ISIOMA - SDS-Website  
 
   
zurück  home  Visits seit 1.3.2000 
                            Becklash                    

ISIOMA 

[ bild: ein Hanfblatt ]

   

              SDS         

   
  Why SDS?   Warum SDS?  

Sigrid Fronius

   

  Dany Cohn-Bendit: "Wir 68er haben doch gewonnen" (Tagesspiegel, 22.3.06)

1. 68 - und Folgen


  • Lenin, Marx und Engels können auch anders: Der "Sozialistische Deutsche Studentenbund" griff 1968/69 in die Trickkiste der PR-Industrie und verwandelte die Philosophen des Sozialismus in Werbefiguren des Kapitalismus. Das Plakat imitiert einen Slogan der Deutschen Bahn, entworfen von Jürgen Holtfreter und Ulrich Bernhardt
    .

  • Sonderseite zum Fall Kurras

  • Nazi Horst Mahler ist am Mittwoch, dem 11.3.2009, vom Landgericht Potsdam wegen Volksverhetzung in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Laut Anklage hatte der 73-jährige frühere NPD-Anwalt zwischen September 2001 und Oktober 2004 in mehreren Schriften den Holocaust geleugnet. Dabei geht es zum einen um mehrere Fälle von Volksverhetzung, die bei einem früheren Urteil des Landgerichts Hamburg noch nicht berücksichtigt wurden. Zum anderen geht es um Fälle, die die Staatsanwaltschaft Cottbus zur Anklage brachte.
    Mahler wird damit zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen zu einer hohen Haftstrafe verurteilt. Erst am 25. Februar war er am Landgericht München ebenfalls wegen Volksverhetzung zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Richter hatten wegen Fluchtgefahr sofortigen Strafvollzug angeordnet. Deshalb wurde Mahler zur Fortsetzung des Prozesses in Potsdam jeweils aus der Untersuchungshaft vorgeführt und eine Überhaft angeordnet. Das bedeutet, dass Mahler aufgrund des Potsdamer Urteils auch dann im Gefängnis bleibt, wenn seine U-Haft in München aufgehoben werden sollte.

  • Wann kommt die Rudi-Dutschke-Straße?
    (Seit 2007 ist sie offiziell!).
    Die offiziellen Informationen des Bezirksamts zur Wahl finden sich im Internet unter www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/verwaltung/org/wahlamt/buergerentscheid.html. Informationen der taz stehen unter dutschkestrasse.de. Die CDU, die die Umbenennung verhindern will, informiert unter www.pro-kochstrasse.de über ihre Beweggründe. Auf der taz-Wahlparty wurde unter anderem "Aufrecht gehen", ein Dokumentarfilm von Helga Reidemeister über das Leben von Rudi Dutschke gezeigt.
    Bürgermeister Franz Schulz: "Ich bin der Überzeugung, dass bei aller Kritik an vielen Einzelpunkten die "68er-Bewegung" den überfälligen Transformationsprozess der Bundesrepublik von einer verknöcherten, repressiven und ideologisch eindimensionalen Gesellschaft in eine offenere Gesellschaft ermöglicht hat...Rudi Dutschke verstand sich als Revolutionär, der schonungslos und kämpferisch die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse in Frage stellte." (taz, 20.1.07)
    Robert Misik
    : Lasst uns also die 68er ehren. (13.1.07).
    180 000 Kreuzberger und Friedrichshainer haben am 21. Januar 2007 die Wahl: Soll der Studentenführer Rudi Dutschke geehrt werden oder bleibt es beim traditionellen Namen Kochstraße? (tgsp. 21.1.07). Seit zwei Jahren rotieren Politik und Verwaltung. Aus einer  Schnapsidee wird ein Bürgerentscheid (Deike Diening, tgsp. 21.1.07). Das Bürgerbegehren der CDU gegen die Rudi-Dutschke-Straße in Berlin ist gescheitert. Rund 58 Prozent der Wahlberechtigten sprachen sich gegen eine Umbenennung aus. (tgsp. 21.01.2007, 20:26 Uhr).
    Marsch durch die Institutionen erfolgreich. Eine Mehrheit von knapp 60 Prozent hat sich in Friedrichshain-Kreuzberg für eine Rudi-Dutschke-Straße entschieden. (tgsp, 22.1.07). Kommentar von Gereon Asmuth (taz 22.1.07): Rudi Dutschke ist zurück auf der Straße. "Es ist beruhigend, dass die Gaga-Initiative der CDU gescheitert ist", sagte Daniel Cohn-Bendit de taz.

  • Gefährlichste Revolution der 68er: der Putzdienst (Christian Füller, taz 4.1.09). Man mag die Wirkungen der 68er in der Politik und in den Institutionen, durch die sie marschiert sind, generell infrage stellen. Aber wenn es irgendwo tiefgreifende Folgen der 68er gab, dann an Unis, Schulen und Kinderläden, in der Erziehung allgemein. Die 68er waren es, die nicht nur unter den Talaren der Professoren, sondern auch in der Lebenswelt der Menschen den "Muff von 1.000 Jahren" weggefeudelt haben - und zwar so gründlich, wie die Putzkolonne den Toberaum ihrer Kleinen durchpustet....Die Brüche, die wegen der pädagogischen Revolution innerhalb der 68er-Bewegung entstanden, sind nicht klein. Die Kinderläden wurden nicht - wie teilweise behauptet - von der Kommune I gegründet, sondern von den Frauen im SDS, die einen "Aktionsrat zur Befreiung der Frauen" bildeten. Die Frauen liberalisierten die Erziehung gründlich, sie holten sich selbst "aus der Isolation in der Familie" - und sie wiesen den politischen Anspruch der kommunistischen Fraktion im SDS explizit zurück.
    Meike Sophia Baader (Hrsg.). ",Seid realistisch, verlangt das Unmögliche': Wie 1968 die Pädagogik bewegte". Beltz 2008. 279 S., 18,90 €

  • Rainer Langhans: Heiligabend in der K1 (et 2008). Weihnachten, dass war etwas für Spießer. Wir hielten das ganze religiöse Zeug für Schwachsinn. Und das Fest, wie es in Deutschland begangen wurde, war für uns nur eine einzige Konsumorgie. Künstliche, vollkommen falsche Bedürfnisse waren das in unseren Augen, darauf wollten wir die Leute aufmerksam machen. Außerdem gab es ja noch den Krieg in Vietnam, der ja auch in unserem Namen geführt wurde, an den aber an Weihnachten niemand denken wollte - stattdessen wurde auf Friede, Freude, Eierkuchen gemacht. Deswegen war Weihnachten für uns eine hochgradig verlogene Sache, wir sahen darin vor allem eine Gelegenheit, unsere Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie ein falsches Leben führen. Wir haben uns in den Weihnachtsrummel gestürzt und uns unter die Kauflustigen gemischt. Dann verteilten wir Flugblätter gegen den Vietnamkrieg und fingen Diskussionen mit den Leuten an. So kam es immer wieder dazu, dass vor den Kaufhäusern kleine Grüppchen von Leuten standen und diskutierten. Sie standen vor dem KaDeWe, auf dem Ku'damm - und das war verboten. Die Polizei, die damals noch keine Erfahrung mit so was hatte, kam dann mit kleinen Eingreiftrupps angerückt und trieb die Leute auseinander - oder zog sie in ihre Einsatzfahrzeuge und nahm sie vorläufig fest. Der Witz war: Wir hatten da schon immer lange das Weite gesucht. Wir zettelten lediglich die Diskussion an und zogen dann weiter. Die Polizei setzte also immer Unschuldige fest, ganz normale Weihnachtsbummler. So schufen wir ein Bewusstsein bei ganz normalen Leuten für Probleme, mit denen wir als Linke und Kommunarden ständig zu kämpfen hatten: Zum ersten Mal erfuhren ganz normale Leute die Repressalien durch den Staat und die Polizei am eigenen Leib - etwas, dass bislang nur uns widerfahren war und dass sie höchstens aus der Zeitung kannten.
    Rudi war ein toller Rapper unserer Gefühle (Studies in Freiburg).

