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     Isioma      

 

Isioma is an Igbo name and means "Good luck". In Igboland, as in other parts of Nigeria and Africa, naming a baby is a very important event. When in 1981 the Daniel family celebrated the birth of their newly born child who 21 years later became a journalist with the ThisDay in Lagos they were confident their daughter will be their "Good Luck" in life. She in fact did fine, she was good in school and with twenty she went to London to learn the profession of journalism.

After only three months with the ThisDay in Lagos her fate took a sharp turn: Her article about the beauty pagent that was supposed to take place in Nigeria resulted in a fatwa against her. The Islamist rulers in northern Nigeria felt being offended by her remark that Mohammed, the Islamic prophet, probably might  have married one of the contestants. Every Muslim was called upon to take her life.

Isioma Daniel took no further risk and fled the country. Today she lives in Norway. This internet project is dedicated to people like her and their cause, to progressive, rationalistic, pro working people, and feminist   topics. May Isioma's name provide us all with what we most need: Good Luck and Happiness.

 

Isioma ist ein Name aus der Sprache der Ibos und bedeutet "Viel Glück". Im Land der Ibos, als auch in anderen Teilen Nigerias und Afrikas, ist die Namensgebung eines Babys ein sehr wichtiges Ereignis. Als 1981 die Daniel Familie die Geburt ihres neugeborenen Kindes, das 21 Jahre später Journalistin bei der ThisDay in Lagos wurde, feierte, waren sie voller Zuversicht, ihre Tochter würde viel Glück in ihrem Leben bedeuten. Tatsächlich erreichte sie viel, sie war gut in der Schule und mit zwanzig erlernte sie den den Beruf einer Journalistin in London.

Aber nach nur drei Monaten bei der ThisDay in Lagos brachte ihr Schicksal eine scharfe Wende. Ihr Artikel über die in Nigeria vorgesehene Wahl der Miss World brachte ihr eine Fatwa gegen sie ein. Ein islamistischer Gouverneur im nördlichen Nigerien fühlte sich durch ihre Bemerkung beleidigt, dass der islamische Prophet Mohammed vielleicht eine der im Wettbewerb teilnehmenden Schönheiten geheiratet hätte. Jeder Muslim war fortan aufgerufen, sie zu töten.

Isioma Daniel vermied das Risiko und flüchtete nach Norwegen. Dieses Internet-Projekt ist Personen wie ihr und ihrem progressiven und rationalistischen Anliegen gewidmet,  der Arbeiterbewegung und feministischen Themen. Möge ihr Name uns das bringen, was er bedeutet: Viel Glück.

Fatwa for: 
Miss world 2002

The World at their Feet...   
By Isioma Daniel

 

isioma daniels
all for one
-
high fashion  
  "How do I choose a swimsuit?"

 

'I lit the match'
by  Isioma Daniel, Guardian 17.2.03
 
  

Isioma Daniel
Nigerian Women against Chevron
Women's Tactics Stymie Oil Grant

 

Latest BBC interview
 with Isioma Daniel  

18 January, 2003, 10:19 GMT

Isioma Daniel, Journalist: 
Chat Transcript (13 Feb. 03)
Isioma gives answers to readers of Ms. Magazine

Isioma's Journal from Exile

in Norway 2004 and 2005


Isioma Daniel


Hajara Ibrahim
in appeal court 9 Nov 04  acquitted. She will not get stoned after delivery of her baby

Der nächste Berufungsfall steht am 2. Dezember 2004 an. Die ebenfalls 18-jährige Daso Amadu war am 29. Juli wegen der Geburt eines außerehelichen Kindes verurteilt worden. Sie war bereits fünf Mal verheiratet und hat drei Kinder.

At the beginning of October 2004, a sharia court in the city of Marivan in Iran sentenced 14-year old Zhila Izadi  to death by stoning because she had sexual contact with her 13-year old brother. Doch Zhila Iran hatte "Glück": Sie wurde diese Woche mit 55 Peitschenhieben bestraft.

Yunusa Rafin-Chiyava (Nigeria) is the only male against whom a stoning verdict was pronounced.

 

Becklash, Theo van Gogh, Necla Kelek und Seyran Ates  
Die Debatte um Immi
gration und Integration
(wird ständig ergänzt)


Aktuelles

Wie die PKK den Kurden die Demokratie verweigert. Der "Freiheitskampf" der PKK führt die Kurden in die Sackgasse: Die Guerilla bringt den Menschen weder politische Rechte noch kulturelle Identität, sondern Terror und archaische Sitten, sagt die Soziologin Necla Kelek. Um das zu ändern, muss sich etwas bewegen - auch beim türkischen Staat.
Die feudale Stammesgesellschaft existiert bis heute und die Kurden leben trotz der Reformen durch die Republik ihre archaischen Sitten. Es ist eine patriarchalische Gesellschaft, die Frauen als Besitz und Arbeitskräfte sieht und ihnen die Grundrechte verweigert. In den von Kurden bewohnten Gebieten sind Blutrache, Verbrechen im Namen der Ehre, Gewalt gegen Frauen an der Tagesordnung. ... Demokratie und Zivilgesellschaft scheinen für große Teile der tribalen kurdischen Gesellschaft keine Option zu sein. Sie führen ihren Kampf mit terroristischen Mitteln einer Stammesguerilla, die politische Ideologie ist die von Stalinisten.(Spiegel, 15.7.08).

Taliban execute two Afghan women

Two Afghan women have been shot dead by Taleban militants in the country's central Ghazni province. Taleban fighters told the Associated Press that the women had been operating a prostitution ring for American soldiers and foreign contractors. They also claimed that the women had been working for the local police. A spokesman for the Ghazni governor said the dead women were "innocent local people". Sayed Ismal, a spokesman for Ghazni's governor, Sher Khostai, told Agence France Presse that the women, killed late on Saturday, had no connection with the government. The US has also dismissed the allegations. US military spokesman 1st Lt Nathan Perry said he had never heard of "anything close to that nature"(13.7.08).

