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SDS-Website

 
  

Aktivitäten 

 

Es ist soweit: der östliche Teil der Kochstraße wird offiziell in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt. Die taz lädt ein zu feiern.
Mittwoch, 30. April 2008, 17 Uhr, Rudi-Dutschke-Straße Ecke Axel- Springer-Straße.
Kundgebung mit anschließender Demo über die Rudi- Dutschke-Straße
Im Anschluss: Party im tazCafe
ab 19 Uhr liest und kommentiert Serdar Somuncu die "Bild"

 

68ER-KONGRESS DES SDS. Sozialismus, aber bitte Flatrate! Sie gerieren sich als wahre Erben der 68er, wollen eine neue Studentenrevolte lostreten und trommeln für Karl-Marx-Lesekreise: Mit dem Verband SDS buhlt die Linkspartei um Studenten. Am Wochenende träumten 1600 Berliner Kongressteilnehmer vom Tod des Kapitalismus. Ab Herbst will der SDS in die Tiefe senden: Für Oktober haben die Aktivisten den Start einer bundesweiten und flächendeckenden "Kapital"-Lesebewegung ausgerufen. Erst gibt es eine Herbstakademie, dann sollen Lesegruppen in der ganzen Republik das nachholen, was in den Hörsälen immer seltener stattfindet - guter alter Kommunismus aus der ersten Stunde.(spiegel, 5.5.08).
Auch einen SDS gibt es endlich wieder - er hat diesen Kongress organisiert. Nur steht die Abkürzung im Jahr 2008 für "Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband". Das ist gewollte Verwechslungsgefahr, die nicht nur der Alt-68er Wolfgang Nitsch "ein bisschen problematisch" findet. Nitsch, heute Professor in Oldenburg, war damals dabei, als der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) seine bemerkenswerte Denkschrift "Hochschule in der Demokratie" verfasste. Am Freitag nun betonte er auf dem Podium mehrfach, wie wichtig dem SDS seinerzeit seine Unabhängigkeit auch und gerade von Parteien gewesen sei. Das Adjektiv "außerparlamentarisch" habe man durchaus ernst genommen. Und heute? Heute ist der SDS ein studentisches Anhängsel der Partei Die Linke, weswegen dieser Kongress auch von etlichen ihrer Bundestagsabgeordneten dominiert wird. "40 Jahre 1968" - am Ende nichts als Wahlwerbung? (FR, 03.05.2008).

 

"68 an Rhein, Ruhr und Weser":
Film von Carsten Günther
Folge 1, "Revolte im Anzug": Freitag, 9. Mai 2008, 20:15 Uhr im WDR Fernsehen (3. Programm) mit: Günter Wallraff, Wolf-Michael Catenhusen, Florence Hervé, Cornelius van Geisten, Ulrich Wickert, Helmut Hellwig, Klaus Laepple, Beatrix Novy, Kurt Holl, Hannes Heer, Kurt Biedenkopf, Stephan Bock, Jürgen Rosorius, Hansi Frank, Rainer Kippe, Dieter Schütte, Carola Frauli
Folge 2, "Lange Haare gegen alte Zöpfe": Freitag, 16. Mai 2008, 20:15 Uhr im WDR Fernsehen (3. Programm) mit Hannes Heer, Jürgen Rosorius, Cornelius van Geisten, Wolf Michael-Catenhusen, Kurt Biedenkopf, Stephan Bock, Klaus Laepple, Kurt Holl, Günter Wallraff, Mechtild Düsing, Heinz Jussen, Ulrich Wickert, Florence Hervé, Ulrike Moths, Friedhelm Meier, Tom Schröder, Rainer Langhans, Dieter Klemm, Hansi Frank, Rainer Kippe