  • High sein, frei sein, da wollen alle dabei sein: Georg Meier, 1947 geboren,  schreibt einen großen Erinnerungsroman über die Zeit der deutschen Freaks und der Beatniks. VON DETLEF KUHLBRODT (taz, 6.12.08). Georg Meiers Debütroman "Alle waren in Woodstock, außer mir und den Beatles" ist ein verspäteter 68er-Roman für die Enkel. Im Hintergrund gibt es den Vietnamkrieg, Demos, politische Auseinandersetzungen. Mit einem Seesack trampt er durch die Gegend und trifft allerlei Leute in Frankreich. Italien. Türkei, Indien. Ab und an werden Leute abgezogen. Auf Haschwiesen, die es damals in jeder mittleren Stadt gab, trifft sich die herumschweifende Szene. LSD und Opiate gibt es auch. Auf der Suche nach Sex spricht man in verrauchten Kneipen zitatweise über den Streit zwischen Camus und Sartre, Vietnam, Rudi Dutschke, die Bild-Zeitung, die Anfänge der RAF usw. Am Rande werden durchgeknallte Kleingruppen wie die Revolutionäre Fixer Kommune erwähnt; die wechselnden Bewohner versiffter Kommunen folgen antiökonomischen Freak-Brothers-Weisheiten wie der, dass einem Dope besser durch Zeiten ohne Geld als Geld durch Zeiten ohne Dope hilft. Während die Zeit der politischen und studentischen 68er Anfang der 70er schon zu Ende gewesen war, hielten sich die Reste der lebensweltlich orientierten, nicht studentischen, teils alternativ, teils kleinkriminell orientierten Freaks noch ziemlich lange und repräsentierten in Landkommunen die Reste des Anderen. "Hast du genug erlebt, um einen Film daraus machen zu können?" (Jim Morrison)

  • Wolfgang Kraushaar über den Prager Frühling und die APO. Er sagt, dass vom Sozialismus und Kommunismus nur noch Worthülsen übrig seien. Nach dem Einmarsch in Prag gab es im SDS erbitterte Auseinandersetzungen darüber, ob man dagegen demonstrieren sollte oder nicht. Zwei Wochen nach dem Einmarsch legte Hans Jürgen Krahl, der neben Dutschke der Sprecher der antiautoritären Fraktion im SDS war und der als der theoretisch klügste Kopf der Studentenbewegung galt, bei einem Teach-in in Frankfurt am Main dar, dass mit den Reformen des Prager Frühling auch kapitalistische Marktprinzipien und damit eine Art von Sozialdemokratismus durchgesetzt werden sollten. Die Achtundsechzigerbewegung und diejenigen, die sich als Neue Linke verstanden, kämpften sozusagen an zwei Fronten: an der einen gegen die Sozialdemokratie. Man wollte nicht so werden wie die SPD, aus der man gerade erst herausgeflogen war. Andererseits wollte man aber auch nicht stalinistisch werden wie der Ostblock. Aber so sein wie Alexander Dubcek, das wollte man nun auch nicht. Die Konflikte innerhalb des SDS hatten sich ohnehin zugespitzt. Bei den Weltjugendfestspielen in Sofia im Juli und August 1968 kam es sogar zu Schlägereien. Der SDS-Bundesvorsitzende Karl Dietrich Wolff wurde von bulgarischen Geheimdienstleuten verprügelt - unter tätiger Mithilfe prokommunistischer SDS-Mitglieder. Im September 1968 wurden die Schläger dann aus dem SDS ausgeschlossen. Bei der Adaption des Maoismus ging es um eine Form der Identitätssuche. Und die erste Gruppe, die sich auf diesen Weg begeben hat, war die Kommune 1. Die Kommunarden verstanden sich ja selbst als Rotgardisten. Einzelne sind schon vor der Gründung der Kommune 1 nach Ostberlin gefahren und haben dort Maobibeln in der chinesischen Botschaft abgeholt. Später bezeichneten sie sich auch als Maoisten. Das haben sie nicht von ungefähr getan, denn die ganze Idee ihrer Kommune hatte es in China mit der Volkskommune bereits Ende der Fünfzigerjahre gegeben. Dass die Kommune 1 als antiautoritär wahrgenommen wurde, war insofern ein großer Trugschluss: Diese antiautoritäre Konfiguration war in Wirklichkeit mit einer staatlich-affirmativen prokommunistischen Identifikation unterfüttert. Die Idee der Kommune bezog sich nicht etwa auf die Pariser Kommune, wie sie Karl Marx beschrieben hat und viele als richtungweisend verstanden haben. (taz, 30.10.08).

  • Wien enthüllt Che-Guevara-Denkmal (SZ, 9.10.08). Als erste Stadt in Europa hat Wien dem kubanischen Revolutionär Che Guevara ein umstrittenes Denkmal gesetzt. Im Wiener Donaupark sei am Donnerstag eine Büste des Kommunisten enthüllt worden, berichtete der Sender ORF im Internet. Das Denkmal sei ein demokratisches Vermächtnis an Che, dass auch Wien dafür sorgen wolle die Armut zu tilgen, sagte der sozialdemokratische Bürgermeister Michael Häupl. Ein Komitee, dem auch die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek angehörte, hatte seit einem Jahr Spenden gesammelt, um das Denkmal zu realisieren. Die 70 Zentimeter hohe Büste wurde für 28 000 Euro von der Bildhauerin Gerda Fassel gestaltet.

  • Neal Ascherson: RAF - A terror campaign of love and hate. The Baader-Meinhof group, a left-wing terrorist collective born of the student revolutions of the Sixties, terrorised West Germany with a series of bombings, assassinations and hijackings in the Seventies. On the eve of a new film about the movement, Neal Ascherson - who met key members of the group as The Observer's correspondent in Germany at the time - reflects on the legacy of those turbulent years and the strange hold they had - and still have - on the national psyche (The Observer, Sunday September 28 2008). The film itself is powerful, showing the foul reality of urban guerrilla struggle and what it does to its victims and its perpetrators. But the myth of the Baader-Meinhof group is powerful too, still haunting German imaginations more than a generation later. In Britain, such people would be regarded as mere criminals, their gun-slinging career not without glamour but their political ideas of no possible interest. In Germany, even 40 years on, it is different. The film, directed by Uli Edel, is also minutely detailed. It's brilliant, it's fearsomely convincing. One critic in Welt am Sonntag complained that the screen Baader and Ensslin were like Germany's answer to Bonnie and Clyde - a slander on both movies. But he went on to say that The Baader-Meinhof Complex 'brings to light a repressed truth about the allure of the RAF. Girls with guns are the ultimate desire and fear fantasy of a patriarchal, inhibited society.' Meinhof would have agreed with that. So might Ensslin. A wonderful scene in the film shows her strutting naked in the Lebanese sun, jeering at shocked Palestinian recruits. 'What's the matter? Fucking and shooting; it's the same thing!'