Taliban militants prepare to execute two Afghan women in Ghazni province, Afghanistan.

Two unidentified Afghan Women chat with each other a few minutes before they were executed by Taliban in Arzo village in Ghazni province, Afghanistan, on late Saturday, July 12, 2008.
 An
Associated Press Television News crew was in the vicinity when the women were killed.
The crew heard gunshots and filmed from some distance in the dark.
The following day Associated Press Television filmed the bodies of the two women.

 Afghanistan has the highest rate of violence against women in the world. (Merinews, July 6, 2008)

Afghan Athlete Seeks Asylum in Europe. Mehboba Ahdyar was to be the poster-child for the Olympics but the 19-year-old Afghan runner ran away from an Italian training camp last week. The 19-year-old from Kabul was to be the only female athlete representing Afghanistan in this summer's Olympic Games in Beijing. But being in the international spotlight had attracted the wrong kind of attention. Although Ahdyar always ran in a headscarf and wore long tracksuit bottoms she still received death threats from extremists who objected to a Muslim woman taking part in sports at all. When she received visits from Western media earlier this year, her neighbors called the police telling them she was obviously a prostitute working for foreign clients. Her father, a carpenter, even spent time in jail until the issue was cleared up. She said she was scared of reprisals because of her sports career. Her parents are now reportedly under pressure from members of the Afghan Olympic Committee, who say that if she does not come back they will be held responsible and could be thrown in jail. (Spiegel,14.07.08).


REGINA MÖNCH: Bitte nicht übers Kopftuch klügeln! Die beiden Gender-Forscherinnen Christina von Braun und Bettina Mathes erzählen in ihrem Buch "Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen" (Aufbau Verlag, Berlin 2007. 476 S., geb., 24,90 €) die Geschichte des muslimischen Schleiers neu. Für sie ist es keine Geschichte der Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften, sondern die der westlichen Frau, die bei uns verdrängt und deshalb auf die Muslima projiziert worden sei. Kopftuchgegner würden demnach nur das abgespaltene Eigene im anderen, im Orient suchen. Ihre Entrüstung über den Kapitalismus und seine abgefeimte Männerideologie erreicht Höchstform, wenn sich die Autorinnen über Kritik an Zwangsheiraten muslimischer Frauen mokieren und ein vermeintliches Schweigen zum Frauenhandel in Europa und dem Sextourismus als Anklage dagegenhalten. Die beiden Verfasserinnen meinen ihre Apologie des Schamtuchs politisch und betonen dies unermüdlich, inklusive eines irritierenden Verständnisses für die Empörung über die "Verunglimpfung des Islams" wegen der Mohammed-Karikaturen, deren inszenierter Kampagnencharakter ihnen bis heute nicht klargeworden ist. Sie machen Alice Schwarzer genauso nieder wie Angela Merkel; die eine, weil sie die Trennung von Staat und Religion als Errungenschaft der Aufklärung verteidigt, die andere, weil sie ihr Leitkulturzwang unterstellen, der ihnen aber für islamische Länder totalitärer Ausprägung keinen Nebensatz wert ist. Überhaupt wird alles ignoriert, was Eigensinn und Emanzipation in Europa hervorgebracht haben. Genauso wenig erfahren wir in diesem Buch, was es denn ist, das so viele Menschen aus dem Orient immer noch in den Okzident zieht. ...Wenn in Europa ernsthaft über den Islam gestritten wird, geht es nicht um Glaubensverbote für Minderheiten oder die Kleiderordnung, sondern einzig allein um die Unteilbarkeit der Menschenrechte, die mit der islamischen Scharia und ihren Vorschriften unvereinbar sind. (faz, 30.04.2007).

Geschlechterforscher Gerhard Amendt im stern.de-Interview:
Das Vaterbild deutscher Männer (2.7.08). Man muss sich allmählich darüber klar werden, dass die Unterstellung, allein von Männern gehe Gewalt aus, dem grandiosen Zweck dient, Frauen davon freizusprechen, dass sie im Dritten Reich etwas mit Gewalt, mit Antisemitismus, mit Unterdrückung und Holocaust zu tun hatten oder einfach System tragende Mitläufer gewesen seien. Die heute noch wirksame Idealisierung der deutschen Frau als Mutter ist die Plombe, mit der die Teilhabe der Frauen am Nationalsozialismus wie ein böser Geist in der Flasche gehalten wird.

Der neue Feminismus (4): Frauen und Erfolg (SZ, 10.6.08).

Die rätselhafte Selbstdemontage der Feministin und Emma-Gründerin Alice Schwarzer.
Von Cathrin Kahlweit (SZ, 10.6.08).
Der Konflikt um "neuen Feminismus" eskaliert: Nach zwei Monaten streicht Lisa Ortgies bei der "Emma" die Segel. Und erhält einen Tritt von Alice Schwarzer persönlich - die auch gleich wieder das Steuer übernimmt (taz, 31.5.08). Die Liaison dauerte keine zwei Monate. Und endet mit einem gehörigen Tritt für für die kurzzeitige Emma-Chefredakteurin Lisa Ortgies: "Zu unserem Bedauern eignet sich die Kollegin nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin", heißt es in der Pressemitteilung.

Sheri McCandless, president of BPW/Lake Worth and past state president of BPW:
Support what women want to get Hillary's followers. (PBPost, Letters to the Editor, 23.6.08).

