen. Von
Januar 1996 bis Juli 2005 sind allein in Deutschland 55 Ehrenmorde
polizeilich bekannt geworden.
Vor dem Mord verprügelte sie der Vater.
Morsal (16) wurde immer wieder misshandelt / Drohte ihr die
Zwangsheirat? / Behörde wollte sie schützen. (Hamburger MoPo, 20.5.08).
Serap Çileli weiß, was
"Ehrenmord"
bedeuten kann – sie ist selbst davor geflüchtet. Im Interview auf WELT
ONLINE spricht die Frauenrechtlerin über ihre Erfahrungen und wirft den
Deutschen
falsche Toleranz vor.
Der deutsche Staat braucht eine harte Hand, um muslimischen Autoritäten
deutlich zu machen, dass mitgebrachte Stammesrechte hier nicht gelten.
Einem muslimischen Jungen muss das
Beten außerhalb des Unterrichts in der Schule
erlaubt sein, hat das Berliner Verwaltungsgericht vor rund zwei Wochen
im Eilverfahren beschlossen; die Empörung war groß, von Politikern,
Lehrern, Eltern, ebenso die Einigkeit: Das kann so nicht stehenbleiben.
(tgsp, 27.3.08).
Und jetzt? Die Senatsverwaltung kneift, Jürgen Zöllner
lässt den Beschluss rechtskräftig werden. Der junge Muslim betet mit dem
Segen des Staates weiter, und Dutzende, Hunderte, Tausende Muslime an
Berliner Schulen könnten ihm es gleichtun: Pausenklingeln, Schuhe aus,
Füße waschen, rein in die Turnhalle und dann Richtung Mekka, vielleicht
findet sich noch ein Hausmeister, der den Muezzin macht.
„Ich
werde das Beten in schulischen Räumen weiterhin nicht erlauben – trotz
alledem“, sagt Gerhard Rähme. Der langjährige
Leiter der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in
Berlin-Kreuzberg findet es nach wie vor „unmöglich“, dass das Berliner
Verwaltungsgericht einem muslimischen Schüler des Weddinger
Diesterweg-Gymnasiums vorläufig gestattete, in der Schule zu beten (der
Tagesspiegel berichtete). (tgsp, 27.3.08).
Ein Gymnasium in Berlin-Wedding muss einem muslimischen Schüler das
Beten auf dem Schulgelände ermöglichen. Mit diesem Beschluss gab das
Verwaltungsgericht Berlin am Dienstag einem Eilantrag des Jugendlichen
statt. Die Schulleitung hatte ihm zuvor unter Berufung auf das
Neutralitätsgebot des Staates islamische Gebete in der Schule verboten.
Der Junge sah sich jedoch nach seinem Glauben verpflichtet, fünfmal
täglich zu festen Zeiten zu beten. (tgsp, 13.3.08).
Islamisch-christliche Komplizenschaft:
Die Reaktionen auf ein entsprechendes Urteil des Berliner
Verwaltungsgericht sind heftig.
Christliche Kirchen allerdings unterstützen die
Forderung des Islam. Die Kirchen sehen ihre Position bestärkt,
wonach die Religionsfreiheit ein hohes Gut ist. „Wenn der Schulbetrieb
nicht gestört wird, ist nichts gegen muslimische oder andere Gebete in
der Schule einzuwenden“, sagte eine Sprecherin der evangelischen Kirche.
Bei der katholischen Kirche hieß es, es müsse schon gewichtige Gründe
geben, um das Beten an Schulen zu verbieten.(tgsp, 13.3.08).
Die Soziologin Necla Kelek, säkulare Muslimin, sitzt in
der Arbeitsgruppe „Deutsche Gesellschaftsordnung und Wertekonsens“ der
Islamkonferenz. Sie schreibt einen offenen Brief an ihre
fundamentalistischen Glaubensgenossen:
Sie wollen ein anderes Deutschland
(FAZ, 14.3.08). Wir wollen nicht auf eine muslimische Identität
reduziert werden. Warum sagen uns die Islamverbände nicht einfach, was
wir schon immer wussten: Sie lehnen letztlich die Werteordnung
Deutschlands ab.
Der
Islamisten-Prozess gegen GIMF-Aktivisten in Österreich sorgt auch
nach der Urteilsverkündung für Diskussionen (TP, 13.3.08). Die
angeklagte Mona S. (21), die mit dem Hauptangeklagten Mohammed M. (22)
nach islamischem Recht verheiratet ist, und nach eigenen Angaben "nur"
Übersetzerdienste leistete, wollte "aus religiösen Gründen"
ausschließlich mit dem
Niqab
(ein schwarzer Gesichtsschleier, der nur die Augenpartie offen lässt)
auftreten. Der Richter schloss die von Kopf bis Fuß in Schwarz gehüllte
Dame daraufhin vom Prozess aus.
13. März 2008 Die
Deutsche Islamkonferenz (DIK) hat ungeachtet
fortbestehender Meinungsverschiedenheiten bei ihrer dritten
Plenarsitzung einen Zwischenbericht verabschiedet. (FAZ, 14.3.08).
Erdogan nennt
Assimilierung ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
(Spiegel,11.2.08). Was meint der Mann damit, der zeitgleich in der
Türkei für mehr Islamismus kämpft, zuletzt mit dem Einzug des Kopftuchs
in türkischen Hochschulen?.
Hier
Erdogan im Wortlaut:
Sie (die Türken) haben hier einerseits gearbeitet,
andererseits aber haben Sie sich bemüht, Ihre Identität, Ihre Kultur,
Ihre Traditionen zu bewahren. Ich glaube, Ihre Augen und Ohren waren
immer auf die Türkei gerichtet. Die Tatsache, dass Sie seit 47 Jahren
Ihre Sprache, Ihren Glauben, Ihre Werte, Ihre Kultur bewahrt haben, vor
allem aber, dass Sie sich gegenseitig stets unterstützt haben, diese
Tatsache liegt jenseits aller Anerkennung.
Ich verstehe die Empfindlichkeit, die Sie gegenüber der Assimilation
zeigen, sehr gut. Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu
tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie sich einer
Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit. Sie sollten sich dessen bewusst sein... Meine lieben
Schwestern und Brüder, im Moment leben in Deutschland etwa drei
Millionen Türken, doch sind 800.000 unter ihnen deutsche Staatsbürger,
800.000! Warum sollten auch nicht wir Lobbyismus betreiben, um unsere
Interessen zu schützen?... Die Politiker eines beliebigen Landes
sollten, wenn sie eine Erklärung abgeben wollen, einkalkulieren, wie die
Türken in diesem Punkt denken: „Wie würden die Türken darauf
reagieren?“. Sie werden sehen, das werden sie auch tun. Wichtig
ist nur, dass wir solidarisch sind. Wichtig ist nur, dass wir uns nicht
als Fremde, nicht als Gast, nicht als der oder die „Andere“ sehen, dass
wir uns als ein wesentliches Element dieses Landes betrachten.
Dem Saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller
"drängt sich der Eindruck auf, dass es darum geht, für
türkische Zuwanderer dauerhaft eigene Strukturen einzufordern, die eine
vollständige Integration in die deutsche Gesellschaft verhindern... Nur
am Rande sei darauf hingewiesen, dass der Kreuzzug Erdogans gegen die
angeblich verbrecherische Assimilation und die Forderung nach Bewahrung
kultureller Identität vor dem Hintergrund der Behandlung der Kurden in
der Türkei wenig glaubwürdig erscheint.... Erdogan spricht zwar von
„Assimilation“, zielt aber in Wahrheit auf die Vermeidung erfolgreicher
Integration. Wer zur Bewahrung türkischer Identität auffordert und
türkische Schulen als Regelfall fordert, will nicht Integration, sondern
den
Aufbau einer Parallelgesellschaft. Integration erfordert
den Verzicht auf die Bewahrung kultureller Traditionen, falls diese mit
den zentralen Werten einer demokratischen Gesellschaft nicht vereinbar
sind." (FAZ, 15.2.08).