  • Cathy Wilkerson’s memoir details her activity with the Weatherman group, whose pipe bombs accidentally blew up her father’s town house on March 6, 1970. She returned to the site of the blast last week. (NYT, 14.11.07).

  • "Phoenix" sendet ab Sonntag, 7. September 08, in der Reihe "Meine Geschichte" 68er-Interviews von Carsten Günther mit Hannes Heer, Florence Hervé, Beatrix Novy, Kurt Biedenkopf, Rainer Langhans und Johannes Stüttgen.

  • Bruno Ganz ist der Star der Stars im RAF-Film "Der Baader-Meinhof-Komplex". (Spiegel, 10.9.08).
    Michael Sontheimer: Die Memoiren eines Sonderermittlers, Alfred Klaus, bringen brisante Details aus dem Deutschen Herbst ans Tageslicht: Die Spitze der RAF drohte 1977 mehrfach mit Selbstmord, der Beamte gab diese Warnungen im Bundeskriminalamt weiter - doch offenbar ließ man die Häftlinge gewähren. (Spiegel, 9.9.08).
    Eine Million Dollar und eine neue Identität:
    Mit diesem Angebot wollte der Verfassungsschutz nach SPIEGEL-Informationen 1980 Terroristen zum Ausstieg aus der RAF bewegen. Neue Aktenfunde werfen die Frage auf, wie weit die Bundesregierung im Kampf gegen die Staatsfeinde gegangen wäre (Spiegel, 6.9.08).
    Mehr zur RAF, 2. Juni usw. klick hier!

  • Flower-Power revisited: Peace, Love, Happiness, Amen in Hamburg (taz 17.8.08).

  • Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung: Die 68er-Bewegung.
    Hier finden Sie eine Auswahl an Veranstaltungen, die zum Thema "1968 - 2008 weltweit" an Goethe-Instituten oder mit deren Beteiligung stattfinden.

  •  

  • Ausstellung "68 - Brennpunkt Berlin"
    im Amerikahaus, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin.
    Eintritt frei; täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet; bis 31. Mai 2008

    Veranstaltungsreihe: Programm
    Kommentar dazu von Michael Sontheimer: Wasserwerfer Marsch (Spiegel, 31.1.08)
    Meldung vom 11. März 08: Am letzten Freitag, den 7. März - Dutschkes 68ster Geb. (sic!) - hat ein Unbekannter bei laufendem Betrieb gg. 17 h Ortszeit den Wasserwerfer vor der Tür mittels eines mit roter Farbe gefüllten Feuerlöschers farblich etwas "umgewandelt" und damit eine mit dem Berliner Amerikahaus stets verbundene situationistische Traditionslinie wieder aufgenommen. Das Ding ist jetzt linksseitig (!) knallrot (click zum Foto hier), sieht aus wie ein Feuerwehrlöschfahrzeug und auch die Fassade hat wieder einmal was abbekommen.

    Eröffnung der 58. Berlinale. Apo-Opa gibt 'ne Party. (SZ, 6.2.08)

    Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung: Die 68er-Bewegung

    Hier finden Sie eine Auswahl an Veranstaltungen, die zum Thema "1968 - 2008 weltweit" an Goethe-Instituten oder mit deren Beteiligung stattfinden.

  • Die neueste Diskussion um 68: 40 Jahre 68

  • Dossier des Goethe-Instituts zu '68

  • Hippies - The Summer of Love

  • Spiegel Dossier Studenten auf den Barrikaden (Originalartikel aus 1968).
  • Michael Geißler: "Acid, Mao und I Ging. - Erinnerungen eines Berliner Hasch-Rebellen" (Neuerscheinung 2008)

  • Dokumentation: WINTERKAMPAGNE 1968: 50 JAHRE KONTERREVOLUTION SIND GENUG

  • TORSTEN SÜLZER: Immer mehr Wissenschaftler betrachte die 68er lediglich noch als eine Medienrevolution. Die Revolutionäre damals lernten schnell Fernsehen, Radio und Zeitung für sich zu nutzen. (Köln. Rundschau, 7.8.08). „Das Bewusstsein, dass es 68 gibt, ist erst mit den Medien ins Land transportiert worden. Sie waren also ein wichtiger Multiplikator. Und besonders das Fernsehen hat zu einer Emotionalisierung des Publikums beigetragen.“ Dutschke war für die Medien wegen seines revolutionären Auftretens am attraktivsten. Deshalb sei er in der Öffentlichkeit als Leitfigur wahrgenommen worden.

  • Michael Sontheimer: Neue Spuren aus Stammheim. Austs Baader-Meinhof-Komplex in Neuauflage.(Spiegel,4.9.08).

  • Klaus Hartung: 68 - Die Wende von der Ohnmacht zur Allmacht: Wir konnten tatsächlich unsere eigene Geschichte schreiben. (tagssp., 11.4.08): "Ab 1969 trieb die Bewegung in die krude Alternative: Organisation oder Gewalt. Ich folgte der Aktionslinie, agierte lang, zu lang im Vorfeld des „illegalen Kampfes“. Der Wirklichkeitsverlust der Haschrebellen- oder Tupamaro-Milieus konnte dabei mit den Kaderorganisationen durchaus mithalten. Hier beginnen die schwarzen Löcher meiner Biografie." (Von denen hätten wir gern mehr erfahren).

  • Prager Frühling in Frankfurt: 2. September 1968 SDS und Asta streiten sich (FR, 1.9.08). Für die Zukunft der CSSR gibt es nach SDS-Ansicht nur die Alternative zwischen einer konterrevolutionären Änderung oder eine revolutionäre Änderung durch eine immer stärkere Rätebewegung.

  • Hans-Ulrich Wehler pflegt seine 68er Feindschaft auf Bild-Zeitungsniveau: Die 68er-Bewegung: Triumph oder Debakel? (FAZ, 1.9.08). Selbst im Detail bleibt er schlampig: So behauptet er, der SDS sei aus der SPD wegen der Ablehnung des Godesberger Programms geflogen. Dies war bekanntlich nicht so. Niemand ist deshalb aus ausgeschlossen worden. Vielmehr verkündete die SPD einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegen den SDS, nachdem dieser trotz Verbots der Parteiführung ein geplantes Treffen mit der FDJ der DDR einhielt.

  • Peter Furth: „Die 68er-Revolte hat eine Wächtergeneration hinterlassen" (FAZ, 5.8.08). "Als Kulturrevolution hat 68 gewonnen, ihr Siegespreis ist die politische Korrektheit, die allenthalben zu einer semantischen Politik geführt hat. Nach ihrem Sieg haben sich die Achtundsechziger zurückgelehnt. Sie glaubten, nichts mehr dazulernen zu müssen....der Antiautoritarismus, der Grundzug der Revolte, brutal und destruktiv ist. Er verfolgt das Ziel, alle vermittelnden Instanzen zwischen dem Individuum und der Gesellschaft - Familie, politische und juristische Institutionen, Traditionen, Ethnien - zu entwerten. Die Folge ist, dass der einzelne unmittelbar und schutzlos den Kräften des Marktes ausgesetzt ist und nur die Stärksten überleben....Man kommt nicht umhin festzustellen, dass der Achtundsechziger-Bewegung etwas Totalitäres anhaftete....Aus meiner Sicht steckt Rabehl immer noch im klassischen Dilemma der Achtundsechziger: Er ist auf der Suche nach einem Praxisanschluss für seine Theorie, kurz: nach politischem Einfluss. Offenbar ist er dabei auf die NPD verfallen."

