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Clash of Religions - Religionskriege
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Michael Paulson (Boston
Globe Staff /
June 24, 2008):
Americans see truth in a range of faiths, massive
study finds.
The United States is a nation of believers: most Americans say
they believe in God, they pray, and they attend worship services
regularly; they also believe in angels and demons, in heaven and
hell, and in miracles. ... "Even though the country is highly
religious . . . most Americans are, in fact, not dogmatic about
their faith," said Luis Lugo, director of the Pew Forum. The
study confirms a fact known widely by scholars of religion in
public life: the more often people attend worship, the more
likely they are to be politically conservative. Mormons and
evangelical Protestants are the most likely to be doctrinally
orthodox and politically conservative, while Jews, Buddhists,
Hindus, and atheists are more liberal in both their theology and
their politics, the study finds. The poll, like many others,
finds Americans claiming to be deeply faithful - 92 percent say
they believe in God. But conceptions of God vary - 60 percent,
including most Christians, say they believe God is a person,
while 25 percent, including pluralities of Jews, Buddhists and
Hindus, believe God is an impersonal force. The study found that
70 percent of Americans - and even 57 percent of evangelical
Protestants - believe that many religions can lead to eternal
life, while 68 percent of Americans say there is more than one
true way to interpret the teachings of their religions.
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Albert Einstein: "The
word god is for me nothing more than the expression and product
of human weaknesses, the Bible a collection of honourable, but
still primitive legends which are nevertheless pretty childish.
No interpretation no matter how subtle can (for me) change this."
Einstein, who was Jewish and who declined an offer to be the
state of Israel's second president, also rejected the idea that
the Jews are God's favoured people.
"For me the Jewish religion like all others is an
incarnation of the most childish superstitions. And the Jewish
people to whom I gladly belong and with whose mentality I have a
deep affinity have no different quality for me than all other
people. As far as my experience goes, they are no better than
other human groups, although they are protected from the worst
cancers by a lack of power. Otherwise I cannot see anything 'chosen'
about them." (Guardian,
May 13 2008). An abridgement of the letter from
Albert Einstein to Eric Gutkind from Princeton in
January 1954,
translated from German by Joan Stambaugh.
Einstein schrieb dem Privatgelehrten, dem
"Antitheologen" Erich
Gutkind, nachdem dieser ihm eine Ausgabe seines Buches
"Choose Life: The Biblical Call to Revolt"
zugesandt hatte. Einstein schrieb den Brief am 3. Januar 1954:
„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt
menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger,
aber doch reichlich primitiver Legenden“. „Keine noch so
feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. Diese
verfeinerten Auslegungen sind ... höchst mannigfaltig und haben
so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen.“„Für mich ist die
unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine
Inkarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk,
zu dem ich gern gehöre und mit dessen Mentalität ich tief
verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Qualität
als alle anderen Völker. So weit meine Erfahrung reicht, ist es
auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn
es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse
gesichert ist. Ansonsten kann ich nichts ,Auserwähltes’ an ihm
wahrnehmen.“ (tgsp.
15.5.08).
Der Brief von Albert Einstein wurde für
umgerechnet ca. 260.000 Euro vom Londoner Aktionshaus Bloomsbury
versteigert.
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Der niederländische Islamwissenschaftler
Hans Jansen hat eine
Biografie von Mohammed geschrieben, aber keine Spur
des historischen Mohammed gefunden. Rezension von Dan Diner
(Welt, 29.3.08). Jansen klärt den Leser darüber auf, dass alle
enzyklopädischen Artikel, alle akademischen wie erbaulichen oder
populären Beschreibungen von Mohammeds Leben im Osten wie im
Westen ohne Ausnahme auf Ibn Ishaqs Erstüberlieferung
zurückgehen. Auf Grundlage neuerer Forschungen macht Hans Jansen
die These stark, bei Mohammed könne es sich ebenso wenig wie bei
Jesus um eine historische Figur gehandelt haben. Außer der
islamischen Überlieferung selbst lassen sich nämlich keine
zeitgenössischen Quellen auffinden, die eine Historizität des
Propheten als Staatsmann bestätigen würden - keine
byzantinischen, keine sassanidischen, keine äthiopischen und
keine jüdischen Quellen.
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In Potsdam auf der Bühne:
Salman
Rushdies „Satanische Verse“ singen
unentwegt davon, dass Gottes Wort, die Offenbarung, der Koran
ein Werk des Menschen ist – hier: ein Werk Mohammeds.