Sammelband zur Zwangsverheiratung
in Deutschland vorgestellt.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Familie,
Frauen, Senioren und Jugend, Dr. Hermann Kues, und die
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und
Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer,
haben am 10.9.07 in Berlin den ersten wissenschaftlichen Sammelband zur
"Zwangsverheiratung in Deutschland" präsentiert. "Zwangsverheiratungen
stellen eine schwere Menschenrechtsverletzung dar, die wir konsequent
verhindern und bekämpfen müssen", erklärte Kues bei der Vorstellung des
Sammelbandes. Es gelte, betroffene Frauen und Männer auf ihre Rechte
aufmerksam zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, damit sie
sich zur Wehr setzen können, so Kues weiter.
Das Verständnis einer Richterin,
Christa
Datz-Winter, für einen prügelnden Muslim in einem Frankfurter
Scheidungsfall löst Empörung aus. Doch diese Haltung ist längst
kein Einzelfall. In immer mehr Bereichen kollidiert die kulturelle
Toleranz mit Recht und Ordnung. (Mariam Lau,
Welt,
22.3.07). Richard Herzinger: Das
Recht steht über jeglicher „Kultur" (Welt,
22.3.07). Günther Lachmann: Wie
Richter falsches Gutmenschentum fördern. Der
Freiheitsbegriff wird in Deutschland oft einseitig angewandt. Unter
dem Deckmantel des Islam verfestigten sich archaisch-kulturelle
Strukturen. (Welt,
22.3.07). Arzu Toker:
Das geltende Rechtssystem wird seit Langem von islamischen Kräften
unterwandert. (Welt,
22.3.07). Alice Schwarzer: Das
geltende Rechtssystem wird seit langem systematisch von islamistischen
Kräften unterwandert. Auch und gerade Konvertiten sind da sehr aktiv.
(Spiegel,
22.3.07). Günther Beckstein: Es
sei erstaunlich, dass viele, die politisch links stünden, "aus
vorauseilendem Gehorsam nicht die Stellung der Frau in bestimmten
islamischen Gesellschaften kritisieren" (Spiegel,
21.3.97). Der Grünen-Fraktionsvize im Bundestag, Christian
Ströbele, zeigte sich entsetzt über den Fall. Eine deutsche
Richterin sei dem deutschen Recht und Gesetz verpflichtet, sagte Ströbele
der in Hannover erscheinenden Neuen Presse. Er fügte hinzu:
Die schwere Misshandlung und Bedrohung eines anderen Menschen ist hier
zu Recht als Körperverletzung unter Strafe gestellt. Ströbele
forderte in solchen Scheidungsfällen die Härtefallregelung
anzuwenden, wonach das Trennungsjahr nicht eingehalten werden muss. (SZ,
22.3.07). Die New
York Times schreibt dazu: It is "a time of rising tension in
Europe as authorities in many fields struggle to reconcile Western
values with growing Muslim minorities." (23.3.07).
-
In britischen Klassenzimmern
soll das Tragen von Gesichtsschleiern von den Schulen verboten werden
können. Mit dem Erlass will die Regierung auf die zunehmende Zahl von
muslimischen Schülerinnen reagieren, die verhüllt zum Unterricht
erscheinen. Lehrer müssten zu den Schülern Augenkontakt halten können,
so die Begründung. (dpa) (taz,
21.3.07).
Die
in der Türkei geborene Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz hat
einen Vorschlag gemacht, den Hunderttausende muslimische
Einwanderinnen längst beherzigen, andere aus jeweils ihren Gründen
aber nicht. In der „Bild-Zeitung“ wurde sie zitiert mit der
Aufforderung an Frauen aus der muslimischen Welt: „Kommt im Heute
an und legt das Kopftuch ab.“ Umgehend nach der „Bild“-Äußerung
erreichten Frau Deligöz jede Menge Schmähungen und Drohungen
mit der Post, per Internet und am Telefon. Alsbald wurde sie auch in türkischen
Zeitungen beschimpft, unter anderem als „Schande für die
Menschheit“ und als Nazi. (FAZ,
1.11.06) .
Bundesinnenminister
Schäubles Islam-Konferenz am 27. September
2006
Ex-Muslime fordern Auflösung
der Islamkonferenz
Skandal:
SPD-Senator Körting veranlasst
Selbstzensur mit Rücksicht auf Islamisten. Mozart-Oper Idomeneo
abgesetzt
Lale Akgün
(Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion) will Sabine
Christiansen zensieren. Ihr ist die Einladung des sächsische Imams,
Hassan Dabbagh, peinlich. Der würde angeblich ein falsches
Bild des Islam in der Sendung verursachen, hatte der doch um
Verständnis für die verhinderten Bahnattentäter von Dortmund und
Koblenz geworben. Ähnlich äußerte sich Kristina Köhler
(Islam-Expertin der CDU im Bundestag). In «Bild» nannte sie es einen
«Skandal, dass die ARD einen Islamisten vor einem Millionenpublikum
ein Forum bietet». (Netzeitung).
Fragt sich, weshalb die ARD nach Meinung der "großen
Koalition" ihren Zuschauern keinen "reinen Wein"
einschenken darf? Akgün meint, es müsse darum gehen,
Vorurteile gegenüber Muslimen abzubauen. Dies erreiche man nur, indem
man Leuten ein Forum gebe, «die Wissen über den Islam haben, eine
theologische Ausbildung nachweisen können und für Demokratie und
friedliches Zusammenleben stehen». Solche Personen sind offenbar rar
gesät und schwer zu finden...
Französischer
Philosophielehrer Robert Redeker aus Toulouse muss sich
verstecken, weil er über den Islam öffentlich im Figaro nachgedacht
hat: Face aux intimidations
islamistes, que doit faire le monde libre. Übernimmt Islamophobie
die Funktion des Antikommunismus? Jésus est un maître d'amour,
Mahomet un maître de haine. Dafür wurde gegen ihn eine
Todesfatwa ausgesprochen und er bittet André
Glucksmann um Hilfe.
Italien
- Ehrenmord löst Debatte über Integration aus: Der
mutmaßliche "Ehrenmord" an einer jungen Frau in Brescia
erschüttert Italien. Ihr aus Pakistan stammende Vater soll die 20-jährige
Hina Saleem, nachdem sie sich einer Zwangsheirat verweigert
hatte, brutal getötet haben. Nun überlegt die Regierung in Rom, ihr
neues Einbürgerungsgesetz noch einmal zu korrigieren. Mit einem
langen, großen Küchenmesser, so die Ermittler, habe der Vater seiner
20 Jahre alten Tochter den Hals durchgeschnitten. Ein Onkel und ihr
Schwager sollen die sich wehrende Frau dabei festgehalten haben. Die
blutige Leiche Hina Saleems wurde später im Garten der Familie
verscharrt - mit dem Kopf Richtung Mekka, so wie es der Koran
vorschreibt.
Der Senat will Jugendliche aus
ausländischen Familien besser als bisher auf das Berufsleben
vorbereiten. Mit gutem Deutsch zum Ausbildungsplatz
(Tgsp., 26.7.06). Der Anteil von Migranten an den Auszubildenden beträgt
nach Angaben der Verwaltung nur vier Prozent – bei einem Bevölkerungsanteil
von etwa zehn Prozent. Jeweils bis zu 1500 junge Migranten sollen in
den kommenden zwei Jahren gezielt geschult werden, um besser für
einen Ausbildungsplatz vorbereitet zu sein. Interessierte Jugendliche
können sich bei der Servicegesellschaft Zukunft im Zentrum melden,
die das Programm koordiniert: Telefon 27 87 33 0.