  • "Meine Schüler finden es irre, dass ich Hippie war". Er war mit Rudi Dutschke befreundet, kämpfte beim SDS für die Revolution und lebte als umherschweifender Haschrebell in Charlottenburg. Günter Langer war vor 40 Jahren mittendrin. Wie sieht er 68 heute? Interview: Nina Apin (taz, 14.4.08).

  • Franka Potente als Frau, die Nazis jagt. Beate Klarsfeld war ab den sechziger Jahren als „Nazijägerin" berühmt. Sie suchte und fand unter anderem 1983 den berüchtigten "Schlächter von Lyon", Klaus Barbie. Auf dem Filmfest München lief jetzt "Die Hetzjagd" - mit Franka Potente. „La Traque“, zu deutsch „Die Hetzjagd“, heißt der Film des Franzosen Laurent Jaoui, der jetzt beim Filmfest München seine Premiere feierte. Keine Geringere als Franka Potente spielt in der für den Bezahlsender Canal+ und arte entstandenen deutsch-französischen Koproduktion die Rolle der Beate Klarsfeld, Hanns Zischler ist als Barbie zu sehen. (Welt, 25.6.08).

  •  

  • Kommune 1, Rainer Langhans und der Harem in den Medien, sowie neue Bücher von Rainer Langhans, Christa Ritter, den Zwillingen Jutta Winkelmann und Gisela Getty, Severin Winzenburg. Neues von und über Uschi Obermaier.
    Eight Miles High - Das wilde Leben der Uschi Obermaier.
    Olaf Krämer im Interview mit Günter Langer: "Die Morgendämmerung eines neuen Frauentyps"
         
    USCHI IN THE U.S.A. Am 12.7.08 Kinopremiere in New York: “The American audience is going to fall in love with this film and with Natalia Avelon in the role of Uschi. This an incredibly sexy, smart picture with amazing direction, stunning performances and a great soundtrack with songs from bands like MC5 and the Stooges”. 8 Miles High (Das Wilde Leben) is slated for release in 2008.

  • Theater in der Uni Mainz: Hurra, wir spielen 1968! (taz, 8.7.08). "Wir wollen nix".

  • Ines Lehmann : Der Zorn der alten Frauen….  ALLE ZEHN JAHRE WIEDER... „68“ wird 40
    Eine Polemik

  • Annelie Keil, eine 68igerin, Ex-Dekan der Uni Bremen: Wie wir wurden, was wir sind. Generationserfahrung als biografischer Prozess: Das bedeutete immer wieder neu, Zusammenhänge zwischen der Bewegung in all ihren Formen und sich selbst zu stiften und zu überprüfen. Das Gefühl, auch international in einem Generationszusammenhang zu stehen und zu neuen Ufern aufbrechen zu können, war mit Ereignissen wie »Pariser Mai«, »Prager Frühling«, »Black Power Bewegung«, »Free Speech Movement« verbunden und forderte dazu heraus, inhaltlich Stellung zu beziehen und nach Aktionsmöglichkeiten zu suchen, die im Kontext der internationalen Solidarität die notwendigen Konsequenzen für die eigenen Bewegungen im Auge hatte.... Ich bin zutiefst dankbar für die Erkenntnisse und Träume, die ich meinen Erfahrungen in der Kriegskinder- und 68er-Generation verdanke. Sie machen auch das Älterwerden leichter!
  • Die Filmemacherin Renate Sami erzählt: Alle waren antiautoritär. (taz, 26.5.08). Renate Sami, 1935 in Berlin geboren, ist Filmemacherin. Sie lebt in Berlin und ist seit Anfang der Siebzigerjahre mit Dorothea Ridder befreundet. "Und dann hatte damals der Präsident Nixon - ohne die Zustimmung des Kongresses - plötzlich auch noch Truppen nach Kambodscha einmarschieren lassen. Überfallartig, das war ein neutrales Land. Das war der Gipfel! Statt den Vietnamkrieg zu beenden, überfällt er jetzt auch noch Kambodscha. Und in dieser Nacht, vor fast genau 38 Jahren im Mai 1970, ging also die Kunde herum in allen Wohngemeinschaften hier. Man versammelte sich und wollte eben dagegen protestieren. Es kamen spontan ganz viele Leute. Und in dieser Nacht hat dann die Polizei vollkommen wahllos Leute überprüft, die irgendwie in dieses Raster passten: Automarke, Frisur, Aussehen. Eben alle, die so unterwegs waren, Autofahrer, Mopeds, Motorradfahrer. Wir kamen Stunden später in eine Kontrolle, weit ab vom Amerika-Haus, in der Hauptstraße in Schöneberg. wir waren mit einem Jungen, Karl Heinz Wierzejewsky, im Auto unterwegs. Uli Fischer und ich. Uli Fischer war Asta-Vorsitzender an der FU. Mir wurde dann auch vorgeworfen, am Amerika-Haus menschengefährdende Brandstiftung begangen zu haben. Da war aber gar nichts dran. Das hat aber nichts geändert. Ein Jahr haben sie uns festgehalten, in "Untersuchungshaft". Man hätte uns natürlich auch auf freiem Fuß lassen können, bis zur Klärung der Vorwürfe, aber wir blieben eingesperrt, wegen "leicht löslicher Wohnverhältnisse". Das bedeutete, unsere Lebens- und Wohnverhältnisse wurden als absolut provisorisch betrachtet, eben so, dass wir sie jederzeit hätten aufgeben und die Flucht ergreifen können... Ich war zuerst in der Kantstraße inhaftiert, dann ein halbes Jahr im Gefängnis Moabit, und ein weiteres halbes Jahr im Frauengefängnis Lehrter Straße. Immer in Einzelhaft. Die ersten Tage sind die schlimmsten. Man hält es nicht für möglich und will nur raus! Dann gewöhnt man sich daran. Seltsam eigentlich. Ich habe gelesen, gearbeitet, habe übersetzt. Also ich sehe das nicht so als Verlust an, dieses Jahr....Verteidigt hat uns das Anwaltskollektiv: Ströbele, Eschen, Schily … das war unglaublich wichtig, dass es dieses Anwaltskollektiv gab. Nicht nur politisch beziehungsweise für den juristischen Beistand, auch menschlich. Also Eschen hat mich immer besucht im Knast, Spangenberg auch. Und neulich habe ich mal die Prozessakten nach langer Zeit wieder gelesen und ich habe festgestellt, dass der Otto Schily einen ganz tollen Schriftsatz verfasst hat, wo er zum Beispiel Nixon als Zeugen fordert, die ganze amerikanische Regierung - ja, in unserem Prozess. Es ist wirklich ein sehr guter Schriftsatz. Wir sind dann zu einem Jahr verurteilt worden. Sind in die Revision gegangen und erst da gab's den Freispruch."
    Gespräche in Caputh. Drei Freunde von Dorothea Ridder erzählen. VON GABRIELE GOETTLE (taz, 7.7.08). Höge sagt: "Also die Leute, die ich kenne, als Patienten, die meinen, sie war die beste Ärztin in Berlin." Geschichten über Manfred Grashof, Philip Sauber u.a.
    Kennengelernt haben sich Manfred Grashof und Dorothea Ridder in den Anfängen der RAF, geheiratet, als Manfred im Knast saß. Jetzt äußert er sich erstmals öffentlich - für Dorothea. VON GABRIELE GOETTLE (taz, 28.7.08). "Wir wurden den drei Bullen, die uns in der Wohnung aufgelauert haben, minutiös angekündigt. Die hatten nämlich Funkkontakt zu denen, die draußen das Haus beobachtet haben. Also sie hätten mir im Dunkeln einfach eins über die Rübe geben können, zum Beispiel, und das wäre es dann gewesen, für alle Beteiligten. Aber die hatten Angst oder was, sie haben sofort geschossen. Das war völlig unprofessionell! Und ich hab instinktiv reagiert, habe meinen Trommelrevolver gezogen und ins Dunkel gefeuert. Dann wurde ich in den Kopf getroffen, in den Arm und in die Brust. Es ging alles ganz schnell, ich lag auf dem Boden und war am Ausbluten. Es war ein Geschrei, ich wusste gar nicht, was los war. Ich hatte diesen Hauptkommissar auch irgendwie getroffen im Dunkeln."
    Andrew Hood kam 1985 als junger Mann aus London nach Berlin. Auf Vermittlung von Erich Fried lernte er Dorothea Ridder kennen und wurde für ein paar Jahre ihr Lebensgefährte.
    VON GABRIELE GOETTLE (taz, 25.8.08).
    "die meisten von diesen Hochschulprofessoren sind seltsamerweise verrückt geworden"
  • Fehlt uns ein Dutschke? (taz, 11.4.08). Katrin Elger und Jan Friedmann: Der Muff von 40 Jahren. (spiegel, 11. April 2008).

