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Schule,
Gewalt, Integration - die Rütli-Debatte
Kommentar:
68 und Rütli - oder die konservative
Ideologieoffensive
von Günter Langer (hier: blz-Fassung)
Nachtrag dazu: Jörg Schönbohm formuliert in expliziter
Abgrenzung zum 68er "Marsch durch die Institutionen" sein identitäres
Projekt, die "Schicksalsgemeinschaft" des "deutschen
Staatsvolkes", also der sattsam bekannten, von ihm semantisch
ersetzten "Volksgemeinschaft"
Unterschriftenaktion
gegen eine religiöse Fundierung von Bildung & Erziehung der
Giordano-Bruno-Stiftung
Helmut Hochschild: Das System ist krank.
Ein Fünftel der Rütli-Schüler sind Flüchtlinge oder Kinder von Flüchtlingen.
Sie haben kein sicheres Aufenthaltsrecht. Wenn die in der neunten
Klasse Berufsorientierungsunterricht haben, ist das für sie natürlich
ein Witz: Mit ihrem Status durften sie bislang keinen Beruf erlernen.
Mit ihrer Haltung ziehen sie die anderen einfach runter. Es ist wie
eine ansteckende Krankheit. (SPIEGEL,
4.12.06). "Klar ist, dass unsere Hauptschülerinnen und -schüler
mehr Unterstützung brauchen", sagt auch Jürgen Zöllner,
neuer Berliner Bildungssenator (SPIEGEL,
5.12.06).
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Islam im Klassentest - reden oder regulieren? (taz,
8.3.07).
Das
neue Projekt: rütli-wear
SZ: ''Rütli-Wear'' Provokation in XXL
Tagesspiegel: Was
Rütli anziehend macht Die ruhmreiche Geschichte der Rütli-Schule,
ihre Reformpädagogik in den 20ern, ihr Widerstand gegen die
Nazis usw.,
schildert die Berliner Zeitung am 4.4.06. Einige Schüler um Hanno
Günther schlossen sich zu einer antifaschistischen
Widerstandsorganisation zusammen. Sie verteilten ab 1939 Zettel und
selbstgefertigte Flugblätter gegen den Krieg und den
Nationalsozialismus. Am 28.
Juli 1941
wurde die Gruppe von der Gestapo
ausgehoben. Die Mitglieder wurden im Dezember des selben Jahres
hingerichtet. Eine Gedenktafeln in der Berliner
Onkel-Bräsig-Straße 108 erinnert an Hanno Günther. So auch
die Hanno-Günther-Grundschule im sächsischen
Waldheim,
Die Rütli-Schule betreibt eine eigene Website, in der sie sich und
ihre Geschichte vorbildhaft darstellt: Rütli-Oberschule. Die gescheiterte Integration in
der Hauptschule: Rütli und andere Beispiele schildert die FAZ
vom 2.4.06. Das Kollegium der Rütli-Hauptschule forderte in ihrem
Brandbrief
vom 2.3.06 die Auflösung ihrer Schule. Nicht nur wird den
Schülern jede Chance genommen, sondern auch Pädagogen sind zunehmend
gefährdet. Jährlich kommt es zu ca. 100 Gewalttaten gegen Lehrer
allein in Berlin. Staatssekretär Thomas Härtel (SPD)
bezeichnete dies bereits 2003 als „besonders Besorgnis erregend“.
Im Jahr 2001 waren es erst rund 40 Übergriffe auf Lehrer (Tgsp.,
3.4.06).
Statt sich für seine Ignoranz zu entschuldigen, er
wusste von nichts, erteilt Schulsenator Klaus Böger (SPD)
Redeverbot für die kommissarische Direktorin der Rütli-Schule Petra
Eggebrecht. Die
Schüler aber, meist Migrantenkinder, wollen sich nicht abstempeln
lassen - und pöbeln gegen ihren Ruf an. (SPIEGEL).
