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Der Bericht des Bernard Stasi

Im Namen des Gesetzes. Au nom de la loi.

Par Fabrice Madouas

Die Kommission Stasi hat die Verwerfungen festgestellt, die der Islamismus heute schon in den öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Krankenhäusern und Unternehmen verursacht.

Die 20 Kommissionsmitglieder haben 120 Befragungen in Ministerien, religiösen Einrichtungen, in Gefängnissen, bei Gewerkschaften u.a. in ganz Europa durchgeführt und zusätzlich im Senat 200 Oberschülerinnen befragt.

Anfangs dachten sie, das alles wäre nicht nötig, weil man ja wüßte, was los ist, wie der Islamismus in den Kiezen vordringt. Bernard Stasi und seine Kommission haben jedoch Ergebnisse bekommen, die alle Erwartungen übertreffen. Selbst diejenigen, die schon lange gegen das Kopftuch sind, erklärten, solches hätten sie nicht erwartet. Die anderen, die kein großes Problem gesehen hätten, waren anschließend überzeugt von der Notwendigkeit des Gesetzes.

Das Kopftuchproblem existiert in Frankreich schon seit 1989, es fing an in Creil, einem Vorort von Paris. Offiziell bekannt sind inzwischen ungefähr 1250 bis 1500 militante Kopftuchträgerinnen, bei einer hohen Dunkelziffer, da nicht alles gemeldet werde.

Bis auf eine Handvoll überzeugter Kopftuchträgerinnen seien die übrigen zum Kopftuch gezwungen, da sie sonst von den arabischstämmigen Jungen sexistisch angemacht würden oder auch, weil sie von den bestens organisierten islamistischen Integristen dazu gezwungen würden. Sie stünden unter Einfluß, sie unterwürfen sich dem Kopftuchzwang und hätten gebeten, sie davon zu befreien.

Es gebe heute ein wohlorganisiertes, effizientes Netzwerk von Juristen, Anwälten und islamischen Predigern in den bekannten islamistischen Vereinigungen, die als Berater der Mädchen diese unterstützen, das Tragen des Kopftuches durchzusetzen, Konvertiten wie der berüchtigte Thomas Abdallah Milcent beispielsweise, der alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfe, die Kopftuchträgerinnen zu unterstützen.

(Anmerkung von mir: Thomas Abdallah Milcent, jetzt zu Hause in Straßburg, ist ein Freund des islamistischen Mohamed Latrèche, vom Parti des Musulmans de France, und des Terroristen und üblen Warlords und Schlächters Gulbuddin Hekmatyar der afghanischen Hezb-i-Islami. Bei ihm hat er während seines Aufenthaltes in Afghanistan einiges gelernt).

Die Kommission fand heraus, daß es sich beim Kopftuch eben nicht um eine religiöse Geste handle, sondern um ein Zeichen, zum islamischen Fundamentalismus zu gehören, ob freiwillig oder gezwungenermaßen: Zeichen der Ideologie und der politischen Propaganda. Dieser politische Islam scheine den Raum einzunehmen, den die katholische Kirche in Frankreich bis zum Gesetz über die Laizität, 1905, innehatte.

Man habe eine aktive Missionierung bei den männlichen Jugendlichen in den Vororten der Großstädte Frankreichs festgestellt. Diese Jugendlichen benützten ihren neuen Status dazu, über ihre Schwestern zu herrschen. Sie hätten darin die Väter abgelöst, die eher indifferent seien.

In Vitry-sur-Seine ist am 25. März 2002 Sohane Benziane, ein moslemisches Mädchen von arabischen Jungen bei lebendigem Leibe verbrannt worden, was ihr nicht geschehen wäre, wenn sie ein dem Islam gemäßes Leben geführt, heißt, das Kopftuch getragen hätte, wie heute noch Jungen der Gegend erklären.