  • Schirmherr Rainer Langhans verleiht History-Award 2008 an Schüler aus Münster.
    Langhans: „Internet ist die gelebte Kommune von heute“

    München, 25. Juni 2008 - Der „History-Award 2008“ wurde gestern von Schirmherr Rainer Langhans an Schüler des Pascal-Gymnasiums Münster in deren Heimatstadt überreicht. Ihr Projekt „Münster – eine Provinzhauptstadt in den 68ern“ zum Wettbewerbsthema „1968-2008 - Jugend zwischen Politik und Lebensgefühl“ fand die größte Zustimmung der siebenköpfigen Jury. Anhand eines Films vergleichen die Schüler die Demonstrationen Jugendlicher gegen Rechtsradikalismus aus den Jahren 1969 und 2006 und erörtern deren jeweilige Motivation und die Folgen. „Den Schülern ist es gelungen, am Beispiel zweier Anti-Nazi-Demonstrationen in Münster, die eine 1969, unmittelbar in der bewegten Zeit nach „’68“, die andere im Jahre 2006, das aufzuzeigen, was vier Jahrzehnte nach Benno Ohnesorg und den Ausschreitungen in Berlin von den Zielen, den Idealen und den Errungenschaften der Jugend von damals noch Bestand hat.“, so Juror Helmut Markwort (FOCUS) zum Beitrag aus Münster. Jurykollege Prof. Guido Knopp (ZDF) lobte den Beitrag aus Münster als „hervorragende historisch-politische Fallstudie“, während Prof. Johannes Moser von der Ludwig-Maximilians Universität München „die guten Recherchen, die Verbindung von lokalen Ereignissen und überregionalen Zusammenhängen sowie die interessanten Interviews mit Zeitzeugen“ überzeugten. Ähnlich positiv äußerten sich die weiteren Jurymitglieder Dr. Christian Hartmann (Institut für Zeitgeschichte), Prof. Nada Boskovska (Universität Zürich) und Dr. Peter Lautzas (Deutscher Geschichtslehrerverband).
    Rainer Langhans lobte in seiner Rede als Schirmherr den Beitrag aus Münster als didaktisch wertvolle Dokumentation. Gleichzeitig wünschte er sich eine noch stärkere gedankliche Auseinandersetzung der Schüler mit ihrer eigenen Rolle als „Hauptprofiteure der Kulturrevolution“ und regte an, sich diese noch mehr zunutze zu machen. Dies sei vor allem im Internet möglich - laut Langhans die gelebte Kommune von heute. (vgl Focus, 25.6.08).

     

  • At a Roadside Vigil, an Iconic Voice of Protest: Pete Seeger, now 89 years old and demonstrating against the war in Iraq. (NY Times, 22.6.08).

  •  

  • Ce n'est toujours qu'un début...

    Mai 68 war nur der Anfang.
    Ein internationaler Aufruf.

    A specter is haunting those who uphold the established order: the specter of May 68.

    Ein Gespenst geht um unter den Herrschenden: das Gespenst des Mai 68. Alle Kräfte des alten Europa haben sich verbündet, um dieses Gespenst zu verfolgen: Nicolas Sarkozy, Luc Ferry, Claude Allègre und Ihresgleichen ... Dem Bündnis haben sich alle angeschlossen, die nicht über den Tellerrand der aktuellen Gesellschaft hinaus blicken, diejenigen, die sogar vom Ende der Geschichte träumen.

    Für das konformistische Frankreich ist der Mai 68 für alles Übel verantwortlich. Nicolas Sarkozy versetzte das Land in Angst und Schrecken als er erneut das Gespenst beschwor. Ihm zufolge gehe es darum „ob das Erbe von 68 bewahrt oder ein für alle Mal entsorgt werden soll“. Diese Entsorgung betrifft nicht nur die gewerkschaftlichen Rechte, den Mindestlohn und die Sozialversicherung, sondern auch die Errungenschaften der Frauenbewegung.

    Wie eine Marionette wird das Gespenst Mai 68 alle zehn Jahre wieder aus dem Schrank geholt. Dies führt zu Exorzismen und Grabreden, Beerdigungen erster Klasse und Abschiedszeremonien, zu steifen Feierlichkeiten, Verwünschungen und Reue aller Beteiligten.

    Was geschehen ist, war nicht das Unausweichliche, das einzig Mögliche. Kollektive Kehrtwendungen, kritische und verstimmte, ermöglichen es den warmen Strand unter dem Pflaster der Streiks und Erwartungen wieder zu finden, in Anbetracht dieser wundervollen Erfahrung, deren Spuren unsere Zeit immer noch prägen.

    Es ist höchste Zeit sich den Mai 68 wieder anzueignen, die Realitäten hinter den Mythen zu entdecken: den proletarischen Mai (des Generalstreiks und der Fabrikbesetzungen), den Mai der studentischen Commune, den Mai der beschrifteten Wände, den Mai der Barrikaden, die die Straßen sperrten, aber neue Wege freimachten. Den Mai, der die Grundlagen legte für die Befreiung und die sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen, die im darauf folgenden Jahrzehnt erkämpft wurden. Den Mai, dessen Wind über Berlin, Prag, Mexico oder Turin wehte und der Hoffnungen weckte und Kritik ermöglichte an der Welt, ihren Normen und Selbstverständlichkeiten.