FR: Wir feiern das Jahr 1968!
in Frankfurt/M (Start am 1. Mai 2008)
Der "Soundtrack des gesellschaftlichen Umbruchs" mit Songs von den Doors, Jefferson Airplane, MC5, Iggy & the Stooges, den Beatles, Stones und Led Zeppelin, Can und den Scherben wird von DJ Thorsten Mathieu zusammengestellt.
"Brecht die Macht der Manipulateure!", Film von Helke Sander aus dem Jahre 1967/68 über die Kampagne der Studentenbewegung gegen den Springerkonzern.
Achtundsechziger-Ausstellung. Sie haben gesiegt. (faz, 4.5.08).
Nun sind sie also im Museum angekommen. Für die, die 1968 dabei waren und den Ton angaben, ist das naturgemäß ein ambivalentes Vergnügen. Denn für sie ist es ultimative Anerkennung und Abendröte zugleich, sowohl Auszeichnung wie ein weithin hörbares Abtrittssignal. (Welt, 30.4..08).
JAN FEDDERSEN: Aufbruch gegen Nostalgie? Da spricht Häuserkampfinterpret Tom Koenigs, eine mächtige Figur im grünalternativen Furor der Zeit nach 1968, mit dem früheren Polizeipräsidenten - und sie attestieren sich artig, sich nun prächtig zu verstehen. Zugleich, hört man ihnen allen genau zu, wird der Größenwahn ermessbar, der sie offenkundig alle trug. Sie wähnten sich als Auserwählte mit ewiger Lizenz zum Gültigen: zeitgeschichtliche Träger, die in ihrer karikaturhaften Form als Gutmenschen ironisiert werden.(taz, 02.05.2008). 
Link zur Ausstellung:  http://www.die-68er.de/inhalt/index_2.html


Akademie der Künste: Kunst und Revolte
Das künstlerische Erbe von '68

Pariser Platz, Hanseatenweg, Eröffnung 16.4.2008, Ausstellung 17.4.-27.7.2008

 

Ausstellung "68 - Brennpunkt Berlin"
im Amerikahaus, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin.
Eintritt frei; täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet; bis 31. Mai 2008

Kommentar dazu von Michael Sontheimer: Wasserwerfer Marsch (Spiegel, 31.1.08)
Die 68er-Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung ist bei überbordender Detailfülle doch durch eine auffällige inhaltliche Leere gekennzeichnet. VON WOLFGANG GAST (taz 12.2.08). Und so bewegt sich der Besucher nun im Nebel des Unverbindlichen, im Reich eines Sowohl-als-auch.
Meldung vom 11. März 08: Am letzten Freitag, den 7. März - Dutschkes 68ster Geb. (sic!) - hat ein Unbekannter bei laufendem Betrieb gg. 17 h Ortszeit den Wasserwerfer vor der Tür mittels eines mit roter Farbe gefüllten Feuerlöschers farblich etwas "umgewandelt" und damit eine mit dem Berliner Amerikahaus stets verbundene situationistische Traditionslinie wieder aufgenommen. Das Ding ist jetzt linksseitig (!) knallrot (zum Foto click hier), sieht aus wie ein Feuerwehrlöschfahrzeug und auch die Fassade hat wieder einmal was abbekommen.


Auch er war einst Mao-Sympathisant und diskutierte in den Hörsälen: Fotograf Michael Ruetz hat unser Bild von der APO und der 68er-Bewegung maßgeblich geprägt. Heute denken wir beim Stichwort "Wilde Sechziger" an seine Fotos. Jetzt sind die Bilder in der Berliner Akademie der Künste ausgestellt. Ruetz: Ich bin auf die chinesische Propaganda hereingefallen und habe Mao für einen guten Revolutionär gehalten. "Kultur", das war für uns Oper, Klassik und Theater. Diese ganze Hochkultur erschien uns irgendwie unerträglich. Also dachten wir, es müsse doch was Gutes dabei herauskommen, wenn man alles umdrehte. Wir waren wirklich sehr dumm. Mao sympathisch zu finden, war in etwa so absurd, wie Hitler nett zu finden. Doch man muss in der Jugend Fehler machen, damit man hinterher klüger sein kann.
WELT ONLINE:
Sie argumentieren mit dem Recht der Jugend. War 68 die erste globale Jugendbewegung?
Ruetz: Zumindest die erste globale Bewusstseinsbewegung. Plötzlich schien überall 68 zu sein. Sogar in Chile oder in Afrika. Es ist bis heute schwierig, die Transmissionswege zu verstehen. (Welt, 17.4.08).

Das Schweizer Fernsehen bringt in den kommenden Tagen eine Vielzahl von Sendungen über 1968 – ein Kaleidoskop von Dokumentationen, Gesprächen, Spielfilmen sowie Musikaufnahmen vom Woodstock-Festival. Einen ersten Schwerpunkt setzen die «Sternstunden» am 4. Mai. Peter K. Wehrli befasst sich mit der Schweiz und befragt in einer einstündigen Dokumentation die kulturelle Bedeutung des Erbes der 68er («Die ganze Welt anmalen!»). Personen wie Adolf Muschg, Bice Curiger, Silvio Baviera, Lucien Leitess (Unionsverlag) und Jürg Zimmerli (Limmat-Verlag) kommen zu Wort. Kritisches formuliert Urs Widmer.(NZZ, 2.5.08).