Mithin gehören Glauben und Zweifel, die satanischen
Versuchungen, zusammen. Das Satanische an Mohammeds Sündenfall
besteht beispielsweise daran, dass der Prophet, um die Bewohner
Mekkas auf seine Seite zu ziehen, ganz pragmatisch drei
archaische Göttinen in den Koran einbringt. Dieses Zugeständnis
an altes Heidentum zieht er jedoch, um die ungeteilte Dominanz
Allahs, des einen Gottes, um den Monotheismus
wiederherzustellen, später reuig zurück und streicht es in
eigener Zensur aus dem Koran. Mit dieser Manipulation bleibt er
als Verkünder endgültiger Wahrheiten diskreditiert. Dies ist
einer der Punkte, auf dem die Fathwa gegen Rushdie als
Gotteslästerer beruht.
Rushdies Roman ist ein unendlicher Diskurs zwischen Dogmen und
ihrer Kritik, Engel und Teufel, zwischen Machtanspruch und
Pragmatismus, Transzendenz und Ratio, Geist und Fleisch,
Traditionalismus und Moderne, Autokratie und Pluralismus,
Okzident und Orient. Ein aufklärerisches, hochphilosophisches
Denkspiel verpackt in ein opulentes Märchen voll saftig
ausschweifender Fantasie. (Welt, 30.3.08).
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Islamische Zensur in den USA: Rückschlag für den
Niederländer Geert Wilders: Die Website, auf der er
seinen islamkritischen Film zeigen wollte, ist offline. Der
US-Provider Network Solutions begründete die
Sperrung mit einem Verstoß gegen seine Leitlinien. (Spiegel,
23.3.08). For the past several
weeks, anyone typing into their Web browser the URL
fitnathemovie.com would have reached only a black screen, an
image of the Koran, and the words, "Geert
Wilders presents Fitna. Coming Soon." No other pages
were accessible. Media
reports on the film -- whose title is an Arabic word used in the
Koran, translated as "strife" or "ordeal" -- prompted street
demonstrations in several Islamic countries, diplomatic protests,
and warnings from the Dutch and other European governments about an
expected, possibly violent, backlash.(By
Patrick Goodenough. CNSNews.com International Editor. March 24,
2008).
Geert Wilders' "Fitna" ist ein direkter Sprung ins
Gesicht all jener, die die Probleme leugnen oder auf die lange Bank
schieben wollen. Es ist aber kein
rassistischer oder blasphemischer Film. Viele moderate
Muslime, die selbst die Opfer der Fanatiker sind, werden ihn mit
ebensolchem Entsetzen sehen wie säkulare oder christliche Zuschauer.
Nur Verdränger haben ein Problem damit, so
einen Film zu zeigen...Wilders hat aus
Archiven und öffentlich zugänglichen Quellen Dokumente und Zitate
des Hasses kompiliert. Wir hören die Opfer aus den Türmen in
Manhattan, sehen die aufgebahrten Leichen nach den Anschlägen von
Madrid und dazwischen immer wieder die Prediger, die solche Gewalt
fordern und rechtfertigen. Wilders zeigt die Bilder von
Kindersoldaten und dem dreijährigen Baschmallah,
der brav aufsagt, dass die Juden Affen und Schweine sind....Geert
Wilders hat kein Symbol des Islams entwürdigt oder
herabgesetzt. Es gibt in Fitna - wenn man von einer motivisch
genutzten dänischen Karikatur (die Turbanbombe) absieht - keine
Verächtlichmachung des Propheten, des Korans oder der gläubigen
Menschen. Es ist vielmehr eine sehr
geschickte, suggestive Collage des Hasses der Islamisten gegen den
Rest der Menschheit. (Nils Minkmar, FAZ,
28.3.08).
FITNA - deutscher Text. Hier der Schluss:
Die Regierung besteht darauf, dass Ihr
Respekt für den Islam haben sollt aber der Islam hat keinen Respekt
vor Euch Der Islam will herrschen, unterwerfen und unsere Westliche
Zivilisation zerstören. 1945 hat Europa den Nationalsozialismus
besiegt. 1989 hat Europa den Kommunismus besiegt. Jetzt muss die
islamische Ideologie besiegt werden. Stoppt die Islamisierung!
Verteidigt unsere Freiheit!
Reaktionen auf Wilders-Film (FAZ, 28.3.08).
Islamische Zensur nun
auch in England (liveleak.com). "Fitna" aus dem Netz
genommen.
Ansgar Graw: Islamismus und
Selbstzensur.