    VerlegerInnen, Zeitschriften, Internetseiten, Buchhandlungen, Institute, Stiftungen, kulturelle Zentren und Räume versuchen die Welt zu interpretieren, um die Ordnung der Dinge zu verändern. Gemeinsam schlagen sie vor, im Frühjahr 2008 das Programm „Mai 68 war nur der Anfang, er ist von dringlicher Aktualität“ umzusetzten. Dazu dient dieser Aufruf, für Frankreich und anderswo. 


  • Hippies - The Summer of Love

  • Spiegel Dossier Studenten auf den Barrikaden (Originalartikel aus 1968).
  • "Meine Schüler finden es irre, dass ich Hippie war". Er war mit Rudi Dutschke befreundet, kämpfte beim SDS für die Revolution und lebte als umherschweifender Haschrebell in Charlottenburg. Günter Langer war vor 40 Jahren mittendrin. Wie sieht er 68 heute? Interview: Nina Apin (taz, 14.4.08).

  • Toni Negri: 1968 antizipiert den "Anfang vom Ende" dessen, was Eric Hobsbawm das "kurze Jahrhundert" nennt, jenes seltsame 20. Jahrhundert, das 1917 begann, mit der Russischen Revolution, und das 1989 endete, mit dem Fall der Berliner Mauer. Der Beginn von 1989 ist für mich 1968, und wer das nicht verstanden hat, versteht auch nicht viel von der Geschichte des Jahrhunderts, das wir hinter uns gelassen haben. ... Wir hatten in den Jahren um 1968 nicht einen Benno Ohnesorg wie in Deutschland – wir hatten einen pro Woche. Außerdem begann die faschistische Rechte mit Verbindungen zur Armee, zu einem korrupten Teil der Geheimdienste und vor allem zu gewissen Mitgliedern der Regierung, Bomben zu legen. Diese Terrorkampagne sollte das Land durch Angst "stabilisieren" und den Veränderungswillen blockieren. (TP, 15.3.08).
  • Ritter-Sport. Porträt einer 68er-Kapitalistin. Marli Hoppe-Ritter. von Hannes Koch. Der Aufbruch von 1968 ist ein fester Bestandteil ihrer Identität.(taz, 23.2.08).
  • Ein dreister Betrug. Götz Aly fälscht Bernd Rabehl, um die 68er zu diffamieren. (Siehe auch weitere Dokus zu Aly).

  • British writer Hari Kunzru’s third novel, “My Revolutions,” is an extraordinary autumnal depiction of a failed ’60s radical: "They decide to mount a spectacle of bombings. They no longer care if society changes as long as it pays attention. At this point, the novel enters its death zone, where utopians make the surprisingly short transit to terrorists. “We began to judge ourselves by our willingness to take risks,” Carver says. After a series of increasingly unnoticed bombings, several radicals, including Anna, form an alliance with a Marxist-Leninist Palestinian organization." (Will Blythe, NYT, 10.2.08).

  • RAF - Deutscher Herbst. 30 Jahre danach.
    2008 Beugehaft:
    Die Generalbundesanwältin hat Beugehaft gegen frühere RAF-Mitglieder beantragt. Will die Justiz von ihrer Rolle bei deren Verurteilung vor über 25 Jahren ablenken? Von Hans-Georg Schulz (junge welt, 10.3.08). Als bereits für diese Tat Verurteilte, so die Argumentation der BAW, müssen die drei als Zeugen aussagen und können sich nicht auf ein Zeugnisverweigerungsrecht nach Paragraph 55 der Strafprozeßordnung berufen. Danach darf eine Aussage verweigern, wer sich damit selbst belasten könnte. Aufschluss könnte die Aussage von Verena Becker leisten, doch die hat die Bundesanwaltschaft angeblich verbummelt und der Verfassungsschutz rückt sie auf Anweisung Schäubles nicht raus. Kann der Staat jemanden verfolgen, wenn er gleichzeitig seine eigenen Erkenntnisse aus opportunen Gründen verheimlicht?
    Das Bündnis gegen Beugehaft ruft zu einer Demonstration in Hamburg auf: Sonnabend, 22. März, 14 Uhr, Rote Flora, Schulterblatt

  • 40 Jahre Ermordung von Benno Ohnesorg

  • 68, Gewalt und Antisemitismus -
    Dutschke, SDS,
    Guerilla, Tupamaros,  Bewegung 2. Juni, RAF
    - Teil 1: Die Kraushaardebatte
    (2005). 
    - Teil 2: Die Köhlerdebatte (2007). 

  • Deutsche Kämpfer in Vietnam an der Seite Ho Tschi Minhs. Brigitte Spitz  zum Buch von Heinz Schütte: Zwischen den Fronten. Überläufer zum Viet Minh. Logos Verlag, Berlin 2006, 381 Seiten, 39 Euro (FR, 25.5.07).

  • Neugründung des SDS
    Wir sind skeptisch, ob trotzkistische Kader im Verein mit der "neuen" Partei "Die Linke" daraus wirklich dem Namen gerecht werden können. Wir bieten Material dazu auf einer Spezialseite.
    Die Gruppe bereitet einen 68er Kongress in der Zeit vom
    01.-04. Mai in Berlin vor:
    Projektentwurf für den 1968-Kongress


    Neugründung auch in den USA:
    SDS, New and Improved. SDS reforms at University of Chicago convention. (Adam Doster, In These Times, 25.8.06).

  • Günter Grass: «Was wir brauchen, ist ein neues '68!». Eine neue Revolte also, wie vor 40 Jahren. Denn «der zweite Versuch, in Deutschland eine Demokratie zu begründen, ist gefährdet» angesichts von «Lobbyisten, die das Parlament umzingeln und die Gesetze mitschreiben», rief Günter Grass in gewohnter Leidenschaft am Freitagabend in der Berliner Akademie der Künste den Zuhörern im vollen Saal zu, darunter Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD). «Die Weimarer Republik hat nicht genügend Bürger gehabt, die sie schützen wollten, und davor stehen wir heute wieder!» Nur: «Wo sind die Revolutionäre geblieben?...Was ist zum Beispiel aus einem Biermann geworden - ein Ja-Sager!» (netzeitung, 07. Juni 08).

  • Theater in der Uni Mainz: Hurra, wir spielen 1968! (taz, 8.7.08). "Wir wollen nix".