Since the primaries have concluded, second only to speculation concerning the vice presidency, I have heard over and over again that the candidates are wondering how to capture the votes of the women who were devoted to Sen. Hillary Clinton. Well, there is no mystery to the thoughts, feelings and passions of the middle-aged woman. The candidate to win those votes need only publicly state and commit to taking action on workplace equity, equal pay, full reproductive rights, attention to the epidemic of domestic violence, funding for health studies on women, affordable child care and, above all, we want the Equal Rights Amendment back in the party platforms and, ultimately, in the U.S. Constitution.
I am a member of a prominent national women's organization, Business & Professional Women/USA. It was women who supported the abolition movement - and then got left behind when it came time to decide who got the vote. It was women who supported all the civil rights issues in the '60s - and then were denied equal rights under the Constitution.
Women finally had a viable woman candidate for the presidency this year, but are now going to have to wait at least another four years to make that dream come true. Women are 54 percent of the electorate, and we are nothing if not persistent, and we will be heard. Susan B. Anthony stated in 1872 that "No self-respecting woman should wish or work for the success of a party that ignores her sex," and that still holds true more than 100 years later.
SHERI McCANDLESS, Loxahatchee, Florida

Ines Kappert: Von 68 lernen heißt, zu begreifen - Klaus Theweleit hat unlängst darauf hingewiesen, wie eine Generation obsessiv nach einer neuen Sprache gesucht hat, um sich selbst neu zu erfinden. Es gelte, Politik ohne Feind zu machen. Das bedeutet: Der Blick heftet sich nicht mehr an den Gegner und macht ihn nicht mehr zum Maßstab aller Dinge. Erst dann, endlich, kann sich die Diskussion wieder um Sachfragen kümmern. Erst dann können Wege erkundet werden, um die Geschlechterdemokratisierung zu befördern, damit die Kategorie Geschlecht künftig nicht mehr den gesellschaftlichen Platz zuweist. Und um nichts anderes geht es doch. (taz, 5.6.08).

Henryk M. Broder: German Charity Helps Turkish Women Escape Forced Marriages (Spiegel, 24.4.08). Hatun and Can und Papatya-Homepage.
Auf der Flucht vor der eigenen Familie (Spiegel, 21.8.07).
Vor drei Jahren wurde Hatun Sürücü in Berlin von ihrem Bruder erschossen (Spiegel, 7.2.08). Im August 2007 hob der Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig die Freisprüche der Sürücü-Brüder Mutlu und Alpaslan wieder auf. Das Verfahren muss nun neu verhandelt werden. Aber nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" weigert sich Mutlu, zum Prozess aus der Türkei nach Deutschland zu kommen. Es ist anzunehmen, dass gegen die beiden Verdächtigen internationaler Haftbefehl erlassen wird. Einen neuen Termin für die Verhandlungen gibt es bislang nicht.

Johanna Schmeller: Penthesilea und ihre tödlichen Schwestern. Die Amazonen (die verbreitete etymologische Ableitung: a-mazos = brustlos). waren wild, grausam, kriegerisch. Sie schnitten sich die rechte Brust ab, um besser Pfeile schießen zu können. Die mythischen Frauen verachteten das stolz alles Männliche, doch wurden sie von den Griechen vergöttert. Jetzt geht ein Forscher der Legende nach und deckt Wahrheiten auf. Mit "Amazonen: Frauen, Kämpferinnen, Städtegründerinnen" legt der Berliner Archäologe Jochen Fornasier jetzt einen reich illustrierte Studie vor, die sich der geschichtswissenschaftlichen Aufarbeitung der Amazonensage und ihrem Nachwirken widmet. Fornasier liest die historische Texte neu und leistet eine eigene Interpretation, gelegentlich auch jenseits der etablierten Lehrmeinung. (Welt, 9.4.08).

SUSANNE SCHNEIDER: Gleichberechtigung? In Deutschland? Soll das ein Witz sein? (SZ-Magazin - 17.04.2008).

ALPHAMÄDCHEN MEREDITH HAAF: Vor ein paar hundert Jahren hat man uns in der Aufklärung unsere Freiheit erkämpft. Indem wir uns auf unsere Hormone reduzieren, nehmen wir uns die ganze schöne Freiheit und begeben uns in die absolute Fremdbestimmung. (Spiegel, 9.4.08). Ihr Blog: "Mädchenmannschaft"

 

SCHWUL, MUSLIM, DEUTSCHTÜRKE. "Wenn du was mit einem Mann hast, bringe ich dich um". Von Kathrin Streckenbach (spiegel, 4.3.08).

Wochenlang wurde die achtjährige Nojoud Nasser gequält und vergewaltigt - von ihrem Ehemann. Jetzt gelang es dem zwangsverheirateten Kind aus dem Jemen, die Ehe vor Gericht zu annullieren. Doch das Mädchen muss um sein Leben fürchten. (Spiegel, 15.4.08).

Türkei: Zehntausende protestieren gegen Aufhebung des Kopftuchverbots (Spiegel, 2.2.08).

FRAUEN IN PAKISTAN. Musharrafs erfolgreiche Töchter. Aus Karatschi und Islamabad berichtet Hasnain Kazim (Spiegel, 21.1.08).

Ayaan Hirsi Ali: Islam’s Silent Moderates (NYT, 7.12.07): Where are the Muslim voices raised over the terrible injustice of incidents like these? How many Muslims are willing to stand up and say, in the case of the girl from Qatif, that this manner of justice is appalling, brutal and bigoted — and that no matter who said it was the right thing to do, and how long ago it was said, this should no longer be done? When a “moderate” Muslim’s sense of compassion and conscience collides with matters prescribed by Allah, he should choose compassion. Unless that happens much more widely, a moderate Islam will remain wishful thinking.
Ayaan Hirsi Ali, the former Dutch lawmaker who began receiving death threats in 2004, when she criticized political Islam, and later left for the United States, asked the European Union to pay for her round-the-clock protection while in the United States, saying that Europe had a responsibility to defend freedom of expression. Last year, the Dutch government said it would no longer pay for bodyguards while she is abroad. NYT, 15.2.08.


Danish cartoon

Kathleen Parker visits Europe's Dark Ages: With only a few exceptions, most U.S. newspapers elected not to run the cartoons, sending readers to the Web for more information and, it would seem, self-defeat.
But if you were Westergaard, now under indefinite police protection — or author Ayaan Hirsi Ali, who needs protection wherever she travels — you might think that the debate over free expression needs to be relentlessly aired no matter what the immediate fallout.
In: Canterbury — and other tales from the dark side. Orlando Sentinel, 17. 2.08.