Der Niederländer Geert Wilders will mit
seinem 16-Minuten-Streifen vor einer "Islamisierung der
Gesellschaft" warnen. Man hätte das als rechtspopulistischen
Alarmismus abtun können, doch ausgerechnet Wilders' nicht
islamische Kritiker bestätigen seine Kassandrarufe. Da
überbieten sich EU-Gremien und Außenminister in ihrer Klage
darüber, dass der Film veröffentlicht werden konnte. Als stelle
die Meinungs- und Pressefreiheit die genuine Gefahr für den
interreligiösen Dialog und das friedliche Zusammenleben der
Menschen dar!
Natürlich ist der Film einseitig, weil er nur die negativen
Seiten, also den Islamismus, zeigt. Aber er verzichtet auf jedes
fiktionale Element und reiht Schlagzeilen, Bilder aus
Nachrichtensendungen und Ausschnitte aus Hasspredigten
aneinander. Jeder Politiker, der eine solche Provokation im
Vorfeld verhindern wollte, scheint zu beweisen, dass sie nötig
war.
(Welt, 29.3.08).
Christiane Peitz: Wenn Recht wehtut. Leider prägt nicht
Freiheitsliebe die Debatte, sondern Angst.
Die Fanatiker sollen bloß nicht provoziert werden! (tgsp,
29.3.08).
Gudrun Eussner: "Wilders,
der niederländische anti-islamische Provokateur". Da
Geert Wilders in den Massenmedien stereotyp als
Rechtspopulist bezeichnet wird - dieses Attribut ist
gewissermaßen ein Synonym für Geert Wilders,
will ich mich schlau machen, was ein Rechtspopulist ist. -
Ein Israel-Freund!
SPIEGEL
INTERVIEW WITH DUTCH POPULIST GEERT WILDERS
(31.3.08). 'Moderate Islam Is a Contradiction'. Und hier auf
deutsch.
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Während der Osterwache hat
Papst Benedikt den muslimischen Journalisten
Magdi Allam im Petersdom getauft. In der
muslimischen Welt sorgt die Taufe des Islamismus-Kritikers, der seit
2003 unter Polizeischutz steht, für Irritationen. (SZ, 24.3.08).
Allam steht seit 2003 in Italien nach Drohungen muslimischer
Extremisten unter Polizeischutz. Unter anderem warf er Italien und
Europa Unfähigkeit in der Abwehr des islamischen Fundamentalismus
vor. Nach traditionellem islamischen Recht (Scharia) kann
Glaubensabfall in einigen Ländern sogar mit dem Tod bestraft werden.
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Müssen Atheisten u.a. nun den
Papst gegen Mörder-Moslems veteidigen?
Osama bin Laden droht den europäischen Ländern wegen der
wiederholten Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in
Dänemark mit Anschlägen. Die Karikaturen seien Teil eines "Kreuzzuges",
bei dem auch Papst Benedikt XVI. eine große Rolle
spiele. (n-tv, 20.3.08).
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Ratzinger will Juden bekehren: "Wir wollen
beten für die Juden. Dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte,
damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen." Er
ist wieder auf Kreuzzug (Phillipp Gessler, taz,
19.3.08).
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Deutsche Islamkonferenz: Hitzige Debatten,
raffinierte Verhandlungen. Von Peter Carstens,
Berlin (FAZ, 5.3.08)
Ralph Giordano: Für mich war die Rede Erdogans eine
Kriegserklärung an unsere Gesellschaft.
Schäuble und Giordano über
Integration. (FAZ, 2.3.08).
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Das Familienministerium will ein religionskritisches
Kinderbuch indizieren: "Wo
bitte gehts zu Gott? fragte das kleine Ferkel".
Das Tierchen befragt Geistliche verschiedener
Religionen. Der Rabbi erzählt etwas vom strafenden Gott,
der Bischof vom Opfertod Jesu und der Imam von der
Hölle, in der Nichtmuslime schmoren. Das Ferkel
resümiert, dass Gott einem offenbar Angst machen wolle
und schließt mit der humanistischen Moral von der
Geschicht: "Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn
nicht." Der Alibri-Verlag, der es
herausbrachte, meint es als satirisches Kinderbuch, das
vor der religiösen Indoktrination von Fundamentalisten
jeder Couleur warnen will - als "Dawkins für
Kinder". Entschieden wird über den
Indizierungsantrag am 6. März. (taz, 29.1.08).

Friedrich Pohlmann:
Die Weltreligionen und die Gewalt. Zum
Kulturkonflikt zwischen islamischer und westlicher Welt
(SWR, 4.12.07).