  • Ines Lehmann : Der Zorn der alten Frauen….  ALLE ZEHN JAHRE WIEDER... „68“ wird 40
    Eine Polemik

  • Annelie Keil, eine 68igerin, Ex-Dekan der Uni Bremen: Wie wir wurden, was wir sind. Generationserfahrung als biografischer Prozess: Das bedeutete immer wieder neu, Zusammenhänge zwischen der Bewegung in all ihren Formen und sich selbst zu stiften und zu überprüfen. Das Gefühl, auch international in einem Generationszusammenhang zu stehen und zu neuen Ufern aufbrechen zu können, war mit Ereignissen wie »Pariser Mai«, »Prager Frühling«, »Black Power Bewegung«, »Free Speech Movement« verbunden und forderte dazu heraus, inhaltlich Stellung zu beziehen und nach Aktionsmöglichkeiten zu suchen, die im Kontext der internationalen Solidarität die notwendigen Konsequenzen für die eigenen Bewegungen im Auge hatte.... Ich bin zutiefst dankbar für die Erkenntnisse und Träume, die ich meinen Erfahrungen in der Kriegskinder- und 68er-Generation verdanke. Sie machen auch das Älterwerden leichter!
  • Die Filmemacherin Renate Sami erzählt: Alle waren antiautoritär. (taz, 26.5.08). Renate Sami, 1935 in Berlin geboren, ist Filmemacherin. Sie lebt in Berlin und ist seit Anfang der Siebzigerjahre mit Dorothea Ridder befreundet. "Und dann hatte damals der Präsident Nixon - ohne die Zustimmung des Kongresses - plötzlich auch noch Truppen nach Kambodscha einmarschieren lassen. Überfallartig, das war ein neutrales Land. Das war der Gipfel! Statt den Vietnamkrieg zu beenden, überfällt er jetzt auch noch Kambodscha. Und in dieser Nacht, vor fast genau 38 Jahren im Mai 1970, ging also die Kunde herum in allen Wohngemeinschaften hier. Man versammelte sich und wollte eben dagegen protestieren. Es kamen spontan ganz viele Leute. Und in dieser Nacht hat dann die Polizei vollkommen wahllos Leute überprüft, die irgendwie in dieses Raster passten: Automarke, Frisur, Aussehen. Eben alle, die so unterwegs waren, Autofahrer, Mopeds, Motorradfahrer. Wir kamen Stunden später in eine Kontrolle, weit ab vom Amerika-Haus, in der Hauptstraße in Schöneberg. wir waren mit einem Jungen, Karl Heinz Wierzejewsky, im Auto unterwegs. Uli Fischer und ich. Uli Fischer war Asta-Vorsitzender an der FU. Mir wurde dann auch vorgeworfen, am Amerika-Haus menschengefährdende Brandstiftung begangen zu haben. Da war aber gar nichts dran. Das hat aber nichts geändert. Ein Jahr haben sie uns festgehalten, in "Untersuchungshaft". Man hätte uns natürlich auch auf freiem Fuß lassen können, bis zur Klärung der Vorwürfe, aber wir blieben eingesperrt, wegen "leicht löslicher Wohnverhältnisse". Das bedeutete, unsere Lebens- und Wohnverhältnisse wurden als absolut provisorisch betrachtet, eben so, dass wir sie jederzeit hätten aufgeben und die Flucht ergreifen können... Ich war zuerst in der Kantstraße inhaftiert, dann ein halbes Jahr im Gefängnis Moabit, und ein weiteres halbes Jahr im Frauengefängnis Lehrter Straße. Immer in Einzelhaft. Die ersten Tage sind die schlimmsten. Man hält es nicht für möglich und will nur raus! Dann gewöhnt man sich daran. Seltsam eigentlich. Ich habe gelesen, gearbeitet, habe übersetzt. Also ich sehe das nicht so als Verlust an, dieses Jahr....Verteidigt hat uns das Anwaltskollektiv: Ströbele, Eschen, Schily … das war unglaublich wichtig, dass es dieses Anwaltskollektiv gab. Nicht nur politisch beziehungsweise für den juristischen Beistand, auch menschlich. Also Eschen hat mich immer besucht im Knast, Spangenberg auch. Und neulich habe ich mal die Prozessakten nach langer Zeit wieder gelesen und ich habe festgestellt, dass der Otto Schily einen ganz tollen Schriftsatz verfasst hat, wo er zum Beispiel Nixon als Zeugen fordert, die ganze amerikanische Regierung - ja, in unserem Prozess. Es ist wirklich ein sehr guter Schriftsatz. Wir sind dann zu einem Jahr verurteilt worden. Sind in die Revision gegangen und erst da gab's den Freispruch."
    Gespräche in Caputh. Drei Freunde von Dorothea Ridder erzählen. VON GABRIELE GOETTLE (taz, 7.7.08). Höge sagt: "Also die Leute, die ich kenne, als Patienten, die meinen, sie war die beste Ärztin in Berlin." Geschichten über Manfred Grashof, Philip Sauber u.a
  • Fehlt uns ein Dutschke? (taz, 11.4.08).
    Katrin Elger und Jan Friedmann: Der Muff von 40 Jahren. (spiegel, 11. April 2008).

  • Schirmherr Rainer Langhans verleiht History-Award 2008 an Schüler aus Münster.
    Langhans: „Internet ist die gelebte Kommune von heute“

    München, 25. Juni 2008 - Der „History-Award 2008“ wurde gestern von Schirmherr Rainer Langhans an Schüler des Pascal-Gymnasiums Münster in deren Heimatstadt überreicht. Ihr Projekt „Münster – eine Provinzhauptstadt in den 68ern“ zum Wettbewerbsthema „1968-2008 - Jugend zwischen Politik und Lebensgefühl“ fand die größte Zustimmung der siebenköpfigen Jury. Anhand eines Films vergleichen die Schüler die Demonstrationen Jugendlicher gegen Rechtsradikalismus aus den Jahren 1969 und 2006 und erörtern deren jeweilige Motivation und die Folgen. „Den Schülern ist es gelungen, am Beispiel zweier Anti-Nazi-Demonstrationen in Münster, die eine 1969, unmittelbar in der bewegten Zeit nach „’68“, die andere im Jahre 2006, das aufzuzeigen, was vier Jahrzehnte nach Benno Ohnesorg und den Ausschreitungen in Berlin von den Zielen, den Idealen und den Errungenschaften der Jugend von damals noch Bestand hat.“, so Juror Helmut Markwort (FOCUS) zum Beitrag aus Münster. Jurykollege Prof. Guido Knopp (ZDF) lobte den Beitrag aus Münster als „hervorragende historisch-politische Fallstudie“, während Prof. Johannes Moser von der Ludwig-Maximilians Universität München „die guten Recherchen, die Verbindung von lokalen Ereignissen und überregionalen Zusammenhängen sowie die interessanten Interviews mit Zeitzeugen“ überzeugten. Ähnlich positiv äußerten sich die weiteren Jurymitglieder Dr. Christian Hartmann (Institut für Zeitgeschichte), Prof. Nada Boskovska (Universität Zürich) und Dr. Peter Lautzas (Deutscher Geschichtslehrerverband).
    Rainer Langhans
    lobte in seiner Rede als Schirmherr den Beitrag aus Münster als didaktisch wertvolle Dokumentation. Gleichzeitig wünschte er sich eine noch stärkere gedankliche Auseinandersetzung der Schüler mit ihrer eigenen Rolle als „Hauptprofiteure der Kulturrevolution“ und regte an, sich diese noch mehr zunutze zu machen. Dies sei vor allem im Internet möglich - laut Langhans die gelebte Kommune von heute. (vgl Focus, 25.6.08).

     

  • At a Roadside Vigil, an Iconic Voice of Protest: Pete Seeger, now 89 years old and demonstrating against the war in Iraq. (NY Times, 22.6.08).