Liste der Veranstaltungen der Reihe 'Die 68er' an der Leipziger Uni für März 2008.
Es war einmal vor 40 Jahren – Erinnerungen an einen Mythos
(Highlights: Die 68er kommen...).

 

Am Frankfurter Historischen Museum wird in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Rundschau die einzige Ausstellung über "Die 68er" vorbereitet, Untertitel: "Kurzer Sommer - Lange Wirkung". Titel des mehrmonatigen Veranstaltungsprogramms: "Langer Sommer - kurze Weile". Die Eröffnung ist für den 1. Mai 2008 geplant. (FR, 11.10.07).

  • "Politik, Pop und Afri-Cola": Was die Generation der 68er prägte, zeigt das Museum Folkwang mit bizarren Plakaten eines wilden Jahres. Plakativer als gegenwärtig in Essen hätten die landesweiten Feierlichkeiten zum vierzigjährigen Jubiläum des so langen Jahres 1968 gar nicht aufmachen können: Im soeben wiedereröffneten Altbau des Museums Folkwang führt der Weg zu der Schau "Politik, Pop & Afri-Cola. 68er Plakate". (SZ, 14.1.08).
    Politik, Pop & Afri-Cola. 68er Plakate. Eine Ausstellung des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang Essen. Kahrstraße 16. Info: 0201 /88 45 301. Bis zum 16. März. Der Katalog kostet 19,80 Euro.
    Plakatkunst zwischen Agitprop und Pop-Art: Eine große Plakat-Schau in Essen spürt dem Geist von 68 in der Welt der Grafik nach - einestages zeigt die wildestens, wichtigsten, wegweisenden Motive aus einem Jahr, das Geschichte schrieb. (et).

 

»Bring it all back home«
 heißt eine viertägige Filmreihe (11.-14.10. in Köln), in der die
 filmische Verarbeitung der Zeit von der 67er-Revolte bis zum 'Deutschen
 Herbst' nachgezeichnet wird. Veranstaltet wird die von der RLS
 geförderte Reihe von der temporären Gruppe »Film in Bewegung« 
(>>mehr <http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=14232>) 

Die RLS Bremen veranstaltet im
 Oktober und November die Reihe »Sternzeit 77: 30 Jahre 'Deutscher
 Herbst' - Medien, Erinnerungspolitik, Geschichtsbewusstsein, Bewegung«
 (>>mehr <http://www.rosa-luxemburg.com/> )

Aktivisten lassen in Berlin seit Monaten Luft aus den Reifen von Luxusautos - der Staatsschutz ermittelt. Vier der Reifenplätter sprechen zum ersten Mal über ihre Motivation. (taz, 4.10.07).

 

Demo abgesagt wegen Sicherheitsbedenken. Ralph Giordano, der auf der Kundgebung in der Domstadt als Redner auftreten wollte, protestierte gegen die Umstände der Absage. "Die Polizei, die sonst bundesweite NPD-Aufmärsche zu eskortieren pflegt, sieht sich nun außerstande, die gleiche Rolle für friedliche Demonstranten zu spielen.“ (Welt, 5.9.07).


Ralph Giordano wird am 11. September 2007 um 19 Uhr in Köln auf dem Roncalli-Platz auf einer Kundgebung zum Thema "Stoppt die schleichende Islamisierung Europas" die Hauptrede halten. Als Organisator tritt die von Udo Ulfkotte gegründete Bürgerrechtsbewegung Pax Europa auf, die für die in Brüssel verbotene Demo einen Ersatz schaffen will.
Brussels' mayor Freddy Thielemans (Parti Socialiste) earlier this month banned the demonstration, saying it could spark clashes with the Muslim community. Since 2001, Thielemans has approved more than 3,500 demonstrations in Brussels and banned six. (AP, IHT, 30.8.07). Mayor Thielemans banned the demo precisely because the organizers picked 11 September as the date for their protest. The mayor wrote: “The intention is obviously to confound the terrorist activities of Muslim extremists on the one hand and Islam as a religion and all Muslims on the other hand. […] Such incitement to discrimination and hatred, which we usually call racism and xenophobia, is forbidden by a considerable number of international treaties and is punished by our penal laws and by the European legislation. The European Court of Human Rights has repeatedly pronounced judgments condemning this type of acts.” He told The Wall Street Journal: “I won't have Brussels regarded as the capital of racism.” (Brussels Journal, 28.8.07).
Kommentar des WSJ (4.9.07): Belgian justice brings to mind a certain novel by Kafka. Last month the mayor of Brussels banned a demonstration planned for September 11 under the slogan of "Stop the Islamization of Europe." An administrative court upheld that decision last week. So much for free speech and freedom of assembly in Europe's capital.