Frauen-Solidaritätsnetz für Eren Keskin. Da die Gewalt gegen die Frauen in der Welt, auch in der Türkei, brennend andauert, erheben Frauen unermüdlich ihre Stimme gegen diese Gewalt. Her second trial will be held on 07.02.2008 at 09:30

Silvia Bovenschen: Ich will niemandem die Laune verderben, aber der Feminismus war immer nur eine Fußnote der Geschichte. Um Geschlechterdemokratie wird man immer kämpfen müssen. (taz, 28.12.07).

Mit ihrem Werk "Das andere Geschlecht" wurde Simone de Beauvoir weltberühmt. Am Mittwoch jährt sich der Geburtstag der französischen Philosophin zum 100. Mal - eine Hommage. VON BARBARA VINKEN. (taz, 9.1.08).
Die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange skizziert die revolutionären Ideen der französischen Feministin - und offenbart ihr wahres Vermächtnis. (et).

 Das Foto einer Kinderbraut aus Afghanistan ist in einem internationalen Wettbewerb zum „Unicef-Foto des Jahres“ gewählt worden. Das Farbbild der amerikanischen Fotografin Stephanie Sinclair zeigt das elfjährige Mädchen Ghulam in einem rosa Schleier neben ihrem 40 Jahre alten bärtigen Bräutigam. (faz, 17.12.07).

Die „Frente Sandinista de Liberación Nacional“ (FSLN, Sandinistische Nationale Befreiungsfront), die einst antrat, um die Diktatur Somozas durch Demokratisierung und Gleichberechtigung zu ersetzen, hat im vergangenen September das bereits vor ihrer Wiederwahl im letzten Jahr mit ihren Stimmen erlassene absolute Abtreibungsverbot bestätigt. Damit ist Nicaragua eines der ganz wenigen Länder weltweit, in denen selbst der therapeutische Schwangerschaftsabbruch verboten ist. Lea Susemichel in an.schläge, (linksnet, 1.12.07).

Einer lesbischen Iranerin, Yasmin K., droht die Todesstrafe. Ihr Asylantrag in Deutschland wurde trotzdem abgelehnt. Die 1979 im Iran von Ayatollah Khomeini wieder eingeführte Scharia sieht für lesbische Beziehungen eine so genannte „hadd-Strafe“ vor. Im Unterschied zu „qisas“- und „ta’zir“-Delikten sind die Sanktionen für hadd-Vergehen direkt durch den Koran festgelegt, denn sie verletzen unmittelbar die „Rechte Gottes“. Während Schwulen abhängig von der ihnen zur Last gelegten Handlung bereits beim ersten Schuldspruch die Todesstrafe drohen kann, können sexuelle Beziehungen zwischen Frauen bei den ersten Vergehen auch „mit hundert Peitschenhieben“ gesühnt werden. Das Urteil gegen Yasmin K. liegt ihrer Anwältin Eva Lindenmaier vor und lautet auf Tod durch Steinigung. Doch auch ihrer Klage auf Gewährung von Asyl beim Berliner Verwaltungsgericht wurde nicht stattgegeben. Lea Susemichel, in an.schläge (linksnet, 29.10.07).

Bangladeshi feminist writer Taslima Nasreen has been moved out of the western Indian city of Jaipur to a location in Delhi. Wednesday's trouble in Calcutta began after the predominantly Muslim All-India Minority Forum called for blockades on major roads in the city. The group said Ms Nasreen had "seriously hurt Muslim sentiments". Many Muslims say her writing ridicules Islam. (BBC, 24.11.07).
Muslim clerics issued a fatwa against the author, putting a 100,000 rupee (£1,200) bounty on her head. It is the fourth time that she has been the subject of a death warrant. (Timesonline, 27.11.07).
Taslima Nasreen wird seit Jahren wegen islamkritischer Textpassagen verfolgt. Nun lässt sie kontroverse Zeilen aus ihrem Buch "Dwikhandita" streichen. (Tgsp., 3.11.07).

Protest hat gewirkt:
1. Saudi Arabien: Vergewaltigte Frau zu 200 Peitschenhieben verurteilt
Zum Jahresende wurde die Frau begnadigt.
2. Sudan: Britische Lehrerin soll 40 Peitschenhiebe bekommen.
Die Frau durfte inzwischen den Sudan verlassen.

"Das Mädchen von Quatif": Saudis wollen Frau trotz weltweiter Proteste auspeitschen. (Spiegel, 25.11.07).
The woman's companion was sentenced to 90 lashes. She is a Shia Muslim from the Qatif area. (BBC, 26.11.07).
Sharia Law - Ruling Jolts Even Saudis: 200 Lashes for Rape Victim (NYT, 16.11.07).

The Sudanese police arrested a British schoolteacher and accused her of insulting Islam after she allowed her 7-year-old pupils to name a class teddy bear Muhammad, Sudanese officials said Monday. The teacher, Gillian Gibbons, 54, was arrested Sunday in Khartoum, the capital of Sudan, after a number of parents complained, said Rabie A. Atti, a government spokesman. “How can you call a bear Muhammad?” he said. “Muhammad is the holy prophet of Islam.” (NYT, 16.11.07). She will face punishment, possibly including 40 lashes.
“There were men with big beards asking where she was and saying they wanted to kill her." (Timesonline, 27.11.
Britische Regierung will Auspeitschung von Lehrerin verhindern (Spiegel, 27.11.07).
Die Affäre um den Teddy Mohammed eskaliert: Die sudanesischen Behörden klagten jetzt die Lehrerin Gillian Gibbons an - der Name des Stofftiers sei Gotteslästerung. (Spiegel, 28.11.07).
10000 Demonstranten versammelten sich heute vor dem Präsidentenpalast in der Hauptstadt Khartum und riefen "Schande über Großbritannien!", "Tötet sie, tötet sie!" und "Keine Toleranz: Hinrichtung!". Ein Gericht hatte die Lehrerin gestern zu 15 Tagen Haft verurteilt, weil in ihrem Unterricht ein Teddybär angeblich nach dem Propheten Mohammed benannt worden war. (mehr...) Danach soll sie abgeschoben werden. (Spiegel, 30.11.07).
Sudan's President Pardons British Teacher (Washington Post, 3.12.07).
Anne Applebaum: Teddy Bear Tyranny. (WP, 4.12.07). The West still finds it difficult to produce anything resembling a common, united, reasonable reaction to these periodic spasms of fanatical outrage, no matter what truly absurd forms they take.