(Anmerkung: auf das Verweigern des Kopftuches steht also die Todesstrafe. Tod durch Verbrennen. Das kommt, so viel ich weiß, nicht einmal in der Schari'a vor).

Der Islamismus reduziere die Frauen auf ihr "Moslemsein". In den Krankenhäusern verweigerten männliche Familienangehörige die Behandlung der Frauen durch Ärzte. Die Frauen blieben eher unbehandelt. In den Entbindungsstationen kämen inzwischen die schwangeren Frauen mit Kopftüchern oder gar mit Burka und mit Handschuhen bekleidet an, ihre Ehemänner sprächen für sie und verbäten sich jeden Kontakt ihrer Frau mit männlichem Personal. Das Krankenhauspersonal werde auch bedroht. In Lyon wurde ein Gynäkologe von einem Nordafrikaner mit dem Messer bedroht, weil er dessen Frau ohne seine Einwilligung behandelt hatte.

Auch islamistische Medizinstudentinnen weigerten sich, Männer zu behandeln, weil das vom Islam verboten sei. Diese Medizinerinnen weigern sich aus solchen Gründen auch, an Kursen zu Unfalleinsätzen teilzunehmen.

Junge Moslems ließen sich mit 13 Jahren einen Bart stehen und kämen mit Djellabas und moslemischen Kappen in die Schule. Andere weigerten sich, neben einem Mädchen zu sitzen. Väter und Brüder von Schülerinnen oder Schülern gäben der Schulleiterin nicht die Hand, weil sie eine Frau sei. Im Schulexamen erschienen Schülerinnen mit verschleiertem Gesicht.

In öffentlichen Institutionen und in Unternehmen häuften sich die Kopftücher, die Frauen gingen militant vor. Dabei käme es vor, daß die unter dem Einfluß der Islamisten stehenden Frauen zunächst ohne Kopftuch erschienen, den Arbeitsvertrag unterschrieben und dann das Kopftuch trügen. (Sie haben also schon gut "Taqiya", die Verstellung, gelernt). Einige seien gewerkschaftlich organisiert. In der kommunistischen CGT gebe es zahlreiche Islamisten, Bartträger und Kopftuchträgerinnen, sogar Imame, also Prediger. Der Vorsitzende der CGT Bernard Thibault habe hierzu die persönliche Auskunft verweigert. Er habe einen Brief geschickt.

(Anmerkung: Man nennt dies "l'entrisme", das Eindringen. Man bemächtigt sich einer Institution und dreht sie dann von innen um.)

Das Gesetz werde nicht alle Probleme lösen, bei diesen Abirrungen sei es aber als erster Schritt nötig.

Dagegen wenden sich mit phantasievollen Argumenten die Fundis aller drei Religionen. Sie alle fürchten, daß ihnen ihre Felle davonschwimmen.

Dabei lassen die Juden sowieso schon seit langem ihre Kippa zu Hause, haben sie doch Angst, gelyncht zu werden. Um jetzt nicht mit dem Gesetz dazustehen, als sei es nur gegen die Moslems, werden alle anderen Zeichen auch verboten, große Kreuze und Kippas.

Das Tragen des Kopftuches ist keine religiöse Pflicht, sondern eine Regel, die von den Islamisten eingebrachtv wurde. Sie instrumentalisieren die arabischstämmigen Menschen für ihre politischen Zwecke.

(Anmerkung: Der Terrorist Carlos hat das in seinem Buch "L'islam révolutionnaire" gut ausgedrückt: man wolle Terror ausüben, die Gesellschaft solle Furcht bekommen beim Anblick all der Bartträger und kopftuchbekleideten Frauen. Ähnlich äußern sich auch die Salafiden Tariq Ramadan und Scheich Mohammed Said Ramadan al-Bouti, nur etwas freundlicher, à la taqiya).

 

Von der französischen Seite "Tous contre le voile" - Alle gegen den Schleier

Zusammenfassung: Gudrun Eussner

11.2.2004