9to5.Wir nennen es Arbeit - Festival-Camp.
Do, 23. - So, 26. August 2007, jeweils 9 pm - 5 am
3 Tage und Nächte leben und arbeiten im Radialsystem.
Ort: RADIALSYSTEM V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin.
Abschlußbericht.

Beim Kongress "9to5". Die digitale Bohème.
VON TANJA DÜCKERS UND ANTON LANDGRAF  (FR, 26.8.07).
Die lockere Wohlfühl-Atmosphäre kann kaum über eine gewisse inhaltliche Beliebigkeit des Festivals hinwegtäuschen. So lange auf dem Festival konkrete Projekte angeboten werden wie Informationen über Copy-Right, wenn Überlegungen zur Vereinfachung der Steuererklärung angestellt oder vorgeführt wird, wie ein Song an einem einzigen Tag geschrieben, umgesetzt, vermarktet und abends im Radio gespielt werden kann, funktioniert das Festival als Ort der Vernetzung von Menschen und Informationen.

Sobald man sich aber am großen Überbau versucht, kommt nicht viel Neues oder Kluges heraus wie bei dem Workshop "Was wäre ein linker Neoliberalismus?"

Der Spiegel: Berlins digitale Bohème feiert sich auf dem Festival "9to5. Wir nennen es Arbeit" und hält die Selbstvermarktungs-Riesenmaschine in Schwung. Die Größen von Blogistan geben sich ein Stelldichein, eigentlich aber bewegt sich gar nichts. (26.8.07).

Wenn man will, lassen sich Köpi, Verdi-Zentrale, Radialsystem – im weitesten Sinne der politischen Linken zuordnen. Dann wären auf engstem Raum radikale Linke, Sozialdemokraten/Sozialisten sowie Pop- und Kulturlinke beieinander. (Netzeitung, 24.8.07).

Jens Bisky: Das große europäische Erbe der Kapitalismuskritik wird derzeit nirgendwo besser gepflegt als im Umkreis der "digitalen Bohème". Man denkt über die Gründung dezentraler Intelligenz-Agenturen nach.(SZ,27.8.07)

Im Jahr 2005 feierte Bernd Cailloux einen schönen Erfolg mit "Das Geschäftsjahr 1968/69". In dem Roman erzählt er von dem ominösen Jahr 1968, indem er die Verbreitung des Stroboskoplichts in den Diskotheken dieser Republik in den Mittelpunkt stellt. Bewusstseinserweiterung durch Lichtgeflacker - und auch eine Geschichte darüber, wie hehre Ideale allmählich in ein reines Geschäftsgebaren münden. Die Kritik fands gut, erstaunlich viele Käufer fanden sich auch, und als anschlussfähig bei jüngeren Autoren - für eine 68er-Geschichte nicht selbstverständlich - erweist sich die Sache zudem. Holm Friebe und Sascha Lobo erwähnen in ihrem Buch "Wir nennen es Arbeit" die von Cailloux beschriebene 68er-Boheme-Truppe "Muße-Gesellschaft" als ein Vorbild ihrer derzeit so angesagten Zentralen Intelligenz Agentur. Kürzlich sind unter dem Titel "German Writing" neue Kurzgeschichten des 61-Jährigen herausgekommen (Suhrkamp Verlag, 144 Seiten, 8 Euro). (taz, 2.3.07).

 

Am Wochenende vom 22. bis 24. Juni finden zum fünften Mal die Linken Buchtage Berlin statt.
24.06.2007 · 14:00 Uhr · Buchladen Schwarze Risse
: rotaprint 25 (Hg.): Agit 883. Als Medium der Gegenöffentlichkeit strahlte sie in den Jahren 1969 bis 1972 weit in die Bundesrepublik aus. Agit 883 war das auflagenstärkste Organ des parteiunabhängigen Linksradikalismus jener Tage.