Brandanschlag Polizei schützt CDU-Politiker
René Stadtkewitz. Auf Internetseiten der autonomen Linken ist
der CDU-Politiker seit Monaten abgebildet und wird angefeindet wegen
seiner Opposition des Baus der der Ahmadiyya-Gemeinde in
Berlin-Pankow (Heinersdorf) (Tgsp,
11.8.06). Die dissident-konservative, aber nicht-militante
Gemeinde distanziert sich scharf von dem Anschlag und kritisiert einen
Aufruf der Antifa Weißensee für eine Demonstration am 27.
August. Das Papier sei kein sachlicher Beitrag zur Verständigung und
stehe im krassen Widerspruch zum Motto der Gemeinde "Liebe für
alle, Hass für keinen". In dem Aufruf wird pauschal
kritisiert, dass in Heinersdorf eine "rassistische
Grundstimmung" herrscht. (Tgsp.,
11.8.06).
"Klar, ist Jude ein
Schimpfwort. Ich kenne viele Moslems, die sagen Scheißjude oder
so." (Kerstin Krupp, Berl. Zeitung,
9.8.06 ). Katrin Becker (Alice-Salomon-Fachhochschule),
Islam-Expertin Claudia Dantschke und MdB Kristina Köhler
berichten. Einige politisch
unkorrekte Gedanken zum Berliner Integrationsgipfel / Von
Pierre Sanoussi-Bliss: Ihr habt den Farbfilm vergessen!.
(Tgsp., 16.7.06) Steffen
Hudemann: Wie der Fußball in Kreuzberg Tag für Tag
Integrationsarbeit leistet – abseits von Gipfeln im Kanzleram. Das Prinzip Odonkor 21
000 Berliner Erstklässler untersucht: Migranten haben deutlich
weniger Bildungschancen. Trotz Kita sprechen türkische Kinder zu schlecht Deutsch
(Tgsp., 15.7.06). Hans Monath:
Nach dem Integrationsgipfel der Kanzlerin streitet die Union über
Sanktionen und Leitkultur. Auf gut Deutsch.
Angela Merkel schob bei dem Treffen die Forderung nach mehr
Druck auf Ausländer in den Hintergrund, mit der Parteifreunde zuvor
Schlagzeilen gemacht hatten. Stattdessen stellte sie klar, dass sie Förderung
von Migranten für den besseren Weg hin zu mehr Integration hält.(Tsp,
16.7.06).
Neues Kopftuch-Urteil:
Nonnen retten den Islam (Spiegel,
8.7.06) und Bildungsministerin Annette Schavan kritisiert
es (Spiegel,
8.7.06). Die
Stuttgarter Lehrerin Doris G. darf auch künftig Kopftuch
tragen - Watschentag für das Land Baden-Württemberg. Denn solange
Nonnen in Ordenstracht lehren, sei das Verbot "religiöser
Bekundungen" nicht durchzusetzen, entschieden Stuttgarter
Richter. Seit 1985 trägt sie ein Kopftuch - "aus religiösen
Gründen", wie sie ganz offen zugibt. Bei bereits verbeamteten
Lehrerinnen wie Doris G. können die Baden-Württemberger, so wie es
derzeit aussieht, nur unter einer Bedingung noch ein Kopftuchverbot
durchsetzen: wenn sie auch die Nonnen im Schwarzwald zwingen, den
Habit abzulegen. Oder den Schuldienst zu quittieren.
Lehramtsanwärterinnen mit Kopftuch wie Fereshta Ludin dürften im
Südwesten aber nach wie vor keine Aussicht auf Übernahme in den
Schuldienst haben. Es fehlt der Vergleichsfall fehlt - Anwärterinnen
im Habit wurden zuletzt nicht mehr in den staatlichen Schuldienst
übernommen, sondern mussten an Privatschulen gehen. Schavan sieht im
Kopftuch aber kein "religiöses" sondern ein "politisches
Symbol", das international als
"Zeichen für eine kulturelle Abgrenzung und politischen
Islamismus gesehen" wird. Hinter
dem Kopftuch stecke außerdem "eine Botschaft, die nicht
vereinbar ist mit unserem Grundgesetz, denn es ist ein Symbol für die
Unterdrückung der Frau". Der
nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf hat das Kopftuchverbot
mit den Stimmen der Regierungsparteien CDU und FDP beschlossen. (SPIEGEL,
31.5.06). Das Gesetz verbietet Lehrerinnen und Lehrern an den öffentlichen
Schulen des Landes, politische, religiöse, weltanschauliche oder
"ähnliche äußere Bekundungen", die geeignet seien, die
Neutralität des Landes gegenüber den Schülern oder "den
politischen, religiösen oder weltanschaulichen Schulfrieden zu gefährden
oder zu stören". Vor allem sei ein Verhalten unzulässig, das
den Eindruck hervorrufen könne, dass Lehrer gegen die Menschenwürde,
die Gleichberechtigung, die Grundrechte oder die
freiheitlich-demokratische Grundordnung auftreten, heißt es im
Gesetzestext. Christliche und jüdische Symbole oder Kleidungsstücke
sind von dem Verbot ausdrücklich ausgenommen.
Erschwerung
der Zuwanderung und verschärfte Pflicht zur Integration: Während
Merkel die Förderung von Migranten auf dem Migrationsgipfel in
den Vordergrund stellte, hielten ihr führende Unionspolitiker am
Wochenende das Prinzip des Forderns entgegen: Der Einbürgerungswillige
müsse sich schon "zur deutschen Schicksalsgemeinschaft bekennen",
sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU). Und der
innenpolitischer Sprecher der Fraktion Hans-Peter Uhl (CSU)
machte deutlich: "Mir fehlt das klare Bekenntnis zu Sanktionen."
Heute legte Edmund Stoiber mit einem CSU-Vorstandsbeschluss in
der Tasche nach und forderte eine "klare
Integrationsverpflichtung für Zuwanderer".
Im Ausländerrecht wird ein Sanktionskatalog für
Integrationsverweigerer diskutiert. In einem 260-seitigen Bericht an
das Schäuble-Ministerium wird angeregt, die Möglichkeit der
"Rückführung" (Abschiebung auf Beamtendeutsch) ausländischer
Sozialhilfeempfänger auch auf den Kreis der
Arbeitslosengeld-II-Bezieher auszuweiten (SPIEGEL,
17.7.06).
„Praktiker stören meist
nur“. Er wurde zum Integrationsgipfel nicht eingeladen. Neuköllns
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky über Schulen,
Integrationsgipfel – und Sonntagsreden (Tgsp, 9.7.06): "Vor
Jahrzehnten sind Arbeitskräfte ohne jede Rücksicht auf ihren
kulturellen Hintergrund angeworben worden. Wenn ich aber Analphabeten
anwerbe und mich nicht darum kümmere, dass sie lesen und schreiben
lernen, darf ich mich nicht wundern, wenn sie 20 Jahre später ihren
Kindern nicht bei den Hausaufgaben helfen können. Und auch nicht über
bildungsferne Elternhäuser klagen oder fehlende beziehungsweise
tradierte Erziehung. Mit unserem jetzigen Schulsystem entlassen wir
viele junge Leute aus der Schule, die in unserer Gesellschaft fast
keine Chance haben. Sie suchen Halt, wo sie ihn finden – auf der
Straße, in der Kultur ihrer Herkunftsländer, in der Religion oder
der Kriminalität und in der Abgrenzung. Integration gibt es nicht zum
Nulltarif. Für mich führt der Weg zu mehr Integration über die
Kindergartenpflicht und flächendeckende Ganztagsschulen. Und in
Berlin muss die Hauptschule weg". "Die Zahl der Familien wächst,
in denen den Kindern zu Hause verboten wird, deutsch zu sprechen."