Erdogan will Frauenrechte beschneiden. Der islamisch-konservative Ministerpräsident Tayyip Erdogan verspricht seinen Landsleuten mehr Demokratie und erweiterte Bürgerrechte. Doch jetzt schlagen türkische Frauenverbände Alarm: sie fürchten, das geplante neue Grundgesetz werde die Frauenrechte beschneiden. „Frauen und Männer sind gleichberechtigt; der Staat ist verpflichtet, die Gleichheit zu verwirklichen“ - so steht es seit 2004 in Artikel 10 der türkischen Verfassung. Doch im neuen Entwurf fällt dieser erst vor drei Jahren durchgesetzte Gleichheitsgrundsatz unter den Tisch. Künftig soll es heißen: „Frauen, Kinder, Alte und Behinderte sind Gruppen, die besonderen Schutz brauchen. Er muss dem allgemeinen Grundsatz der Gleichberechtigung entsprechen.“ Hülya Gülbahar, die Vorsitzende der Frauenrechtsvereinigung „Ka-der“, sieht darin einen eindeutigen Rückschritt: „Die Vorstellung, dass Frauen schwach und deshalb besonders schutzbedürftig sind, ist völlig antiquiert. Die Türkei rangiert in einer Studie des „World Economic Forum“ zur Gleichberechtigung unter 115 Ländern auf Rang 105 - noch hinter Bahrain, Algerien und Äthiopien.(Kölner Stadtanzeiger, 28.10.07).

Western Feminists: At the Service of Radical Islam. New books reviewed by Phyllis Chester:
1. Muslim Women Activists in North America.
Speaking for Ourselves. Edited by Katherine Bullock. Austin: University of Texas Press, 2005. 215 pp. $22.95, paper.
2.
A History of Women's Seclusion in the Middle East: The Veil in the Looking Glass by Ann Chamberlin, New York, London, Oxford: Haworth Press, 2006. 298 pp. $39.95
(The Middle East Quarterly, Fall 2007)


Marxist Feminist Anthropologist Melissa Llewellyn-Davies hides the cruelty of the mutilating ritual called infibulation (female genital circumcision) in her documentary Masai Women comparing it to a "white wedding". (Roger Sandal, August 2007).

Shere Hite hat Geburtstag. Vor gut dreißig Jahren rief sie mit ihrem Bestseller "Hite-Report" zur Revolution beim Sex auf. In ihrem Heimatland USA wurde sie dafür so angegriffen, dass sie nach Deutschland auswanderte. Diese Woche wird die Geschlechterrollen-Revolutionärin 65 Jahre. (et).

Die gute Botschaft für Frauen im Koran. KOLUMNE VON HILAL SEZGIN (taz 10.10.07)

Mit 64 ist man kein Sexsymbol mehr". Sie ist nach wie vor ein schauspielerisches Ausnahmetalent: Hanna Schygulla. Ab Donnerstag ist die 64-Jährige in Fatih Akins Film "Auf der anderen Seite" im Kino zu sehen. Auf WELT ONLINE spricht sie nun ganz offen über Drogen, Rainer Werner Fassbinder und ihre Rolle als Sexsymbol. (Welt, 25.9.07).

ADRIENNE WOLTERSDORF: Splitternackte Tatsachen. Warum die Frau in den USA weit weniger "befreit" ist, als wir alle gerne glauben wollen (taz, 6.2.07).

 

Bei den Schiiten zum Beispiel gibt es auch eine Ehe auf Zeit – aber sie ist eine Beziehung zweiter Klasse. Denn die Frau hat in ihr wesentlich weniger Rechte als der Mann. (Welt, 20.9.07).

Ayaan Hirsi Ali, a Somali by birth who became a member of the Dutch Parliament and was
 threatened with death for her anti-Islam writings, returned to the Netherlands after the Dutch
government refused to continue paying for her bodyguards in the United States, the newspaper
 NRC Handelsblad reported. (NYT, 2. Oct. 07)
Sie lebte in ständiger Bedrohung durch fanatische Islamisten, schließlich verließ Ayaan Hirsi Ali die Niederlande - jetzt musste sie zurückkehren: Der niederländischen Regierung ist ihr Personenschutz in den USA zu teuer. Eine verhängnisvolle Blamage. Von Leon de Winter (Spiegel, 3.10.07).

Women under siege in Afghanistan (BBC; 20.6.07).

Warum eine Antifeministin und 68er-Hasserin scheitern muss. Andrea Jeska, Welt, 15.9.07
 über Eva Herrman: Es sei "nichts anderes als Eva Hermans Unfähigkeit, die Gründe für ihr
 Beziehungsscheitern in sich zu suchen. Also schafft sie andere Gründe, andere Feindbilder.
 Die da lauten: Emanzipation, Selbstverwirklichung, Feminismus, 68er".


Der sogenannte Ehrenmord-Prozess um den Tod der 23 Jahre alten Deutschtürkin Hatun Sürücü in Berlin wird neu aufgerollt. Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig hob am Dienstag die Freisprüche für ihre beiden älteren Brüder auf und wies den Fall zur Neuverhandlung an das Berliner Landgericht zurück. Der BGH folgte damit dem Revisionsantrag der Bundesanwaltschaft. (FAZ, 28.8.07).
Verdächtige SMS - Bundesrichter kippen Sürücü-Urteil (Spiegel, 28.8.07).