Konferenz vom 25. - 27. August 2006 in Heidelberg: Between the 'Prague Spring' and the 'French May': Transnational Exchange and National Recontextualization of Protest Cultures in 1960/70s Europe 
Konferenz  "European Protest Movements since the Cold War: The Rise of a  (Trans-)national Civil Society and the Transformation of the Public Sphere" mit 
Workshop 1: "Tracing Protest Movements: Perspectives from Sociology, Political Sciences, and Media Studies" vom 22. - 25. November 2006 in Halle und 
Workshop 2: "Designing a New Life: Aesthetics and Lifestyles of Political and Social Protest" vom 7. - 10. März 2007 in Zürich

Bürgerinitiative Gulaschsuppe gegen Rechts. Mit viel Einfallsreichtum kämpfen Delmenhorster Bürger dagegen, dass ein Hotelkomplex an den rechtsextremen Anwalt Jürgen Rieger verkauft wird. (Tagesspiegel, 11.8.06).
Immobilien in der Hand von Rechtsextremisten, z.B. RA Jürgen Rieger. Toralf Staudt: In westdeutschen Kommunen gibt es in weiten Teilen der Bevölkerung die unerschütterbare Überzeigung: Was die NPD propagiert, gehört sich nicht, dagegen muss man sich engagieren. Leute mit einer solchen Einstellung sind im Osten deutlich seltener anzutreffen.
Dossier Rechtsextremismus der Tagesschau.

Ein so genannter Akt der Nächstenliebe beschert der Stadt Wunsiedel bis heute die größten Naziaufmärsche Europas. Die Einheimischen haben begonnen, sich zu wehren (ver.di, 07/08.06):
"Nur Dreck ist braun!"

1968: Musik und gesellschaftlicher Protest
Internationales Symposium in der Katholischen Akademie Schwerte (28. bis 30. September 2005) Anmeldung <> Abstracts <> Teilnehmer
Nachfolgesymposium: Musikkulturen zwischen Rebellion und Utopie (13. bis 15. Januar 2006)

Die Ausstellung "Zur Vorstellung des Terrors. Die RAF-Ausstellung"  der KunstWerke Berlin e.V. ist in der  Auguststraße 69 im KW Institute for Contemporary Art (Institut für gegenwärtige Kunst) ab Samstag 29. Januar 2005, 17 - 21 Uhr (Eröffnung) in Berlin-Mitte zu sehen. 
Öffnungszeiten Di - So 12 - 18 Uhr, Eintritt 4 Euro, 2.50 ermäßigt
Zur Ausstellung ist ein knapp tausendseitiger Katalog (Steidl Verlag, Göttingen) erschienen. (Spiegel, 29.1.05)

Radiofeature: Wer war Gudrun Ensslin? Versuch einer Annäherung von Margot Overath ist am Freitag 3. Juni 2005 öffentlich zu hören: FeatureZeit im Berliner Dom Am Lustgarten, Eingang Spreeseite, Portal 12 10178 Berlin-Mitte Beginn 20 Uhr

Wer war Gudrun Ensslin? Geboren 1940 auf der Schwäbischen Alb als viertes von sieben Kindern einer evangelischen Pfarrersfamilie. Gestorben im „Deutschen Herbst“ am 18. Oktober 1977 im Gefängnis Stuttgart-Stammheim unter Umständen, die noch heute viele Fragen aufwerfen – nicht nur für ihre Geschwister und Freunde. Sie war ohne Zweifel ein außergewöhnlicher Mensch. Mit zwei Leben, würde sie wohl sagen: Einem Leben vor der Begegnung mit Andreas Baader und einem Leben als Guerilla. Evangelische Jungscharführerin, Germanistikstudentin, junge Verlegerin bis 1970. Danach aktiv in der außerparlamentarischen Opposition, Kaufhausbrandstifterin und schließlich gesuchte Terroristin. Die einen schätzten Gudrun Ensslin als verbindlich, klug, freundlich und immer hilfsbereit. Sie konnte überzeugen und mitreissen. Für viele andere war sie dagegen nur eine gewissenlose Mörderin. Über Gudrun Ensslin sprechen in der Sendung drei ihrer Geschwister, zwei Freunde und zwei ehemalige Kampfgefährten.

Sendungen: rbb Kulturradio am Mittwoch 19. Januar 2005 von 22,04 bis 23,00 Uhr, MDR Figaro 19.1.05 von 22,00 bis 23,00 Uhr
NDR-Info am Sonntag 23. Januar 2005 von11,05 bis 12,00 Uhr
WDR 3 am Dienstag 1. Februar 2005 von 22,00 bis 23,00 Uhr


last update: 14.7.2007

 
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