"Kürzlich habe ich auf einer internationalen Tagung das deutsche
Transferleistungssystem beschrieben. Eine sechsköpfige Familie kommt
bei uns mit der Miete auf 2000 bis 2500 Euro. Eine Akkordarbeiterin in
der Wäscherei verdient 800 bis 850 Euro, ein Facharbeiter 1600 Euro.
Die Kollegen aus dem Ausland nannten das gesellschaftlichen Selbstmord."
Kreuzberger SPD-Politiker ausländischer Herkunft fordern:
"Wer seinen Kindern kein Deutsch beibringt, kriegt kein Kindergeld".
Der Deutsch-Türke Soner Ipekcioglu (33) und der Deutsch-Iraner
Ahmad Ohadi (23) haben zum Integrationsgipfel am Freitag ihren
Forderungs- atalog als offenen Brief an die Spitzen aller Parteien im
Bundestag geschickt (BZ, 13.7.06). Nationalpreis
für Deutsch auf dem Schulhof der Hoover-Realschule
(Spiegel, 27.6.06). Lehrer
aus Zuwandererfamilien wie Nurgül Altuntas sind noch immer
eine Ausnahme an deutschen Schulen. Dabei werden sie dringend
gebraucht - als Rollenvorbilder, Übersetzer und Vertraute. (SPIEGEL,
4.4.06).
Der
Streit um die zwei Burka-tragenden Schülerinnen der Bonner
Bertolt-Brecht-Gesamtschule ist beendet. Eine der beiden Schülerinnen
werde auf das umstrittene islamische Gewand verzichten und wieder eine
öffentliche Schule besuchen, teilte am Dienstag die Bezirksregierung
Köln mit. Die andere verschleierte Schülerin will weiterhin den zunächst
irrtümlich als Burka bezeichneten Kopfschleier "Niqab"
tragen. Sie habe sich zum Schuljahresende von der Schule abgemeldet,
teilte ihr Anwalt der Schulbehörde mit.(SPIEGEL,
9.5.06).
In Belgien und den Niederlanden
gibt es einen offenen Kampf gegen die Burka in der Öffentlichkeit.
Einige belgische Gemeinden haben ein Verbot erlassen. Im niederländischen
Utrecht wird Frauen in Burka gar die Sozialhilfe gekürzt. Das Gewand
verbreite ein Gefühl der Unsicherheit und behindere den Dialog,
argumentieren die Gegner. Niederlande und Belgien diskutieren Verbot der Burka
(tagesschau, 14.5.06).
Freie Fahrt zur Einbürgerung
von Freunden des Osama bin Laden:
Der fundamentalistisch-islamistische Zentralrat der Muslime
begrüßte den Beschluss der Innenministerkonferenz zur Einbürgerung.
"Wir sind froh, dass ein Gesinnungstest offenbar vom
Tisch ist", sagte der Vorsitzende Ayyub Axel Köhler der
"Berliner Zeitung". Am 5.5.06 hatten sich die Innenminister
von Bund und Ländern darauf verständigt, dass Bewerber um die
deutsche Staatsbürgerschaft künftig bundesweit Sprachtests und Einbürgerungskurse
mit anschließender Prüfung absolvieren müssen. In den Einbürgerungskursen
sollen staatsbürgerliches Grundwissen sowie die Werte und Grundsätze
der Verfassung vermittelt werden.(Stoiber fordert Neuordnung bei Zuwanderungspolitik tagesschau.de,
6.5.06) Burkas in
Bonn. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will mit
Uniformen in Schulen Burkas verhindern (tagesschau.de,
6.5.06). Ende April waren zwei Schülerinnen der Bonner Bertold-Brecht-Gesamtschule
suspendiert worden, weil sie nach den Osterferien überraschend im
Burka-Gewand zum Unterricht erschienen. Schulleiter Ulrich Stahnke
sah dadurch den Schulfrieden gefährdet und verwies die 18-Jährigen für
14 Tage der Schule.
Burka-Streit in der Schule beendet
(Welt, 9.5.06). "Wir
erwarten von allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und
Lehrern, angestellten Personen sowie allen Besuchern der Schule eine
angemessene Kleidung. Das Tragen von Kleidung und Symbolen, die eine
religiös fundamentalistische Orientierung repräsentieren und/oder
unsere demokratische Grundordnung in Frage stellen, wird von uns
abgelehnt. In Anlehnung an den Geist unserer Schulverfassung
streben wir eine kopftuchfreie Schule an."
(Aus der Schulordnung).
Kommentar dazu von Gudrun
Eussner: Die Arbeitsfront des Kampfes für das
Kopftuch
CDU-Generalsekretär Volker
Kauder: "Wenn wir über
die Integration von Zuwanderern sprechen, reden wir also zunächst und
vor allem über ein Problem der sozialen Integration. Wir haben
uns in der Vergangenheit politisch nicht intensiv genug darum bemüht,
den Bürgern ausländischer Herkunft von Beginn an Wege in unsere
Gesellschaft über Spracherwerb, Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben
zu öffnen." („Die Realität wurde zu lange
verschleiert”, FAZ, 2.4.06)
Schule,
Gewalt, Integration - die Rütli-Debatte
(wird weiterhin ergänzt)
Wer
die Geschichte und die Werte Deutschlands nicht kenne und die
Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht akzeptiere, könne nicht
Deutscher werden, meint Stoiber und Schäuble fügt
hinzu: Außerdem müsse er die deutsche Sprache beherrschen und sie
seinen Kindern beibringen. Das gelte auch für Menschen, die nur
dauerhaft in der Bundesrepublik bleiben wollen. Einwanderung Union über Einbürgerungstest zerstritten
(FAZ, 23.3.06).
Das reformierte Einbürgerungsrecht
war einladend und stellte Bedingungen - heute herrscht ein Klima der
Ablehnung, sagt CORNELIE
SONNTAG-WOLGAST (FR,
18.3.06)
Hamburg:
Innensenator wollte Islamismus als Thema in Lehrplänen der Schulen
festschreiben (abendblatt,
20.3.06)
Merkel verteidigt Einbürgerungstest,
Schleswig-Holstein ist dagegen (tagesschau, 18.3.06)
.
SPD und CDU streiten über Einbürgerungstests
(FAZ, 18.3.06) .
Der Frankfurter Literaturkritiker Marcel
Reich-Ranicki kritisiert den hessischen Einwanderungstest als zu
anspruchsvoll. Er sei sich nicht sicher, ob er ihn selbst bestehen würde,
sagte Reich-Ranicki
der FAZ
vom 18.3.06 .
Der
Vorstoß mehrerer Unionspolitiker für ein Vorbereitungsvideo für
zuwanderungswillige Ausländer nach niederländischem Vorbild löst Unmut
in der Großen Koalition aus. Nicht nur die SPD, auch der
CSU-Abgeordnete Gauweiler kritisieren den Film scharf. Einbürgerung:
Koalition streitet über Nackt-Test für Einwanderer (SPIEGEL ONLINE,
18.3.06) . Während
sich Unionspolitiker für Tests und vorbereitende Filme stark machen,
halten Sozialdemokraten, Liberale und Vertreter von Muslimen und Türken
solche Maßnahmen für "schwachsinnig" und "übereifrig".
(SPIEGEL ONLINE, 18.3.06)
Hessen plant bei
Einbürgerung Integrationstest und Eid auf die Verfassung
(FAZ, 15.3.06) Der
Vorstoß sei mit den CDU-Innenministern der Länder abgestimmt, solle
im Mai in der Bundesinnenministerkonferenz zur Diskussion gestellt
werden und dann in eine Bundesratsinitiative münden.