Norah Vincent war „Ned“. Verkleidet als Mann hat sie 18 Monate die Welt der Kerle erkundet, hat mit Arbeitern in einem Klub gekegelt, ist durch Strip-Bars gestreift, hat Frauen auf der Suche nach Männerbekanntschaften getroffen, sie hat sogar einige Wochen in einem Männerkloster gelebt und war Mitglied in einer männlichen Selbsthilfegruppe. Ihr Erfahrungsbericht „Self-Made Man. One Woman’s Journey into Manhood and Back Again“ stand auf der US-Bestsellerliste und hat sich bisher 65 000-mal verkauft. (tagesspiegel, 18.9.06)

Sex and Taboos in the Islamic World. LOVE, LUST AND PASSION. By Amira El Ahl and Daniel Steinvorth (Spiegel, 20.10.06). "The more repressive a society is, the more desperately it seeks an outlet," says Muslim novelist "Nedjma" ("Star"). Nedjma's Erotic Novel, The Almond, Breaks Muslim Taboos (Spiegel, 2.5.05).

 

velvet triangle - Feminismus braucht Solidarität. KOMMENTAR VON UTE GERHARD (taz, 22.8.07).

Alice Schwarzers neues Buch: "Die Antwort". Besprechung in SZ, 11.6.07.

"Die neue F-KLasse" von Thea Dorn
Die F-Klässlerinnen von HILAL SEZGIN (taz, 25.10.06)

  • Sibel Kekilli: "Wenn eine muslimische Frau sich traut, etwas zu sagen, wird es entweder im Keim erstickt oder sie muss mit Leibwächtern herumlaufen. Es ist auch traurig, dass die Deutschen erst reagieren, wenn etwas passiert ist." (Spiegel, 6.3.07)
    Seyran Ates sagt: "Für mich gibt es keinen Unterschied, ob eine Frau unter einem Kopftuch verdeckt wird, insbesondere wenn es ein kleines Mädchen ist, oder ob sich eine Frau halbnackt auf einer Motorhaube räkelt. Beides dient dazu, das weibliche Wesen zum Sexualobjekt zu machen und darauf zu reduzieren." (Spiegel, 24.5.07).

 

Sibel Kekilli macht wieder Schlagzeilen. Bei einer Veranstalung in Berlin, in der es um “haeusliche Gewalt” ging, sagte sie, in einer muslimischen Familie werde “Gewalt als normal angesehen”, worauf der tuerkische Generalkonsul aus Protest den Saal verliess. Mehr hier: 
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/149725.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/04.12.2006/2942356.asp
http://www.taz.de/pt/2006/12/02/a0263.1/text.ges,1

Bundesinnenminister Schäuble lädt ein zur Islam-Konferenz am 27. September 2006 in die Orangerie des Schlosses Charlottenburg

Der Mord an Hatun Sürücü wird verfilmt. (BM, 24.07.2006 ).

There is an alternative to Islam’s example by Ayan Hirshi Ali

  • Erst wurde sie von einer Gruppe von Männern vergewaltigt, jetzt wird sie auch noch dafür bestraft. Eine 19-Jährige bekommt dafür in Saudi-Arabien 90 Peitschenhiebe (Welt, 5.3.07).

  • Konferenz zum Thema Ehrenmorde am 8. März, zum Internationalen Frauentag in Köln. Vergesst niemals Hatun - Kampagne gegen Ehrenmorde.
    Mina Ahadi (Zentralrat der Exmuslime): "Wer jetzt schweigt, macht sich mitschuldig" (Interview in Politically Incorrect, 6.3.07)
    In einer öffentlichen Kampagne bekennen sich in Deutschland Islamkritiker zur Abkehr vom Glauben (taz, 13.2.07). Partisanin gegen Lynchjustiz - Mina Ahadi engagiert sich in einem Netzwerk gegen so genannte Ehrenmorde. Sie will die Selbstjustiz ächten. (taz, 14.3 2006) 
    Muslime, die ihrem Glauben den Rücken kehren, müssen mit der Todesstrafe rechnen - so interpretieren einige das islamische Recht. (Stern, 27.2.07).
    Mina Ahadi ist Deutschlands mächtigste Streiterin gegen die Steinigung (Welt, 31.10.204)

    Polizeischutz für die Grünen-Politikerin Ekin Deligöz, die kürzlich Musliminnen in Deutschland zum Ablegen des Kopftuchs aufgefordert und damit den Zorn der Islamisten auf sich gezogen hatte (Spiegel, 21.2.07).
    Sabatina James: "Sterben sollst du für dein Glück - Gefangen zwischen zwei Welten." Die 22-jährige gebürtige Pakistanerin lebt an einem geheimen Ort in Deutschland. Immer wieder ändert sie ihre Telefonnummern. Bis vor kurzem stand sie unter Polizeischutz. Die Familie will Sabatina umbringen. Sie hat die Familienehre verletzt. Denn die junge Frau weigerte sich ihren Cousin Salman zu heiraten.

 

Indonesian officials have delayed the execution of three Christians sentenced to death for attacking Muslims. (BBC, 11.8.06). Three girls have been beheaded and another badly injured as they walked to a Christian school in Indonesia. (BBC). Little noticed: Dschihad in Sulawesi against Christians.BBC-Analysis "Roots of Sulawesi conflict". Muslims vs Christians. (BBC) - Troubled history of the Moluccas. The Laskar Jihad is a paramilitary organisation which has threatened to wage a holy war against the region's Christians. BBC: Who are the Laskar Jihad?

