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Der feministische Auftrag: Kopf hoch!

Am 27.1.2004 fand  im FRIEDA-Frauenzentrum  ein wichtiges Gespräch zum Thema  statt:

KOPFTUCHFREIHEIT VERSUS KOPFTUCHZWANG

Vor allem die Frauen mit islamischen Hintergrund aus der Türkei und dem Iran machten allen Anwesenden klar, dass die Debatte keine Debatte über Rassismus ist, wie von einigen verbreitet, um sich die Debatte über den Antifeminismus zu sparen.

Bei dem ISLAMISMUS handelt es sich um ein politisches System, welches religiös willkürlich argumentiert, um die traditionelle Herrschaft über Frauen zu reorganisieren. Afghanistan und Iran sollten allen eine Lehre sein. In der Türkei wurde das Kopftuch in öffentlichen Räumen verboten, um der Religion seit 1920 die Herrschaft zu entziehen.  Die Frauen aus der Türkei  und dem Iran möchten nicht wegen der Toleranz gegenüber einer Kultur, die ihre Rechte als minderwertig ansieht, von uns allein gelassen fühlen. Wir, das sind hier in Deutschland die Feministinnen, die Frauenbeauftragten und Frauenforscherinnen und Frauenpolitikerinnen, die sich dem feministischen Auftrag zur Durchsetzung der gleichen Rechte für migrantische Frauen einzusetzen haben. Alle Männer, die sich der Geschlechterdemokratie verpflichtet fühlen sind, sind unsere Bündnispartner gegen die Allianz von Männerbündelei der progressiven Reaktion.

Freundlichst,

halina.bendkowski@gmx.de

Agentin für Feminismus&Geschlechterdemokratie