Hier einige Fragen aus dem geplanten Einbürgerungstest:
Hätten Sie es gewußt?
Z.B.: "Einer Frau soll
es nicht erlaubt sein, sich ohne Begleitung eines nahen männlichen
Verwandten allein in der Öffentlichkeit aufzuhalten oder auf Reisen
gehen zu dürfen: Wie ist Ihre Meinung dazu?" Download:
Leitfaden Wissen & Werte
Derzeitiger Stand: In der „Loyalitätserklärung”, die
Einbürgerungskandidaten derzeit unterschreiben müssen, bestätigen
sie, daß sie über die „Bedeutung des Bekenntnisses zur
freiheitlich demokratischen Grundordnung” und deren Grundsätze
unterrichtet seien. (FAZ-Net,
13.3.06).
Schon im Februar 2006 hatte Bayern (FAZ,
9.2.06) im Anschluss an Baden-Württemberg ähnliche Pläne
vorgestellt, bei denen sogar eine Regelanfrage beim Verfassungsschutz
vorgesehen ist. Und es soll teuer werden, so Stoiber: „Wir wollen
keine Einbürgerung zum Nulltarif”, sagte er(FAZ.NET,
4.3.06).
Hier der
„Gesprächsleitfaden für die Einwanderungsbehörden” in
Baden-Württemberg im Original: „Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer” - FAZ.NET,
9.1.06 Kommentare
in der Faz
dazu.
Die
"Migrationsforscherin" Yasemin Karakasoglu bezeichnet die
Fragen als "äußerst
bizarr".
Rüdiger
Soldt: Einbürgerung Leitfragen -
(FAZ.NET, 10.1.06)
Einführung von Sprachtests für
Ausländer:
Innenminister Schäuble will gegen Zwangsehen vorgehen
(tagesschau.de, 12.3.06): "Lernt
von den Niederlanden" (Schäuble-Interview
„Der Islam ist keine Bedrohung für uns” - FAZ.NET, 12.3.06)
Horst Pankow: "Der Gesprächsleitfaden liest sich
hauptsächlich wie ein Katalog eines Großteils der „zivilisatorischen
Errungenschaften“, die die post-68er Linken beanspruchen, in diesem
Land durchgesetzt zu haben. So zum Beispiel die vollständige
rechtliche und soziale Gleichstellung von Frauen, die Anhängern des
Islam bekanntlich als Blasphemie gilt." (Prodomo-Zeitschrift in eigener Sache,
Januar 2006)
Der "familienfeindlichen
Hedonismus der Achtundsechziger" ist laut Christian Schwägerl
in
der FAZ
vom 15.5.06 angeblich verantwortlich für den gegenwärtigen demografischen Umschwung in Deutschland: "Schon
2010 wird in deutschen Großstädten die Hälfte der Bevölkerung
unter vierzig Jahren aus Einwandererfamilien stammen, während
vierzig Prozent der Einwandererkinder ohne Berufsabschluß bleiben".
Er lastet den 68ern die Ergebnisse der konservativen Politik an, gegen
die sich gerade die 68er aufgelehnt hatten: "So
wurden drei Generationen Einwanderer aus dem gesellschaftlichen Leben
ausgeblendet, so entstand die Botschaft, daß die Kosten von Kindern
wohlstandsgefährdend sein könnten, daß es besser sei, 'auf
sich zu schauen'.
Kindergärten, Schulen, Universitäten blieben unterfinanziert, während
die Staatsschulden explodierten".
So als ob nicht gerade die
68er für bessere Bildung, für Kinderläden, gegen Konsumterror etc.
auf die Straße gegangen wären.
Lizas Welt: Sharia in Westfalen
- Manfred van Hove wegen Abdrucks von Koranversen auf Klorolle
am 23.2.06 zu einem Jahr Knast (auf Bewährung) veurteilt
Berlin: Die Islamische Religionsgemeinschaft will in Berlin mitreden–
per Staatsvertrag. (Tgsp, 13.3.06).
Wie die türkischen Blätter über eine Empfehlung des Islamforums
berichten. Muslimische
Schüler und ihre Probleme (Tgsp., 12.3.06) „Bei uns gehört Brutalität zur
Kultur“. Necla Kelek erklärt das Rollenverständnis türkischer
Männer – am Beispiel von Strafgefangenen (Tgsp. 13.3.06). Necla
Kelek: Die verlorenen Söhne. Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen
Mannes. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2006. 208 Seiten, 18,90 Euro.
Kopftuchverbot für Lehrkräfte
an Schulen. Die Änderung des Schulgesetzes ist Gegenstand
der Anhörung im Hauptausschuss unter Vorsitz von Werner Jostmeier (CDU)
am 9. März 2006, 11 Uhr im Plenarsaal. Zu
beantworten ist ein Fragenkatalog.
Beteiligt sind der Ausschuss für Generationen, Familie und
Integration sowie der Ausschuss für Frauenpolitik. Der Gesetzentwurf
von CDU-Fraktion
und FDP-Fraktion
soll das Tragen eines Kopftuches von Lehrkräften in Schulen und im
Unterricht verbieten. Die Anhörung widmet sich auch Fragen zur
Bedeutung des Kopftuches sowie zum Schulrecht und zum Schulfrieden,
zur Integration und zur Religionsfreiheit. Stellungnahmen werden von
Rechtsexperten, von Menschen-, Frauen- und Integrationsbeauftragten
abgegeben. Gehört wird auch der Vizepräsident des
Bundesverfassungsgerichts a.D. Prof. Dr.
Ernst-Gottfried Mahrenholz.(Landtag NRW Anhörungen).
Die Grünen-Fraktion in Düsseldorf lehnt ein Kopftuchverbot
strikt ab. Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Sybille
Haussmann, meint: "Wenn Kopftücher verboten werden sollen, dann
muss dieses Verbot auch für alle anderen religiösen Kleidungsstücke
gelten." (wdr,
24.11.2004)
Lizas Welt:
Sharia in Westfalen - Manfred van Hove wegen Abdrucks von
Koranversen auf Klorolle am 23.2.06 zu einem Jahr Knast (auf
Bewährung) veurteilt
Die
Türkei, wie sie ist, sollte nicht in die EU aufgenommen werden
Von Bassam Tibi
Papst
empfängt umstrittene Islam-Kritikerin Oriana
Fallaci (dpa 1.9.05):
Als erste Italienerin ist Oriana Fallaci, die
schärfste Kritikerin des Islam, von Benedikt XVI. zum Privatgespräch
empfangen worden. (Spiegel-online, 12.9.05)
Angela Merkel: "Ein
Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist richtig. Aber es ist nicht auf
Schülerinnen übertragbar. Denn im Gegensatz zu Schülerinnen, die
als Privatpersonen am Schulunterricht teilnehmen, sind Lehrerinnen
Vertreter staatlicher Institution und Repräsentanten des Staates" (emma
9/05)
Islamisierung funktioniert auch
ohne Kopftuch. Das Beispiel Frankreich: Der
Obin-Bericht. Auszugsweise Übersetzung des Artikels von Sylvain
Attal und zusammengestellt von Gudrun Eussner
Kommentar dazu in Die Welt vom 1.6.05: Fanatiker
auf dem Vormarsch
Frankreich ist nicht weit: "So berichtete die Website der
islamischen Gemeinschaft Milli Görüs hocherfreut über die Eröffnung
einer eigenen Station für moslemische Patienten in einem Hannoveraner
Krankenhaus."