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Tim Rutten, Los Angeles Times
Staff Writer, on
Gary Wills "Head and Heart: American Christianities":
Wills' argument is that American history has been marked by an
oscillation between Enlightenment and Evangelism -- between head and
heart. He contends that the fruitful tension between these two poles
contributed directly to the U.S. Constitution's single wholly
original contribution to the political tradition: "disestablishment
of the official creed and separation of church and state." Speaking
indirectly to the assertion of McCain and others
about the Constitution's purportedly Christian origins, Wills points
out that at the time of the founding, historians estimate that only
about 17% of Americans professed formal religious adherence, a
historic low point. The framers were deists, who believed in a
divine providence knowable only through reason and experience and
not prone to intervene in the affairs of men. (10.10.07).
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Ayaan Hirsi Ali on Islam,
immigration, civil liberties, and
the fate of
the West.
Rogier van
Bakel, Reasononline, November 2007: There is no moderate Islam.
There are Muslims who are passive, who don’t all follow the
rules of Islam, but there’s really only one Islam, defined as
submission to the will of God. There’s nothing moderate about it. I
think that we are at war with Islam.
Sam Harris, Salman Rushdie:
Tolerance of intolerance is cowardice. Defend
Ayaan Hirsie Ali. (Chicago
Tribune, 10.10.07).
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Religionen schließen sich noch immer aus.
Christliche Wahrheit und Abwehr. Kommentar von
Micha Brumlik (taz, 7.10.07).
«Ihr Herz werden Christen doch schwerlich an einen Gott hängen
können, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Muslime verehren.»
Scharfe
Kritik an EKD-Schrift zum Islam. Christliche und jüdische Gelehrte kritisieren die «beispiellose
Arroganz» eines Textes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die
Schrift schüre Vorurteile gegen den Islam. (Netzeitung, 8.10.07).
Hier ist der
Text der EKD zu laden!
Auszug zum Kopftuch:
Fragwürdig erscheint es
hingegen schon, das Kopftuch als religiöses Symbol gelten zu lassen.
Dem bloßen Kleidungsstück kommt keine religiöse Bedeutung zu. Die
innerhalb der muslimischen Gemeinschaft vertretene Überzeugung, die
eigene Religion gebiete es Frauen und Mädchen ab der
Geschlechtsreife, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen,
steht dagegen – auch vor dem Hintergrund der politischen
Durchsetzung dieser Überzeugung in erheblichen Teilen der
islamischen Welt – in einem deutlichen Spannungsverhältnis zum
Gleichberechtigungsgebot des Grundgesetzes.
Wenn eine muslimische Bewerberin für eine Lehrtätigkeit an
öffentlichenSchulen unter Berufung auf ihre Religionsfreiheit im
Dienst ein Kopftuch tragenwill, begründet ihr Verhalten angesichts
der Bedeutung des Kopftuchs im IslamZweifel an ihrer Eignung als
Lehrerin an einer staatlichen Schule.
Auszug zur Scharia:
Probleme entstehen dann, wenn aufgrund dieser Ausrichtung auf die
Scharia die hierzulande gültigen gesellschaftlichen oder rechtlichen
Regelungen von Teilen der muslimischen Gemeinschaft nicht anerkannt
werden. Zum anderen wird die Scharia dadurch Thema der Diskussion,
dass sich islamisch-politische Organisationen für eine verstärkte
Anerkennung, parallele Etablierung und schließlich schrittweise
Durchsetzung der Scharia in europäischen Ländern aussprechen und
einsetzen. In diesem Fall entstünde ein Nebeneinander von
schariarechtlichen und zivilrechtlichen Normen, in dem die
Allgemeingültigkeit der deutschen Rechtskultur faktisch verneint
würde. Für den freiheitlichen Staat des deutschen Grundgesetzes
kommen solche Scharia-Gerichte oder ähnliche Institutionen nicht in
Betracht. Christen lehnen nicht nur um der Rechtsstaatlichkeit
willen, sondern auch zum Schutz der Religionsfreiheit jegliche
staatliche Anerkennung oder auch nur Hinnahme einer solchen
islamischen Rechtsprechung ab. Ihre Verfahren und Ergebnisse müssten
besonders für betroffene Frauen zu Benachteiligungen führen, die in
ihrem Widerspruch zur Gleichberechtigung völlig unakzeptabel wären.
Auszug zu den Menschenrechten:
Wer sich mit islamischen
Menschenrechtserklärungen – beispielsweise der Kairoer
Menschenrechtserklärung von 1990 – beschäftigt, wird feststellen,
dass sie sich in einem grundlegenden Punkt von den internationalen
völkerrechtlichen Menschenrechtserklärungen unterscheiden: Der Koran
und die Scharia werden der Gewährung aller Menschenrechte
vorgeordnet.