Die Mehrheit der SchülerInnen an dieser Schule sind
Flüchtlinge aus dem Libanon. Der Tagesspiegel
vom 31.3.06 erklärt warum arabische Jugendliche oft negativ
auffallen: Das Hauptproblem sei, dass Palästinenser und Libanesen
wegen ihres Duldungsstatus’ jahrzehntelang faktisch weder arbeiten
durften noch an einen Ausbildungsplatz herankamen. Erst seit Herbst
2005 könnten die Flüchtlinge einen Antrag auf eine
Aufenthaltserlaubnis stellen . Am 2. April meldet dieselbe Zeitung,
dass am 21. März ein Überfall einer vermutlich arabischen Gang aus
dem Beusselkiez in der Charlottenburger Pommern-Hauptschule mit
Totschlägern gegen einen Schüler angolanischer Herkunft stattfand
und am 3.4. titelt
sie, der Senator Böger und der Charlottenburger
Volksbildungsstadtrat Reinhard Naumann haben wieder nichts
gewusst, obwohl Schulleiter Dieter Hohn die Informationen nach
eigenen Angaben an den zuständigen Schulrat und an die
Senatsverwaltung für Bildung weitergeleitet hatte.
Der leitende
Redakteur Gerd Nowakowski kommentiert
das so: "Vor einer Woche hätten die Berliner ein solches
Geschehen für unmöglich gehalten: Zehn Männer stürmen eine
Hauptschule in Charlottenburg und schlagen einen Schüler
krankenhausreif – und zehn Tage lang erfährt die Stadt nichts davon.
Einfach unvorstellbar? Offenbar nur für die entsetzte Stadt. Ist
Nachrichtenunterdrückung dafür der Grund oder gar
Vertuschungsabsicht? Nichts von alledem; die Erklärung ist offenbar
simpler – aber mitnichten beruhigender. Wir reden über drohende Parallelgesellschaften?
In der Verwaltung scheint es sie längst zu geben. Die Beamten des
Polizeiabschnitts in Charlottenburg hielten den Überfall für nicht
ungewöhnlich; für keinen Grund jedenfalls, den Vorgang der
Pressestelle mitzuteilen".
Brigitte Pick läßt
sich den Mund nicht verbieten. Sie war 33 Jahre an der Rütli-Schule,
erst als Lehrerin, dann als Schulleiterin. Seit neun Monaten ist sie
krank geschrieben. Sie schreibt in derselben Zeitung:
"Ich habe meine ganze Kraft investiert, um solche Verhältnisse
zu verhindern, nur liegt das eigentliche Problem weder in der
arabischen, türkischen oder serbischen, sondern in der sozialen
Herkunft der Schüler und ihren mangelnden Perspektiven. So hat im
letzten Schuljahr kein Schüler einen Ausbildungsplatz erhalten".
Und am 5.4.06 legt die 68erin in der taz
nach: "Vieles in den Medien ist massiv übertrieben. Auch der
Polizeischutz, den Schulsenator Klaus Böger veranlasst hat, war völlig
unsinnig. Wenn Pressevertreter Kinder mit Geld zum Steinewerfen
animieren, wundert mich nichts mehr. Mir ist sogar zu Ohren gekommen,
dass Reporter Steine mitgebracht haben sollen. Das ist keine
Terrorschule. Das ist Medienterror". Und: "Das
Gewaltproblem ist unheimlich subjektiv. Solche Probleme hat es schon
immer gegeben. Damit will ich nicht entschuldigen, wie sich diese
jungen Menschen benehmen. Aber das ist keine Frage der ethnischen
Herkunft, sondern des sozialen Status. Ich bin der festen Überzeugung,
dass auf dem Thema zurzeit deshalb so rumgehackt wird, weil es sich
hier um eine ausländische Minderheit handelt. Wenn man die
Klassenfrage zu einer Rassenfrage macht, wird man sich noch wundern,
was in Stadteilen wie Neukölln abgeht". So ähnlich scheint
es Hauptschulleiter Jens Großpietsch von der Heinrich-von-Stephan-Schule
in Berlin-Moabit zu sehen. Er spricht vom
Wunder von Moabit.