Die britische Regierung will ein umstrittenes Gesetz
gegen religiöse Diskriminierung durchsetzen. von udo
wolter (jungle world, 11.-18.3.05). Wolter verweist dort zurecht
auf the
islamophobia myth by Kenan Malik
Islam-Konvertiten
als Avantgarde der zeitgenössischen Gegenaufklärung
Jutta
Willutzki (Bahamas
46/2005)
Schönbohm (Innenminister in Brandenburg)
bekämpft ein islamistisches Phantom:
Extremismus
ohne Extremisten (taz 8.1.05)
CSU-Grüne-Koalition:
Bayerns Ministerpräsident
Stoiber fordert, dass Ausländer, die den deutschen Pass wollen,
aufs Grundgesetz schwören sollen. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion,
Katrin Göring-Eckardt, fordert Zuwanderer auf, "sich auf
das Grundgesetz als Grundlage unserer Werte, unserer Gesellschaft und
die daraus folgenden Gesetze einzulassen". Wer das nicht wolle
und wer nicht bereit sei, die deutsche Sprache zu lernen, könne auch
nicht nach Deutschland einwandern und hier leben. Spiegel-online
28.11.04
APARTEI-ANTRÄGE ZUR AUSLÄNDERPOLITIK,
Spiegel-online
29.11.04
"LEITKULTUR"-DEBATTE
"Zuwanderung
wird als Bedrohung empfunden"
"Das Niveau dieser Debatte ist auf
Fußhöhe - man muss aufpassen, dass man nicht drauftritt", sagt
Klaus J. Bade,
Migrationsforscher im Spiegel-online vom 24.11.04
Was
Immigration bedeutet: Die
Werte der Aufklärung zählen
VON RICHARD WAGNER, FR 26.11.04:
"Wieso können wir uns
mit dieser Frau (Ayaan Hirsi Ali)
nicht solidarisch fühlen?"
Ayaan Hirsi Ali: Shortcuts
to enlightenment (zeit, 1.12.04)
ZAFER SENOCAK versteht den Antisemitismus
nicht und gefällt sich in der Rolle des "Juden" von heute:
Vernunft und
Religion (taz vom 22.11.04).
Einer, der es ihm gleichtut, ist Y.Michal Bodemann,
"ein Prof., der nicht bis drei zählen kann".
Katajun
Amirpur
(alles SZ) tut es ihm (fast) gleich: "Dummerweise
wissen eben viele Muslime nicht besonders viel über ihre
Religion", wie z.B. ihre Glaubensgenossen im Iran, als sie Ateghe
Radschabis, ein 16jähriges Mädchen erhängten, statt sie zu
steinigen. Wer sich gegen diese Art Multi-Kulti wendet, ist laut Dick
Pels auf dem Dritten
Weg
(taz 23.11.04).
Die "Leitkultur"
ist wieder da
Welt, 22.11.04
Interview
mit dem Politologen Tibi: "Wir brauchen eine europäische
Leitkultur"
Spiegel-online 23.11.04
Rot-Grün:
Schluss mit
Multikulti-Kuscheln
Spiegel-online,
23.11.04
Nicht Multi-Kulti: Nun
heißt es Inter-Kulti
Faz 21.11.04
Altkanzler
Schmidt löst im Hamburger
Abendblatt am 24.11.04 Kontroverse
aus: Es sei ein Fehler gewesen, «dass wir zu Beginn der 60er Jahre
Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten». yahoo
25.11.04
Muslim Integration: Fighting
the Preachers of Hate
spiegel-online 26.11.04
Die deutsche
Volksgemeinschaft formiert sich:
Der Jüdische Kulturverein Berlin warnt vor einer aktuellen Hysterie
gegen Muslime
Spiegel-online, 20.11.04
Die taz nimmt sich der Sache an:
Keine Lust mehr auf Einwanderer.
Anmerkungen zu einer maßlosen Debatte
Kommentar
Stefan Reinecke (taz, 20.11.04)
Gut,
dass ihr mich erzieht NAVID
KERMANI (Kommentar, taz 20.11.04
Die
Straße ruft. Muslime
demonstrieren für Toleranz.
(taz 20.11.04)
Der
Islamwissenschaftler Michael Kiefer "Die
Türkei steht mit einem Bein in jeder Ditib-Moschee" (taz
20.11.04)
Der muslimische Dachverband Ditib: "Wir
haben alle eingeladen "
(taz20.11.04)
Am öffentlich-rechtlichen
Stammtisch, Kommentar von SANEM KLEFF (taz 20.11.04)
Vier BerlinerInnen (GELAAL
ZAHER, SONGÜL
CETINKAYA, ONUR
SUZAN KÖMÜRAI, ALI
BASTUMER:
So
klappts mit dem Muslim (taz 20.11.04)
Berlin-Tiergarten-Süd: An ihrer
Haustür stand "Deutsche
raus"
Maxim Leo, Berliner Zeitung, 20.11.04
Multikulti-Debatte in Berlin: Über
die Köpfe hinweg (taz, 20.11.04)
Kritik
der Islamophobie von
Eberhard Seidel, taz
16.11.04
CDU Bürgermeister Joachim
Zeller (Berlin-Mitte-Wedding-Tiergarten) hat die Schere schon im
Kopf: "Bei uns wären Äußerungen wie die des Regisseurs
van Gogh, der ermordet wurde, nicht
akzeptabel" (Tgsp 5.12.04)
Berlin-Neuköllns
Bürgermeister: Multi-Kulti ist gescheitert.
"Die Niederlande sind nicht weit",
sagt Heinz Buschkowsky nach dem Anschlag und den Unruhen im
Nachbarland.
In seinem Bezirk sieht er große Gefahren
Von Werner van Bebber (tagesspiegel,
13.11.2004)
Der Kronzeuge
Buschkowsky und die Gutmenschen
spiegel-online 26.11.04
Buschkowsky erntet Widerspruch
Lars von Törne, tagesspiegel,
14.11.04
VAN
GOGH-MORD ALS VORBILD
Geheimdienste warnen vor
Islamisten-Terror in Deutschland
Spiegel-online, 13.11.04
Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan will Schwäbisch in
Moscheen verbieten:
Imame sollen in deutscher Sprache predigen
Spiegel-online, 14.11.04
Rita Süssmuth sprach sich gegen einen deutschsprachigen
Islamunterricht aus. «Wir schreiben ja auch nicht vor, dass in der
polnischen Messe deutsch gesprochen werden muss in Deutschland.»
Entscheidend sei, «was im Raum der Moscheen, der Gotteshäuser
passiert und dabei ist die Sprache nur ein Element». In: Wirbel
um Islam-Feiertag in Deutschland (dpa
17.11.04)
SPD und Grüne gegen
Deutsch-Pflicht für Moschee-Prediger (dpa
15.11.04)
Der Print-Spiegel
erscheint am 15.11.04 mit der Titelstory:
Allahs rechtlose Töchter - Muslimische Frauen in Deutschland
TITEL: Mitten in Deutschland werden Musliminnen gefangen
gehalten, misshandelt und zwangsverheiratet
TITEL:
Frauenrechtlerin Alice Schwarzer über den schwierigen Umgang der
Deutschen mit Muslimen
TITEL:
Wie sich junge Deutschtürkinnen gegen Zwangsheiraten wehren
SPIEGEL-Gespräch
mit dem niederländischen Schriftsteller Harry Mulisch über die
Herausforderung Europas durch die Islamisten
Burqa verboten:
Kopftuchstreit
auf Belgisch (tgsp., 14.11.2004)
Antwerpen
verbiedt boerka:
Wie
in Antwerpen met een boerka over straat gaat, is voortaan strafbaar.
De politie moet elke vrouw die in dit kledingstuk gehuld is,
identificeren en uitleg geven over het feit dat ze zich niet gemaskerd
of onherkenbaar in het openbaar mag begeven.
Wordt de vrouw een tweede keer 'betrapt' in boerka, dan wordt ze
geverbaliseerd en riskeert ze een boete. De richtlijn is opgelegd
door korpschaf Eddy Baelemans in samenspraak met burgemeester Patrick
Janssens.
