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Atheismus - Agnosticism
Warum Religion überflüssig ist. Die
Menschen haben das Gute geerbt und nicht erlernt – das ist
die These des Buches "Das
Ende des Bösen". Rolf Degens
Werk enthält mindestens soviel atheistischen Sprengstoff wie
die Bücher von Richard Dawkins oder
Christopher Hitchens. Denn wenn der Mensch gut ist,
wovon soll er erlöst werden? (Welt, 5.1.08).
Müssen Atheisten u.a. nun den
Papst gegen Mörder-Moslems verteidigen?
Osama bin Laden droht den europäischen Ländern wegen der
wiederholten Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in
Dänemark mit Anschlägen. Die Karikaturen seien Teil eines "Kreuzzuges",
bei dem auch Papst Benedikt XVI. eine große Rolle
spiele. (n-tv, 20.3.08).
GOD IS NOT GREAT -
How Religion Poisons Everything. By
Christopher Hitchens. For Hitchens, it’s personal. He is a
great friend of
Salman Rushdie, and he reminds us that it wasn’t just some
crazed fringe Muslim who threatened Rushdie’s life, killed several
others and made him a virtual prisoner for the crime of writing a
novel. Religious leaders from all the major faiths, who disagree on
some of the most fundamental questions, managed to put aside their
differences to agree that Rushdie had it coming. (Michael
Kinsley, NYT, 13.5.07).
‘God
Is Not Great’ by Christopher Hitchens
(NYT, 13.5.07): God did not create man in his own image. Evidently,
it was the other way about, which is the painless explanation for
the profusion of gods and religions, and the fratricide both between
and among faiths, that we see all about us and that has so retarded
the development of civilization.
Richard Dawkins
(Oxford's Charles Simonyi Professor of the Public Understanding of
Science) rezensiert Christopher Hitchens, "god is not
Great -
How Religion Poisons
Everything":
Bible belter (The Times, 5.9.07).
Janice Turner: Man v God.
About Hitchens. (The Times, 30.5.07).
Christopher Hitchens
answers your
questions on God, life, and the Universe (Times, 4.6.07).
Richard Dawkins: "Solange wir daran festhalten,
dass man religiösen Glauben respektieren muss, alleine deshalb, weil
er religiöser Glaube sei, wird man Schwierigkeiten haben, Ussama Bin
Laden oder Selbstmordattentätern diesen Respekt zu versagen." (Robert
Misik,
Bad Religion, taz, 27.12.06).
Robert Misik:
The New Atheists (taz, 7.11.06).
Richard Dawkins: ‘The
God Delusion’ (chapter one, in NYT, 22.10.06).
Jim Holt (NYT, 22.10.06):
Beyond Belief.
Warum Religion überflüssig ist. Die Menschen
haben das Gute geerbt und nicht erlernt – das ist die These des
Buches "Das
Ende des Bösen". Rolf Degens Werk
enthält mindestens soviel atheistischen Sprengstoff wie die
Bücher von Richard Dawkins oder
Christopher Hitchens. Denn wenn der Mensch gut ist,
wovon soll er erlöst werden? (Welt, 5.1.08).
Sonja
Zekri:
Lob der Gottlosigkeit. SZ,
23.7.06.
"Gott
existiert – das ist ein leerer Satz". Jenseits des freien
Willens: Der Philosoph Thomas Metzinger
über unser Bild vom Ich und von Gott. (Tgsp, 11.6.07).
Was Gotteslästerung
ist, bestimmt der Mob.
Die Gemeinschaft der Beleidigten
"The Fable of Christ"
by Luigi
Cascioli.
Luigi Cascioli,
atheistischer Kämpfer und Autor des
gelehrten Buches "Die Christus-Fabel", hat seinen
Fall im Mai 2006 vor den Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof in
Straßburg gebracht. Luigi Cascioli
argumentiert,
daß es keinerlei unabhängigen und zuverlässigen Beweis für die
historische Existenz Jesu gäbe, und klagt die Römisch-Katholische
Kirche an, die Menschen seit 2000 Jahren mit einer erfundenen Christus-Geschichte
zu betrügen, um sich zu bereichern. Ein Reporter des arabischen
Kanals Al-Arabija kann nicht fassen, was der 72 Jahre
alte Cascioli so
von
sich gibt. „Warum glauben Sie nicht an Christus?“, fragt er,
und Cascioli antwortet trocken: „Hier geht es nicht ums Glauben,
sondern um die Tatsache, dass es Christus nie gab.“ „Aber haben
Sie denn keine Angst vor dem Vatikan oder vor Gott?“, will der Al-Arabija-Mann
wissen. „Gewiss, zu Zeiten der Inquisition wäre ich verbrannt
worden“, sagt Cascioli. „Aber was will der Vatikan heute tun? Und
Gott? Ein Nichts kann auch nichts machen.“
-
Albert Einstein:
"The
word god is for me nothing more than the expression and product
of human weaknesses, the Bible a collection of honourable, but
still primitive legends which are nevertheless pretty childish.