GEW-Kollege Siegfried Arnz ist seit einem Jahr in der
Bildungsverwaltung für die Hauptschulen zuständig. Ihm ist vorher
als Schulleiter gelungen, was viele nicht schaffen: aus einer
Hauptschule mit einem hohen Migrantenanteil, in die keiner gehen
wollte, eine anerkannte Schule zu machen, die mehr Bewerber als Plätze
hat. Das kleine Wunder vollbrachte er an der Werner-Stephan-Oberschule
in Tempelhof. Sein Rezept: Altersgemischte Förderklassen für Schüler,
die ohne Deutschkenntnisse in die Schule kommen, spezielle
Integrationsklassen und – Hoffnung. Denn die Werner-Stephan-Schule,
eigentlich eine reine Hauptschule, eröffnet Wege zu allen Schulabschlüssen.
Wer die zehnte Klasse mit einem Schnitt von mindestens 2,5 absolviert,
bekommt einen Realschulabschluss. Immer wieder schaffen Schüler sogar
den Sprung auf ein Aufbau-Gymnasium (Tagesspiegel,
31.3.06). Nun soll Siegfried Arnz für Böger die
Kastanien aus dem Feuer holen, zusammen mit dem Aushilfsschulleiter Helmut
Hochschild aus Reinickendorf...
Die FAZ weiß, was zu machen ist und Redakteurin Heike Schmoll
meint, "daß es pädagogisch
falsch war, das Niveau zu senken und Lerngruppen einzurichten, um möglichst
viel Lob verteilen zu können. Denn Gruppenunterricht überfordert
solche Schüler, sie brauchen klare Zielvorgaben, Berechenbarkeit,
Strenge und unerbittliche Konsequenz, verbunden mit bedingungsloser
Zuwendung durch den Lehrer "(FAZ,
4.3.06). Eberhard
Seidel in der taz des gleichen Tages hingegen macht sich Sorgen um
Multikulti. Er möchte das Konzept verteidigen und weist darauf hin,
dass sich die Konservativen bislang vor der Diskussion gedrückt, die
Linken aber Konzepte erarbeitet und auch nichts verschwiegen hätten.
Konkret: "Am Beispiel der Rütli-Hauptschule in
Berlin Neukölln mit ihren vielen arabischen Jugendlichen ist die
Ignoranz der politischen Mitte schnell erzählt. Seit fünfzehn Jahren
haben Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler, Journalisten und
GEW-Vertreter vor den Problemen vor allem mit den palästinensischen
und libanesischen Familien Neuköllns gewarnt. Die Großeltern und
Eltern der Kinder der Rütli-Hauptschule kamen in den Achtzigerjahren
als Bürgerkriegsflüchtlinge nach Berlin. Sie erhielten keinen
sicheren Aufenthaltsstatus, sondern stets auf wenige Monate befristete
Duldungen, die ihnen die Aufnahme von Arbeit verwehrten. Die Familien
wurden auf Dauer in ein System reduzierter Sozialhilfe gezwungen und
hatten nur selten die Möglichkeit, ihr Leben durch eigene Arbeit zu
finanzieren. Integrations- oder gar Deutschkurse gab es nicht, und die
Schulpflicht für ihre Kinder wurde erst Anfang der Neunzigerjahre
durch den rot-grünen Senat verfügt. Dieses Leben im Transit währte
10, 15 oder gar mehr als 20 Jahre. Das Ergebnis dieser Politik sind
zerrüttete Familien, die von Analphabetismus geprägt sind, und Überlebensstrategien,
die nicht immer mit bürgerlichen Wertvorstellungen übereinstimmen".
Seidel schlussfolgert: "Wer nun in kulturkämpferischer
Pose über diese Jugendlichen herfällt und meint, sie seien ein
weiterer Beweis mangelnden Integrationswillens von Muslimen, ist nicht
nur zynisch, sondern zeigt: Das Interesse ist nicht Erkenntnisgewinn,
sondern die schiere Lust auf Krawall".
Die Berliner
BZ hält dagegen und läßt Angelika Prase-Mansmann,
Schulleiterin der Theodor-Plievier-Oberschule, zu Worte kommen,
die den Berliner Senat in einem eigenen Brief um Hilfe bittet: "...Die
Schüler wissen gar nicht, warum sie lernen und arbeiten sollen. Ihre
Eltern sagen ihnen: In Deutschland mußt du dir die Hände beim
Arbeiten nicht schmutzig machen. Es gibt immer mehr Respektlosigkeit.