Het Laatste Nieuws, 13/11/04
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2. Theo van
Gogh, Ayaan Hirsi Ali und andere
Ayaan Hirsi Ali im
FAZ-Interview: Die schleichende Scharia.
"Und was man dort dann (im Koran und in den Hadithen) wortwörtlich
liest und auswendig lernt, hat eben mehr mit Bin Ladin zu tun
als mit den schönen Worten europäischer Islamreformer. Darum hat Bin
Ladin so viele Anhänger, jeder Muslim kann das nachvollziehen. Ich
glaube, Bin Laden beruft sich zu Recht auf die Religion. Darum
müssen wir - wenn wir diese Gewalt verurteilen und verabscheuen - die
Religion ändern"... "Bin Ladin trifft natürlich
einen richtigen Punkt, wenn er den Westen für die Unterstützung von
Tyrannenstaaten verurteilt. Wir unterstützen Ägypten, die Saudis,
Jordanien, Pakistan, die Golfstaaten - das sind alles keine
Rechtsstaaten und keine Demokratien. Diese ganze sogenannte
realistische Außenpolitik in der Tradition von Henry Kissinger
war ein Desaster"..."Wir nennen die Hamas völlig
zurecht eine kriminelle Vereinigung, aber werfen ihr auch noch das
Geld hinterher! So halten wir die Palästinenser und die anderen
arabischen Bevölkerungen in erbärmlichen und rückständigen Verhältnissen".
(4.10.06).
"Danger Woman" Ayaan
Hirsi Ali's next task:
A follow-up to Submission - this time, the
story of the men. (Guardian, 17 May 05)
SPIEGEL INTERVIEW WITH
AAYAN HIRSI ALI
"We
Must Declare War on Islamist Propaganda"
spiegel-online, 14 May 2005
''The
Fatal Villification of Pim Fortuyn'' by Sikko Argelo: Both
Pim Fortuyn and Ayaan Hirsi Ali signaled that there existed an
unwanted coalition between the fundamentalist Islam and the left-wing
''multi-cultural intellectuals'' who in the name of integration
followed a segregation policy (DIE WELT.de Blogs - The Free West).
The ticket ''extreme-right'' does not represent Pim Fortuyn's
beliefs and ideas. The two most important books he wrote
are ''The verweesde samenleving'' (1995) (The
Abandoned Society), and ''The Islamisering van
onze cultuur'' (1997) (The Islamisation of
our Culture). Thinkers such as Paul Cliteur, and
especially integrated immigrant intellectuals such as Afshin Ellian,
Hafid Bouazza and Ayaan Hirsi Ali represent parts of Fortuyn's
program, sometimes more radical than Fortuyn himself.
''The
Dutch Model: Multiculturalism and Muslim Immigrants" by Jane
Kramer in the New Yorker, April 3, 2006.
Falsche
Propheten: Antisemitismus im Londoner
East-End
In London konkurrieren im Wahlkampf eine schwarze, jüdische
Labourabgeordnete, Oona King, und der Vorsitzende der
Antikriegspartei Respect, George Galloway, um die Stimmen der
Muslime. Antisemitische Töne blieben nicht aus.
von udo wolter (jungle world nr.18, 4.5.05)
Nachtrag: Galloway gewann den Sitz fürs Unterhaus
Ayaan Hirsi Ali aus
den USA zurück: " I
will go on"
In
memoriam Theo van Gogh
Und
an seinen gescheiterten Versuch ungläubig zu leben
Theo van Gogh
und die multikulturelle Gesellschaft.
In
memoriam an einen Antifaschisten
Bahamas, 12.11.04
"Der
Islam braucht die Aufklärung“
Nach dem Mord an Theo van Gogh: das erste Gespräch mit der
untergetauchten Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali (1.12.04 im
Tagesspiegel)
Erster Erfolg
des Mörders: Justizminister Piet Hein Donner, will künftig
"gotteslästernde Aussagen schneller verfolgen" können.
(Welt
15.11.04)
2/11.
Nach Ermordung Theo van Goghs am 2. 11.04 ist klar: "Radikale
Muslime und radikale Demokraten können nicht friedlich zusammenleben"
Leon de Winter, Weltwoche 46/04
Und:: "Wir sehen Fortuyn mehr und mehr als
einen radikal libertären Politiker. Im Ausland wird er immer noch fälschlicherweise
als Rechtsaußen beschrieben."
Spiegel-online
2.11.04
Dirk
Schümer, FAZ 3.11.04:
Die
Niederlande nach dem Mord
Dirk Schümer, Venedig: Multikulturalismus Europas Lebenslüge
(FAZ.NET, 10.11.04)
Rudolph Walter, Freitag
19.11.04: Muselman
und die Brandstifter
Katajun Amirpur, SZ 10.11.04:
Prozessiert!
Demonstriert! Aber bekennt euch endlich!
KLAUS KREIMEIER, taz 12.11.04:
Van
Gogh und die Menschenrechte
Elfriede Jelinek: "Tiefe Abneigung gegen alle
Religionen" (WamS
14.11.04)
Belgien: Antwerpener
Senatorin untergetaucht?
Immer mehr Morddrohungen gegen
Islamistenkritikerin Mimount Bousakla
Morddrohungen
und Verdächtigungen (taz, 20.11.04)
In Antwerpen ein 24jähriger britischer Jude beim
Verlassen der Synagoge niedergeschossen
Welt
19.11.04
Die Hinrichtung des Theo van
Gogh (SZ,
4.11.04) durch
Mohammed
Bouyeri
Islamismus
tötet - Ayaan Hirsi Ali auf der Flucht
(2.11.2004)
Terror
in Amsterdam: Ein Mord, 911 Tage und ein Land in
Agonie
(04.11.2004)
Interview
mit Leon de Winter: "Das zweite
Kapitel einer Tragödie"
(02.11.2004)
Mohammed Bouyeri, 26, der Mörder, alias Saifu Deen al-Muwahhied,
droht Ayaan Hirsi
Ali: "I know definitely that you, Hirsi
Ali, will go down". (Militant
Islam Monitor) or
(AP
5.11.04) Der Inhalt des Briefes ist selbstredend extrem
antisemitisch: deutsch
Ein zweiter
Drohbrief ist an Geert Wilders gerichtet (english).
Die
niederländische Abgeordnete Ayaan Hirsi Ali kündigt einen
weiteren Film gegen die islamische Unterdrückung an (Welt
30.11.04): Submission 2
Kommentar (Welt
30.11.04): "Kampf
fundamentalistischer Terroristen gegen die Freiheit"
Ayaan
Hirsi Ali's very own "J'accuse":
Submission
Ex-Muslim turns her lens on a taboo
Der
Film „Submission I“ des ermordeten holländischen Filmemachers
Theo Van Gogh darf nicht mehr ausgestrahlt werden. Im Internet ist er
noch zu sehen. ZEIT.de,
16.11.2004
Wird
Al Jazeera "Submission" senden?
"Ik ga deze film ook opsturen naar Al-Jazeera", kondigt
Theo Van Gogh
aan. "Die zenden ook filmpjes uit van Bin Laden, dus
zullen ze hier vast geen moeite mee hebben".
The audience at Anne Frank
House voted in favour of Ayaan Hirsi Ali's right on
freedom of speech: "Mohammed was, using modern western standards, a perverted
tyrant."
Theo van
Gogh
(30-05-2001):
"Laat onze imams de pygmeeën blijven die ze zijn, maak van hen
geen martelaren."
Genf: Tarik Ramadan verhindert
die Aufführung eines Stücks von Voltaire
"Mahomet
ou le fanatisme"
(1741), eigentlich
einer Kritik am Katholizismus, aber wegen angeblicher
Islamfeindlichkeit – unter den wohlwollenden Blicken von Linksintellektuellen!