No interpretation no matter how subtle can (for me) change this."
Einstein, who was Jewish and who declined an offer to be the
state of Israel's second president, also rejected the idea that
the Jews are God's favoured people.
"For me the Jewish religion like all others is an
incarnation of the most childish superstitions. And the Jewish
people to whom I gladly belong and with whose mentality I have a
deep affinity have no different quality for me than all other
people. As far as my experience goes, they are no better than
other human groups, although they are protected from the worst
cancers by a lack of power. Otherwise I cannot see anything 'chosen'
about them." (Guardian,
May 13 2008). An abridgement of the letter from
Albert Einstein to Eric Gutkind
from Princeton in
January 1954,
translated from German
by Joan Stambaugh.
Einstein schrieb dem Privatgelehrten, dem
"Antitheologen" Erich
Gutkind, nachdem dieser ihm eine Ausgabe seines Buches
"Choose Life: The Biblical Call to Revolt"
zugesandt hatte. Einstein schrieb den Brief am 3. Januar 1954:
„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt
menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger,
aber doch reichlich primitiver Legenden“. „Keine noch so
feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. Diese
verfeinerten Auslegungen sind ... höchst mannigfaltig und haben
so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen.“„Für mich ist die
unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine
Inkarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk,
zu dem ich gern gehöre und mit dessen Mentalität ich tief
verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Qualität
als alle anderen Völker. So weit meine Erfahrung reicht, ist es
auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn
es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse
gesichert ist. Ansonsten kann ich nichts ,Auserwähltes’ an ihm
wahrnehmen.“
t(tgsp.
15.5.08).
Der Brief von Albert Einstein wurde für
umgerechnet ca. 260.000 Euro vom Londoner Aktionshaus Bloomsbury
versteigert.
Victor und Victoria
Trimondi: Krieg der Religionen. Politik, Glaube und Terror im
Zeichen der Apokalypse. Wilhelm Fink Verlag, München 2006. 597
S., 39,90 [Euro]. Opium der Völker
(FAZ, 13.3.06) . Die Trimondis managten früher den Trikont-Verlag
in München. Sie meinen heute: Einzelne Bücher aus dem Alten
Testament, die Offenbarung des Johannes aus dem Neuen Testament, eine
Menge Stellen im Koran lassen sich so als Quellen der Blutrünstigkeit
lesen. Und, so die These der Trimondis, in genau diesem Sinne werden
sie heute auch von vielen gelesen - mit schlimmen Folgen für das
Zusammenleben der Menschen. Besprechung von WILFRIED VON BREDOW
Müssen Atheisten u.a. nun den
Papst gegen Mörder-Moslems veteidigen?
Osama bin Laden droht den europäischen Ländern wegen der
wiederholten Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in
Dänemark mit Anschlägen. Die Karikaturen seien Teil eines "Kreuzzuges",
bei dem auch Papst Benedikt XVI. eine große Rolle
spiele. (n-tv, 20.3.08).
Das Familienministerium will ein religionskritisches
Kinderbuch indizieren: "Wo
bitte gehts zu Gott? fragte das kleine Ferkel".
Das Tierchen befragt Geistliche verschiedener
Religionen. Der Rabbi erzählt etwas vom strafenden Gott,
der Bischof vom Opfertod Jesu und der Imam von der
Hölle, in der Nichtmuslime schmoren. Das Ferkel
resümiert, dass Gott einem offenbar Angst machen wolle
und schließt mit der humanistischen Moral von der
Geschicht: "Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn
nicht." Der Alibri-Verlag, der es
herausbrachte, meint es als satirisches Kinderbuch, das
vor der religiösen Indoktrination von Fundamentalisten
jeder Couleur warnen will - als "Dawkins für
Kinder". Entschieden wird über den
Indizierungsantrag am 6. März. (taz, 29.1.08).

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