Lehrer werden angepöbelt. Die Gewalt nimmt zu, wird von draußen
reingetragen. Als unlängst zwei Lehrerinnen nach Hause gingen, fielen
Schüsse - auf eine Telefonzelle, hinter der sie gerade lang liefen.
Die Polizei ermittelt in diesem Fall. In unseren Klassen gibt es viele
Kleinkriminelle. Sie werden zu Jugendarrest verurteilt. Kurze Zeit später
aber sitzen sie wieder in der Schule, sind für einige Mitschüler
Vorbilder"... Die BZ
lässt nicht locker und bringt am 5.4. eine ganze Serie von Vorfällen,
von denen der letzte sich gegen einen Hausmeister an der Weddinger
Ernst-Schering-Oberschule Thomas H. richtete. Er wurde am 28.3.
zusammengeschlagen, weil er Schüler am Schwänzen hindern wollte.
Nach all dem Trubel und Versäumnissen tritt Senator Böger
nicht etwa zurück, sondern lässt
mitteilen: Über Delikte erhält der Senator quartalsweise Bericht.
Und: „Gewalt ist eine Realität in unserer Gesellschaft und damit
auch in unseren Schulen. Besondere Bedeutung hat dabei die zum Teil
komplette Vernachlässigung von Kindern durch das Elternhaus.“ (Soll
das ein Persilschein sein nach dem Motto, wir sind nicht schuld und
können nix tun?) Der Regierende Bürgermeister Wowereit ergänzt:
"Das ist mir zu einfach, immer nur zu sagen, es liegt am
mangelnden Geld. Die Hauptschulen haben schon jetzt eine bessere
Lehrerausstattung, ein höherer Ausländeranteil bedeutet
entsprechende Förderstunden. Für die Probleme gerade der
Hauptschulen braucht man vor allem Konzepte" und "Lehrer-Versetzungen
sollten vielleicht nach zehn Jahren ermöglicht" werden (03.04.2006 Berliner Zeitung).
Pflüger (CDU-Kandidat) macht jetzt schon Wahlkampf und fordert
in letzter Konsequenz wie General
Schönbohm ("Es ist hauptsächlich die Integration
islamischer Migranten") aus Brandenburg die Ausweisung von
Delinquenten. Er will "Zähne
zeigen":
1.
Einschulung nur mit Deutsch-Kenntnissen
2. Stärkung der Hauptschule durch Berufs-Praktika
3. Unterstützung der Lehrer durch Psychologen und Sozialarbeiter
4. Auf Wunsch der Schule Einsatz von Metall-Detektoren und Videoüberwachung
von Schulhöfen und Eingängen.
Schönbohm setzt noch einen
drauf: "Der Prozess der Selbstausgrenzung aus der deutschen
Gesellschaft kann auch nicht durch noch so gut gemeinte
Integrationsangebote aufgehoben werden. Wir sollten aufhören, um das
Problem herumzureden: Es ist hauptsächlich die Integration
islamischer Migranten. 47 Prozent der bei uns lebenden Türken können
sich nicht vorstellen, Deutsche zu werden. 21 Prozent der befragten
islamischen Migranten sind der Auffassung, dass unser Grundgesetz mit
ihrem Glauben unvereinbar sei. Wenn schon jetzt die Integration an die
Grenzen des Möglichen führt, dann gibt es nur einen vernünftigen
Schluss: Wir sollten den Nachzug begrenzen, besonders den aus
islamischen Ländern!" Wie soll das geschehen? "Das
Alter für nachzugsfähige Ehefrauen sollte von jetzt 18 Jahren
deutlich angehoben werden; zudem sollte vor der Einreise der Nachweis
ausreichender Deutschkenntnisse erhoben werden. Unsere Politik kann ab
sofort nur lauten: Integration intensivieren, Zuwanderung begrenzen!
In erster Linie aber müssen wir für eine „nachgeholte
Integration“ sorgen, die intensiv diejenigen integriert, die bei uns
leben und arbeiten und vollgültige Bürger unseres Landes werden
wollen. Jeder, der das nicht will, muss gehen" (Tagesspiegel,
5.4.06).