Kopftuchverbot „Türkei ist und bleibt laizistisch“  Der Istanbuler Anwalt Alparslan Arslan hatte am Mittwoch mit einer Pistole auf die Mitglieder der Zweiten Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtes geschossen. Ein Richter starb, vier andere wurden verletzt. Im Polizeiverhör sagte Arslan, er habe die Richter für ein Urteil in der Kopftuchfrage bestrafen wollen. Mit dem Urteil hatte die Kammer im Februar das Kopftuchverbot für Staatsbeamtinnen in der Türkei ausgeweitet(FAZ, 18.5.06).
Türkei: Schüsse auf Richter wegen Kopftuch-Urteil 
Urteil: Straßburg billigt türkisches Kopftuchverbot (FAZ, 10.11.05)
Europäischer Gerichtshof in Straßburg bestätigt Kopftuchverbot (FAZ, 29.6.04).
Kopftuchverbot: Laizismus (in Frankreich) im Visier der Al Qaida (FAZ, 16.3.04).
FAZ-Kopftuchdossier  .

Helena Sabbagh: Die Benachteiligung von Frauen legitimiert der Koran nicht. Eine aufrüttelnde weibliche Interpretation des Islams. Besprechung von: 
Nahed Selim: Nehmt den Männern den Koran! Für eine weibliche Interpretation des Islam. Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas und Thomas Hauth. Mit einer Zusammenfassung in türkischer Sprache. Piper Verlag, München 2006; 336 S., 19,90 Euro

Yalcin Yildiz. Rezension vom 31.01.2006 zu: 
Ahmet Toprak: Das schwache Geschlecht - die türkischen Männer. Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Doppelmoral der Ehre. Lambertus Verlag (Freiburg) 2005. 188 Seiten. ISBN 3-7841-1609-4. 18,00 EUR

Theodore Dalrymple: It is inherently difficult to know what the meaning of the veil is, it is very difficult to find out whether people are doing it voluntarily or involuntarily because on a micro-level people are now living in a totalitarian climate.

Selbstversuch mit Kopftuch: Judith Lembke (FAZ, 2.5.06)

Christina von Braun und Bettina Mathes wollen das Orientale  retten: "Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen". Besprechung in taz vom 15.2.07.

Am 12. Juni 2006 demonstrierten iranische Frauen und Männer in Teheran gegen Polygamie und für ein gleichberechtigtes Scheidungsrecht und gegen geschlechtsspezifische Menschen- rechtsverletzungen in Iran. Mindestens 70 Menschen wurden dabei verhaftet (KORE).

Iranerinnen
dürfen doch nicht ins Stadion (tagesschau, 8.5.06
)

Stuttgart:  Zwangsverheiratete Iranerin darf nicht abgeschoben werden (SWR, 25.4.06)

SOLIDARITÄT MIT DER MENSCHENRECHTSANWÄLTIN 
EREN KESKIN: Unterzeichnet bitte die Petition .
In der Türkei  werden Frauen Opfer von sexueller Gewalt und Folter durch Angehörige der Sicherheitskräfte, die diese Gewalt als strategisches Mittel der „Kriegführung“ einsetzen. Oft wagen es Frauen nicht, solche Übergriffe zur Anzeige zu bringen. Die Menschenrechtsanwältin Eren Keskin hat sich dieser Opfer angenommen. Sie ist Gründerin des Rechtshilfebüros für Opfer Sexueller Belästigung und Vergewaltigung in der Haft und hat bisher 222 Frauen Rechtsbeistand geleistet, die in der Hand des Staates sexuelle Gewalt erlitten haben und bis heute unter den Folgen leiden müssen. Weil die Veröffentlichung solcher Fälle strafbar ist, wurde sie daraufhin vom Oberbefehlshaber des Militärs und der Professorin Necla Arat nach Art. 301 des türkischen Strafgesetzes wegen „der Beleidigung des moralischen Charakters des Militärs“ angezeigt und ein Verfahren wurde gegen sie eröffnet. Im März 2006 endete dieser Strafprozess mit der Verhängung von zehn Monaten Haft, ersatzweise der Zahlung von 6000 türkischen Pfund Strafe.

Dossier der FAZ zum Mord an Hatun Sürücü
Necla Kelek: Sie zahlte den Preis für unsere Freiheit (Faz, 23.4.06)
Im türkisch/kurdisch-islamistischen Familienverband gibt es kein losgelöstes „Ich“. Der Sohn ist dem Vater, dem älteren Bruder, dem Onkel sowie Gott gegenüber zu „Respekt“, sprich Gehorsam, verpflichtet. Die Männer sind für „namus“, für die Ehre der Töchter und Schwestern verantwortlich, sie kontrollieren die Frauen im Namen der Familie. Diesem Islam fehlt das Konzept der entscheidungsfähigen, moralisch verantwortlichen Person vollkommen. Und nach dieser Lesart des Korans ist die Tat nicht verwerflich, denn so wie Hatun lebte, verstieß sie gegen den Koran und die Tradition. Der mordende Bruder Ayhan gestand, daß er hoffte, den Sohn Hatuns vor dem schlechten Einfluß seiner Mutter bewahren zu können. Er wollte den Sohn in die Familie zurückholen, damit er muslimisch erzogen werden könne. Dieser Bemerkung wurde im allgemeinen Entsetzen über den Hergang der Tat keine besondere Bedeutung beigemessen. Mußte Hatun vielleicht nicht nur sterben, weil sie „wie eine Deutsche“ lebte, sondern auch, weil sie einen Sohn hatte, der davor bewahrt werden sollte, ein Ungläubiger zu werden?

Aminata Fofana, 46, hofft, nach einer Modelkarriere mit Ausflug ins Musikgeschäft und ihrem Romandebüt die erste schwarze Abgeordnete Italiens zu werden, und zwar für die Grünen.

"Gibst du Handy her!" Zwei Jugendliche überfielen den 16jährigen Schüler Patrick D. Handy weg, Lunge zerstochen. (BZ, 29.3.06).

Wenn Mädchen wenig wert sind - Gewaltkultur junger Ausländer (ZDF, 19.3.06).
An Beispielen in Berlin-Mitte und Berlin-Spandau (Carlo-Schmidt-Oberschule). Das Opfer Lena fühlt sich von Schulleiterein Gabriele Pobloth im Stich gelassen.