Frank A. Meyer, Cicero
Dez. 2004
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------------------------------------------------------------------------- 3.
Die Becklash-Kampagne
Stichwort "Becklash"
Offener Brief
an Marieluise Beck, Renate Schmidt und Brigitte
Zypries
Emma
auf gleicher Wellenlänge
Für Neutralität
in der Schule, Muslimische Frauen
schreiben Offenen Brief an Marieluise Beck (taz
14.2.04)
Muslimische
u.a. FranzösInnen für Laizität, Libération, 16.2.04
Le
Manifeste des libertés
Femmes, hommes, de culture musulmane, croyants,
agnostiques ou athées...
Retrouver la force d'une laïcité vivante
”We are of Muslim culture, we
oppose misogyny, homophobia, anti-Semitism and the political use of
Islam. We reassert a living secularism” (engl.
version)
Nichtgläubige
und Gläubige, Kopftücher
Von Helke Sander
Osama
ante portas? Karlsruhe und die Sünde Evas -
zum Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgericht
von Günter Langer
Kopftuch-Debatte und Feminismus
GEW-Niedersachsen: Position zur sogenannten Kopftuchdebatte
Wider eine politische KLEIDERunterORDNUNG
Kofra
- Zeitschrift für Feminismus und Arbeit,
April/Mai 2004
Berlin: Nur die CDU will Kreuze
für Lehrer erlauben,
Berliner Zeitung, 29.10.04
Perücke
statt Kopftuch, Basecap statt Kippa,
Berliner Zeitung, 29.10.04
Das
Palästinensertuch - die Burka des Mannes
Harald Martenstein, tagesspiegel vom 6.11.04 Das
Kopftuchverbot kommt nach den Osterferien
PDS lenkt ein: Religiöse Symbole sollen aus den
Schulen verbannt werden
Marlies Emmerich, Berliner Zeitung, 19.2.04
Islam
und Islamismuskritik in Deutschland
-
Zwischen Blauäugigkeit und Dämonisierung
von
Eberhard Seidel
Attac
im Bündnis mit Islamisten?
von Gudrun Eussner
"Stichwort:
Becklash" in der Diskussion
Stellungnahme
der Chipkarten-Ini und Antwort von Halina Bendkowski
Islamistische
Kritik daran bei Indymedia
und die dort wegzensierte
Kritik an der Kritik
-
Weitere Reaktionen
"Der Streit um
das Kopftuch verdeckt die wahren Probleme", meint Frigga
Haug
Linke und Feministinnen fordern: "Frauenfeindliche
Ausländer raus aus Deutschland"
- Nur eine Provokation taz,
17.1.2004
Brief
an einen jungen Trotzkisten, der ein strategisches Bündnis mit
Moslems und Islamisten gegen den Imperialismus plant
von Günter Langer
Wie sich Antifaschismus ins
Gegenteil verkehren kann
partisan.net mahnt AGiP wegen Hetze ab (17.2.04)
Leo Bauer kritisiert AGiP: Antifaschismus
heißt Antiislamismus
Streit im partisan.net:
Trends "Karl
Müller" auf den Spuren Horst Mahlers
Lesarten
des Korans. Kopftücher oder Gürtel, Jungfrauen oder
Weintrauben?
Über die zutreffende Übersetzung des heiligen Buchs des Islam
streiten die Experten.
Christoph Luxenberg, Die Syro-Aramäische Lesart des Koran
(Schiler Verlag 2000)
VON ALFRED HACKENSBERGER, FR 15.4.04
Chahdortt
Djavann: "Kopftuch
ist wie gelber Stern" (taz 24./25.1.04)
weitere
Texte
- zum Islamismus, Schleier, Steinigungen (Stoning,
lapidation),
- zu Amina Lawal, Miss World und Isioma Daniel,
- gegen religiös kaschierten
Irrsinn
Der
Islamismus-Streit im partisan.net
Richard Kelber:
Hurra, wir bekommen eine
Moschee
-
- Antje Vollmer:
Es gibt eine Form von Toleranz in Deutschland, die sich nicht
sachkundig macht über Realitäten. tagesspiegel-Interview,
18.1.2004
-
Einladung
an Frauen:
Das Frieda-Frauenzentrum lädt am Dienstag, den 27.01.04 ab
20.00 Uhr zu einer Diskussion über ein Thema, das inzwischen
weite Kreise zieht, ein. "Kopftuchfreiheit
versus Kopftuchzwang" und was sich unter
diesem Tuch noch so verbirgt, wollen wir mit Euch erstreiten. Als
Referentin haben wir die Agentin für Feminismus und
Geschlechterdemokratie, Halina Bendkowski eingeladen.
Auf Euer Kommen freuen sich: die Friedas
Ort
der Veranstaltung: Frieda-Frauenzentrum, Proskauerstr.7
-
"Islamische Kopftücher sind sexistische
Markierungen. Sie isolieren Frauen, trennen die Geschlechterwelten,
stellen das Religiöse in den Vordergrund. Und: Sie behindern das
Zusammenleben verschiedener Kulturen". (Dorothea Hahn, taz
13.1.2004)
-
"Die Bundesrepublik macht sich zum Mittäter
und Mitläufer der Politik eines faschistoiden Islam und erklärt
die muslimischen Fanatiker und Fanatikerinnen zu ihren
Lieblingsopfern".
in: Freiheit
statt Kopftuch - DAS SCHLAGLOCH
von VIOLA ROGGENKAMP, taz 11.2.04
-
Revolutionary
Association of the Women of Afghanistan (RAWA):
Die Situation unter Karzai ist für Frauen kaum besser als unter
den Taliban.
RAWA-Mitglied Sa'a
berichtet
-
Au
nom de la loi: Der Bericht des Bernard Stasi zum Kopftuch
-
Madame
Arvaud, Leiterin des Collège Beaumarchais, Paris (11.
Arrondissement), gibt vor der Kommission Stasi zu Protokoll:
Das skandalöse
Leiden der jüdischen Schüler
-
Eine von vielen Zeuginnen zum
Kopftuchzwang mitten unter uns:
Sabiha
in Paris
-
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
lädt Islamisten zur Konferenz in Beirut
von Gudrun Eussner
-
Iraq's
Governing Council Puts Family Law Under Islamic Law
Feminist.org, 16.1.2004
"New
law will send Iraqi families back to the Middle Ages"
Washington Post, 16. Jan. 2004
-
Attac
und ESF im Bündnis mit Islamisten?
von Gudrun Eussner
-
Muslime
demonstrieren gegen Kopftuch-Verbot.
Sicherheitskreise erwarten, dass auch Islamisten mitmarschieren.
tagesspiegel 14.1.04
Türkischer Bund lehnt Demo ab. tagesspiegel,
17.1.04
Wie türkische Blätter über die Kopftuch-Demo
berichteten,
tagesspiegel,
18.1.04
Rund 1000 Menschen demonstrierten gegen Kopftuchverbot
tagesspiegel,
18.1.2004
Nur ein ägyptischer Scheich zeigt Verständnis für
französische Pläne
tagesspiegel,
19.1.2004
"Frankreich ist unsere Heimat, das Kopftuch unser
Leben",
Demo von 10.000 in Paris, Berliner
Zeitung, 19.1.2004:
"Die Juden kriegen alles, die Moslems nichts"
-
"Linksruck"
setzt sich für Muslime ein (7.1.04)
4.
Die Debatte um Necla
Kelek und Seyran Ates
(klick hier)
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zuletzt geändert: 13.07.2006
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http://feministing.com/
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http://jezebel.com/
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Multi-Kulti-Amok in Hamburg:
Morsal Obeidi .(mit 16 vom Bruder
Ahmad ermordet,
der "Ehre" wegen.) |
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