Eine Woche nach Bekanntwerden der Zustände an der Rütli-Schule
beraten am 5.4.06 alle Berliner Hauptschulleiter mit
Bildungssenator Klaus Böger (SPD), wie es weitergehen soll. Sie
erhoffen sich konkrete Zusagen über neue Lehrer und die baldige
Einstellung der dringend erwarteten Sozialarbeiter. Neuköllner Pädagogen
rufen um 14 Uhr in der Karlsgarten-Grundschule zu einer „Solidaritätsveranstaltung
mit dem Kollegium der Rütli-Schule“ auf. Unterstützt werden sie
von den Lehrergewerkschaften GEW und VBE. Am Donnerstag
will auch das Abgeordnetenhaus in einer aktuellen Stunde über die
Integrationsprobleme an Berlins Schulen diskutieren. (Tagesspiegel).
Die Grünen-Fraktionschefin Renate
Künast attackierte CDU und FDP wegen eigener Versäumnisse:
„Was hat denn die CDU getan? Sie hat Ganztagsbetreuung gestoppt.“
Künast verwies darauf, dass Gewalt an Schulen kein Ausländerproblem
sei. In Gardelegen in Sachsen-Anhalt seien an einer Hauptschule –
ohne ein einziges ausländisches Kind – ein Drittel der Lehrer krank,
Pöbeleien und Gewalt an der Tagesordnung. „Ich erinnere mich noch
sehr genau an Zeiten, als die CDU fragte, wie man denn dazu käme,
Migranten auch noch Deutschkurse zu bezahlen“, sagte Künast.
(Hauptschul-Rektoren fordern Abschaffung ihrer Schulform Willenserklärung nach Treffen mit Bildungssenator Klaus Böger,
Tgsp. 6.4.06)
Die Tagesschau
berichtet am 5.4.06 über das Gewaltniveau in den Schulen von Schweden,
Frankreich und Spanien. Wie nicht anders zu erwarten, Frankreich
gewinnt. Kriminologe Christian Pfeiffer über Deutschland: "Seit
1997 geht die Gewalt an deutschen Schulen zurück". (Kriminologe plädiert für Abschaffung der Hauptschule tagesschau.de,
5.4.06).
Jetzt ist es raus, wer Schuld an der
Misere ist: Die Erblast von
Achtundsechzig
Von Berthold Kohler (Leitartikel,
FAZ, 6.4.06). Lehrer-Online (Berlin Polizeischutz für bedrohten Schüler)
(10.5.06) Lehrer-Online («Berliner Zeitung» Lehrer als Hilfspolizisten)
(11.5.06) Malmö "schlimmer"
als Nordneukölln? In Schweden wird eine Schule geschlossen – das
erste Mal wegen gewalttätiger Schüler(Tgsp.
11.5.06) Neuer Brandbrief kommt
aus der Otto-Wels-Grundschule in Kreuzberg (Tgsp
11.5.06) Konfliktlotsin
Jenny vor der Riesengebirgs-Oberschule in Berlin-Schöneberg:
"Wir Deutschen bekommen keinen Respekt!" Gewalt in Berlin-Schöneberg. Die Deutschen sind Verlierer -
(SPIEGEL, 10.5.06). Helmut
Hochschild: Das System ist krank.
Ein Fünftel der Rütli-Schüler sind Flüchtlinge oder Kinder
von Flüchtlingen. Sie haben kein sicheres Aufenthaltsrecht. Wenn die
in der neunten Klasse Berufsorientierungsunterricht haben, ist das für
sie natürlich ein Witz: Mit ihrem Status durften sie bislang keinen
Beruf erlernen. Mit ihrer Haltung ziehen sie die anderen einfach
runter. Es ist wie eine ansteckende Krankheit. ( SPIEGEL,
4.12.06). "Klar ist, dass unsere Hauptschülerinnen und -schüler
mehr Unterstützung brauchen", sagt auch Jürgen Zöllner,
neuer Berliner Bildungssenator ( SPIEGEL,
5.12.06).
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