One out of every two marriages between Turks in Germany is arranged. The young persons being married are often 'imported' from remote villages in eastern Turkey. Survey: 65% of Turkish Women Depressed. Im Durchschnitt geschehen in der Türkei offiziell 78 Ehrenmorde pro Jahr (Turkish Torque 11062005 - 11122005)

"Frauen haben im heutigen Irak keinen Schutz" 
Interview mit Houzan Mahmoud von der "Organisation für die Rechte der Frauen im Irak"telepolis, 14.12.05 (Es handelt sich um die Frauenorganisation der Arbeiterkommunistischen Partei des Irak)

Katha Pollitt: America gets creationism, Iraqis get Sharia. Theocracy Lite
The Nation, September 2005

Women of Al Qaeda 
By Christopher Dickey, Newsweek 12.12.05:
...The recruitment of men and boys for radical Islamic groups exploits not only their anxieties and fears but their basic sexual needs and desires....The pressures of sexual frustration in this life and the lure of sexual as well as spiritual rewards in the next are exploited as part of a cynical spiel by jihadist recruiters looking for boys and men to be suicide bombers...The religious scholars who endorse suicide attacks have described an alternative paradise for women, ...women martyrs would "become the purest and most beautiful form of angel at the highest level possible in heaven."...

Iranische Studentinnen appellieren an Deutsche: 
Seit Jahren verschließt die internationale Gemeinschaft die Augen gegenüber diesem grausamen Regime – allen voran Deutschland, was uns besonders hart trifft, da Deutschland hier im Iran als Meinungsführerin Europas betrachtet wird. Das Schweigen Europas hat die politische Führung im Iran ermutigt zu glauben, dass alles erlaubt ist und sie vor allem die Frauenrechte mit Füßen treten können. Das unheilvolle Schweigen Europas hat dazu geführt, dass Mahmud Ahmadi-Nejad, dieser rückständige Fanatiker, kaltblütige Mörder und Frauenhasser Präsident werden konnte. (emma August 05)

'Every War is a War on Women' 
by Myrna Cunningham,  Miami Herald, 10 Dec. 2004

The war between religious fanaticism and secular modernity is fought over women's bodies. SUBJECT TO DEBATE by KATHA POLLITT

Am 20. Oktober
2004 wurde die Leiche der 23jährigen gebürtigen Tunesierin Ghofrane Hadaoui im Norden von Marseille gefunden – mit zerschmettertem Kopf, gesteinigt von mindestens zwei Männern, weil sie einen im Teenageralter abgewiesen hatte (Die Sichel).

"Becklash": Kopftuch, Islamismus und Reaktionen

- Steinigung/Stoning/Lapidation

Globalismus

Special Interests

 

 Ms Nasreen faced death threats in Bangladesh

 

 

 

 

 

 

 

Safya was safed from being stoned to death See: Stoning


Hatun Sürücü


Aminata Fofana


Osama


Sudanese-born author 
Kola Boof


Akhsistowaki:
Jamie Medicine Crane
Miss Blackfoot
 
mit sozialem Auftrag


Mimount Bousakla
auf der Flucht vor Islamisten

Meena(Rawa)& Friends
Our martyred leader Meena


Penélope Cruz in Volver

 

  • Hatun and Can
  • Papatya-Homepage
  •  

     

    Vida Samadzai, 25, afghanische Studentin in Kalifornien, 
    will ihr von Kriegen geschundenes Land beim Schönheitswettbewerb 
    "Miss Earth"
    in Manila am 9. November 2003 vertreten.
    Beauty queen swaps burka for bikini - Miss Afghanistan, Vida Samadzai

    Karzai's minister for women, Habiba Surabi, 
    condemns
    bikini-clad Miss Afghanistan:
    "In the name of women's freedom, what this Afghan girl 
    has done is not freedom but is lascivious."
    Reuter: Afghans angry at beauty queen's bikini appearance


    Vida Samadzai


    Don't get stoned?

     

    Fatwa for: 
    Miss world 2002

    The World at their Feet...   
    By Isioma Daniel

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    [ bild: ein Hanfblatt ]

     


    The Contest

                     

    Nigeria's Agbani Darego smiles
    after winning the crown
    last year in Sun City, South Africa.
    The Miss World competition
    has run for 52 years

    Miss World 2002
    Azra Akin, Turkey

     

    Contestants for 2002's Miss World beauty pageant arrived in Abuja, Nigeria, as the reign of the current Miss World, Nigerian Agbani Darego, draws to a close. Some contestants boycotted the pageant in protest of the Sharia court's decision that Amina Lawal should be stoned to death.  more>>

     Stoning to death like 
    Robabeh
    in  Iran is a pre-Islamic
    practice
    condemned 
    by the Islamic religion.
     

     

    The deputy governor of Zamfara state in northern Nigeria, Mahamoud Shinkafi, has urged Muslims to kill the woman who wrote an article which he claimed insulted the Prophet Mohammed, sparking religious riots, causing more than 200 deaths.

    The website for This Day newspaper seems to have removed profiles of all its journalists - including Ms Isioma Daniel - from the pages. Ms Daniel, who is not a Muslim, has now fled Nigeria. She took refuge abroad.

    Fashion writer Isioma Daniel resigned after writing in This Day newspaper that the Prophet Mohammed may have approved of the Miss World contest and possibly wished to marry one of the beauty queens.

      isioma daniels
    all for one
    - high fashion  
      "How do I choose a swimsuit?"


    The World at their Feet...   
    By Isioma Daniel


    Isioma Daniel

    Nigerian Women against Chevron


    A Miss World contestant (Triin Sommer? from Estonia) in Abuja, Nigeria, Saturday Nov. 23, 2002 as she waits to depart for London.
    Would Prophet Mohammed have married her? 

     
    Further texts   Mehr Texte    Plusieurs textes      

    Nancy Amanda Redd:
    "third-wave feminism"

     

    Kontakt/contact : isioma@nickname.berlin.de  


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                         Last update:
    17.9. 2007
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