  • Lasst das revolutionäre Layout sprechen!  "Agit 883"
    Als die Revolte texten lernte: In den Jahren zwischen 1969 und 1972 agitierte das Anzeigenblatt "Agit 883" - eine der bedeutendsten Publikationen der undogmatischen und radikalen Linken der Zeit. Ein neuer Sammelband dokumentiert die Ausgaben und erläutert die Zusammenhänge ihres Entstehens. VON ANSGAR WARNER (taz 4.12.06).
    Erschienen ist das Buch im AssoziationA-Verlag. Dort auch Inhaltsverzeichnis und Rezensionen online.
    Die taz ergänzt im "Hausmeisterblog" die Beschäftigung mit der 883 in Bezug auf den in ihr publizierenden "Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen":
    Über die Mentalität umherscheifender Rebellenhaufen


Nach dem Mord an Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 Demo in München 

 

Aktuelles

z.B.:

Kommunismus mit Rebhühnern und Wachteln. Kommentar von Henryk Broder zu:  
Bettina Röhl:
So macht Kommunismus Spass! Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret, EVA, Hamburg 2006, ca. 600 Seiten, 29,80 Euro
Die Wiederentdeckung der Ulrike Meinhof. Ihre Tochter, Bettina Röhl, legt 2006 ihre Biografie vor: "So macht der Kommunismus Spaß", in der EVA, 29,80 Euro, 600 S., 100 Fotos.

Post scriptum zum Nachruf auf Bodo Saggel: Haschrebell gegen Antisemitismus
Archivnutzungs- und Hausverbot gegen den Wissenschaftler Markus Mohr im Reemtsma-Institut.
Mohr forschte dort bezüglich der Bombe im Jüdischen Gemeindehaus


Eight Miles High - Verfilmung der vielseitigen Lebensgeschichte Uschi Obermaiers während der 60er und 70er Jahre: erstes deutsches "Supermodel", Kommune, Studentenrevolution, Rolling Stones, Hamburger Kiez
Sex mit dem Leben - Der Uschi-Film ist fertig gedreht (Spiegel-online, 4.5.06)

Gewalt und Antisemitismus - Dutschke, SDS, RAF und Tupamaros 

Wann kommt die Rudi-Dutschke-Straße?

 

Marianne Birthler: "...die jahrhundertealte autoritäre, hierarchische Tradition, die in der DDR nie gebrochen wurde, spielt (bei der starken Verbreitung des Rechtsradikalismus im Osten Deutschlands) eine Rolle. Den Emanzipationsschub, den die Bundesrepublik 1968 erlebt hat, den gab es in der DDR nicht". (Interview in der Berliner Zeitung vom 7.5.05)


Klaus Meschkat antwortet Kraushaar: Rudi Dutschke und die Gewalt

Rudi der "Terrorist": Reemtsma und Kraushaar gefällt die ganze Richtung nicht: 
Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF lautet der Titel ihres schmalen Bandes (Hamburger Edition, Hamburg 2005, 143 Seiten, 12 Euro), Dazu: THOMAS MEDICUS in der FR vom 28.1.05: Machterfahrung Gewalt

Rudi Dutschke stand für Gewalt behauptet auch Gerd Langguth (tgsp.26.1.05)

Berliner Posse um Forderung nach Rudi-Dutschke-Straße (freenet, 29.1.05)
Die Berliner Kochstraße wird aller Voraussicht nach in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt (Spiegel-online, 23.12.04)

"Wie wärs mit Rudi-Dutschke-Airport" (taz 8.1.05)

Helke Sander: "Rudi tanzte nicht gut" 
Rudi Wer?
Kein Dämon, kein Heiliger (Stefan Reinecke)
Jutta Ditfurth: "Er wollte Emanzipation" 
"Rudi wäre grüner Spitzenmann"
Es ist doch Dutschkes Ding (Barbara Sichtermann)
"Es gibt keinen Nachfolger"
 (alles und mehr in Rudi-taz 24.12.04)

Der Kulturkampf um "die 68er" ist auch ein Streit um das emotionale Erbe des Nationalsozialismus
Ute Scheub (taz 13.12.04)  zu Rüdiger Stuckart und anderen
HORST-EBERHARD RICHTER (taz 27.10.04): Die RAF war Teil eines deutschen Familienromans, in dem die Kinder unbewusst Aufträge der Eltern ausführten.
Jan Philipp Reemtsma (taz 16.10.04): "Selbst zum Projektil werden". Diese RAF-Formulierung wäre auch in der Gruppe um den 11.-9.-Attentäter Mohammed Atta möglich gewesen.
Literatur zum Komplex (taz 16.10.04), z.B. Wolfgang Kraushaar: "Die RAF und die Herausforderung der Demokratie (1970-1998)".


68 - mea culpa. Replik auf das Verdikt der Sophie Dannenberg von Günter Langer

 



Neue Literatur und Artikel zu 68 - For much more on 68 click here


u.v.m. in "Aktuelles"

Weitere Rubriken:


Current Clashes:
- Steinigung/Stoning/Lapidation
-
"Becklash": Kopftuch, Islamismus und Reaktionen:
Ayaan Hirsi Ali, Theo van Gogh, Religion und Rolle der Geschlechter, Feminismus und Grundgesetz
- Irak/Iraq
- Afghanistan
- Osama, Bush,  9-11

- Berliner Immobilien- und Bankenskandal

Veranstaltungen

Aktivitäten

SDS Geschichte

68 weltweit

Revolutionäres Subjekt

Medienspiegel

Nation oder Internationalismus

Globalismus
Nachfolger
Special Interests
Oeconomia

Links

alt

 


Helke Sander


Friederike Hausmann
(Dollinger)


Ursula Seppel (SDS Hamburg)




Gaston Salvatore

Henning Kuhlmann 

Hans-Jürgen Krahl

Ecki Siepmann
Eckhard Siepmann

   

              Solidarität mit Opfern des Fatwa-Faschismus

 

   
The World at their Feet... 
Isioma Daniel
  isioma daniels all for one - high fashion:
"How do I choose a swimsuit?"
  Isioma Daniel
Nigerian Women against Chevron
 
     

 

   

Salman Rushdie

Theo van Gogh

Ayaan Hirsi Ali

Mimount Bousakla

Geert Wilders

 
   

             Solidarität mit Opfern des Sharia-Faschismus

 

   
Steinigung   Stoning    Lapidation

 

   

Solidarität mit Opfern des X-Faschismus


Ayaan Hirsi Ali

   

"Where they have burned books,
they will end in burning human beings." 

Heinrich Heine

   

Kontakt/contact : sds@nickname.berlin.de  


Jegliche Inhalte, die hier veröffentlicht werden, bleiben Eigentum der Autorin/ des Autors. Die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich zu wissenschaftlichen und dokumentarischen Zwecken.  Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Inhalte, sie behält sich diesen Haftungsausschluss vor.

All contents published in this domain remain the authors' property and only serve scientific or documentary aims. 

George Bernard Shaw: "The ultimate form of censorship is assassination."

Sites Berliner Ex-SDSler:  

 Helke Sander
Sol y luna-Bolivia
www.heideberndt.de
starbuck-holger-meins.de
http://www.eschenhagen.de
www.mueller-plantenberg.de
www.menschenrechtsanwalt.de
www.uni-oldenburg.de/nordsued
www.contramotion.com
www.harem1.com
Apo-Archiv FU-Berlin

 

 

U
S
A

NLN

Blog


Veterans USA


Join the SDS

 

[Blue Ribbon Campaign icon]

Please visit:

   
Weitere rechtliche Hinweise
disclaimer - Further legal hints
    
             Last update:
 31. Juli  2008
www.eussner.net

ID-Verlag