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Krisengesamtreport bis
April 2010
INHALT:
1. Hinweise
zur jeweiligen Aktualisierung
2. Situation der Finanzinstitute
2.1 Unterfinanzierung und Konsolidierung der Banken
2.1.1 Systemrelevante Banken und „Nicht“-systemrelevante Banken
2.1.2. Bisherige Konsolidierung (Maßnahmen)
2.1.3. Pläne für ein wirksameres Regulierungssystem
2.2 Konsolidierung von Fonds, Versicherungen, OTC-Geschäften, Wetten, …
2.3 Einzelbeispiele für: Wie sehe ich die Krise?
3.
Konjunkturentwicklung/Entwicklung wichtiger
Märkte
3.1 Globale Entwicklung
3.2 Entwicklung in Europa
3.3 Entwicklung in Deutschland
4.
Finanzblasen
4.1 Möglichkeiten der Blasenbildung
4.2 Wo lassen sich heute am 24.05.10 Finanzblasen erkennen?
5.
Währungsrelationen und Währungsprobleme
5.1 Einzelphänomene
5.2 Währungsmarkt als globales Verbundsystem relativer Preise
5.3 Unsicherheiten über die internationale Geldverfassung
5.3.1. Strukturelle Veränderungen im Weltfinanzsystem
5.3.2 Meinungen zur
zunehmenden Instabilität der Verhältnisse
5.4 Probleme der Euro-Zone
5.4.1 Europa braucht eine Bail-out-Regel
5.4.2 Die „Lösungsvariante“ der EU/Euro-Zone
5.4.3 Die Kritik der „Lösungsvariante“ der EU/Euro-Zone
5.4.4 Fortführung der Spekulation gegen den Euro
5.4.5 „Wir verteidigen den Euro um jeden Preis“
5.5 Möglichkeiten für eine neue Geldordnung
6.
Verschuldungsgrad der öffentlichen Haushalte
6.1 Verschuldungsgrad ausgewählter Volkswirtschaften
6.2 Bonitätskennziffern von Staatsanleihen ausgewählter Länder
6.3 Hochverschuldeten Ländern der Euro-Zone droht eine „Sparfalle“
6.4 Verschuldungsgrad umfasst die staatlichen und die privaten Schulden
7.
Verweise auf die bisher vorgeschlagenen denkbaren(?),
interessenorientierten(!?) möglichen und
tatsächlich umgesetzten
Lösungsansätze
1.
Hinweise zur Aktualisierung im April 2010
Seit die
Finanzkrise im Jahr 2007 erkennbar wurde, gibt es die Notwendigkeit der
Dokumentation und Analyse des Krisenverlaufs.
Wir datieren den
Beginn der öffentlich
erkennbar werdenden Krise auf
den 09.08.07, weil an diesem
Tag deutlich wurde, dass sich der globale Interbankenmarkt in einer
Vertrauenskrise befand als die schweizerische Großbank UBS sich nicht
mehr mit kurzfristigen Krediten der anderen Banken finanzieren konnte.
-
Phase: 09. August 07 bis Ende des Jahres 2008: Zusammenbruch von
Lehman-Brothers, Offener Ausbruch der globalen Finanzkrise,
nationale Stabilisierung der international agierenden Großbanken des
„Westens“ durch staatl. Kapitalinjektionen und umfassende Garantien
für die Finanzindustrie
-
Phase: Beginn 2009 bis Ende September 2009: Die Welt-Finanzkrise
wird von einem globalen Rückgang des Welthandels begleitet, gegen
den abrupten globalen Nachfragerückganges kommt es zur Ausbringung
nationaler Konjunkturprogramme im Westen und in China
-
Phase: Oktober 2009 bis Mai 2010: Extreme Zunahme der
Staatsverschuldung insbes. in den Ländern des „Westens“ (USA, GB,
Japan, EU), erkennbare Wachstumstendenzen an den globalen
Wertpapier- und Gütermärkten, Reaktivierung der globalen
Handelsvolumina, Problematisierung einer „richtigen“ Exit-Strategie
für die Zentralbanken für den Abschied von der Strategie des
„billigen“ Geldes, zunehmende Votalität an den wichtigsten Geld- und
Gütermärkten, Infragestellung der Schuldnerkompetenz
Griechenlands, Kapitalmarktdifferenzierung zwischen „weichen“ und
„harten“ Euro-Ländern
-
Phase: Seit Mai 2010: Infragestellung des EURO im Rahmen und in der
Folge der sog. „Griechenlandkrise“ mit abnehmenden Euro-Kursen,
- 1. Sicherungsbeschlüsse des EU-Rates von Anfang Mai,
- 2. Sicherungsbeschlüsse des EU-Rates vom 09. Mai,
- 3. Sicherungsbeschlüsse des Rates der EU-Finanzminister vom
16. Mai,
- 4. EZB kauft Schuldtitel der EU- bzw. Euroländer, absehbares
Auslaufen der nationalen Konjunkturprogramme ohne Ankündigung von
Folgeprogrammen, Ankündigung von diversen nationalen
Konsolidierungsprogrammen mit Haushaltseinschränkungen,
Sparprogrammen und ggfs. Steuererhöhungen, …
Die hier vorliegenden
Arbeitspapiere zeichnen – mit unterschiedlicher Intensität – einen
relevanten (dennoch aber unvollständigen!) Teil des weltweiten
Krisenverlaufs nach. Sie umfassen in erster Linie Beobachtungen, die vor
allem die Entwicklungsdynamik der Krise erkennbar machen. Ihr Ziel
besteht vor allem darin, mögliche Lösungsansätze für Teilprobleme
zusammenzustellen und für eine Diskussion aufzubereiten.
Der letzte Aktualisierungsstand ist 27.05.10
Die bisherigen Arbeitsstände
bis zum 30.04.10 sind unter der zeitlichen Einordnung „bis April 2010“
in der Datei „Krisen-Gesamtreport“ zu
finden.
Des Weiteren bleibt es bei
„Krisen-Presse“ und
„Krisen-Politik“.
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