Auszug zu den Frauenrechten:
Obwohl von muslimischen Theologen betont wird, dass die Scharia
Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern schaffe und der Frau Würde
und Ehre schenke, bringt die Schariagesetzgebung zum Ehe- und
Familienrecht tatsächlich ein Rechtsgefälle mit sich, das den Mann
deutlich bevorzugt und die Frau diskriminiert. Die in Ländern mit
muslimischer Mehrheit durchweg geltende Gehorsamspflicht von Frauen
ihren Ehemännern, Vätern oder Brüdern gegenüber und die Tatsache,
dass es umgekehrt für den Mann an keiner Stelle eine Pflicht zum
Gehorsam gegenüber Frauen gibt, schlägt sich auch in der deutschen
Wirklichkeit nieder; zum Beispiel, wenn männliche Schüler
Lehrerinnen und anderen weiblichen Autoritätspersonen weder Respekt
entgegenbringen noch bereit sind, deren Anweisungen zu befolgen. In
den Ländern, in denen Frauen vermehrt schariarechtlichen
Bestimmungen unterworfen wurden, hat die Scharia ihr Versprechen,
Frauen Würde und Freiheit zu bringen, nicht eingelöst. Frauen und
religiöse und ethnische Minderheiten sind vielmehr die ersten
Leidtragenden auf dem Weg zu einer fortschreitenden Islamisierung
der Gesellschaft, wie etwa die Beispiele Nigeria oder Sudan zeigen.
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Katholiban. von Marcus Hammerschmitt (TP, 29.09.2007).
"Wertkonservative" und andere Wellenreiter der Reaktion
Christliche Taliban aus der Ex-Sowjetunion: Anti-Gay
Movement of Immigrant Fundamentalist Christians Threatens Western
States (California, Oregon, Washington). By
Casey Sanchez,
Intelligence Report.
Oct. 5, 2007.
Christliche Scharia: According to the web site of the
reconstructionist Chalcedon Foundation: "We believe
that the whole Word of God must be applied to all of life. It is not
only our duty as individuals, families and churches to be Christian,
but it is also the duty of the state, the school, the arts and
sciences, law, economics, and every other sphere to be under Christ
the King. Nothing is exempt from His dominion. We must live by His
Word, not our own." (Wikipedia).
Christliche Steinigung: Invitation to a
Stoning.
Getting cozy with theocrats.
Walter Olson,
November 1998. American evangelicals have tended to hold that the
bloodthirsty pre-Talmudic Mosaic code, with its quick resort to
capital punishment, its flogging and stoning and countenancing of
slavery, was mostly if not entirely superseded by the milder
precepts of the New Testament (the "dispensationalist" view, as it's
called). Not so, say the Reconstructionists. They reckon only a
relative few dietary and ritualistic observances were overthrown.
So when Exodus 21:15-17 prescribes that cursing or striking a parent
is to be punished by execution, that's fine with Gary North. "When
people curse their parents, it unquestionably is a capital crime,"
he writes. "The integrity of the family must be maintained by the
threat of death." Likewise with blasphemy, dealt with summarily in
Leviticus 24:16: "And he that blasphemeth the name of the Lord, he
shall surely be put to death, and all the congregation shall
certainly stone him."
The Political Teachings of Jesus. By Tod Lindberg.
Jesus' revolutionary idea finds its most
powerful expression in the Golden Rule: "Do unto others as you would
have them do unto you." (By
CHRISTOPHER LEVENICK. WSJ, July 14,
2007). The Golden Rule is implicitly egalitarian: If
we are obliged to treat others as we wish to be treated, we must
regard them as basically like ourselves and equally deserving of
fair dealing. All politics thus proceed from the assumption of the
dignity of all persons; within this social framework there is no
greater transgression than abusing one's power over someone else.
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Proteste gegen
neue Mohammed-Karikaturen. Eine Karikatur des Propheten
in einer schwedischen Zeitung, „Nerikes Allehanda“
, droht zu einer neuen Belastung zwischen islamischer und westlicher
Welt zu werden. Die Darstellung des Zeichners Lars Vilks
zeigt den Propheten mit dem Körper eines Hundes. Die Zeichnung
illustrierte einen Artikel über Selbstzensur und Meinungsfreiheit.
In Pakistan wurden am Freitag symbolisch Kreuze und
schwedische Fahnen sowie eine Marionette verbrannt, die den
schwedischen Ministerpräsidenten darstellen sollte.
Afghanische Religionsgelehrte und das Religionsministerium
in Kabul erklärten am Samstag in einer gemeinsamen Stellungnahme,
die Zeichnung sei eine Provokation, gotteslästerlich und feindlich
gegenüber der muslimischen Welt. Der Iran und die Konferenz
Islamischer Staaten hatten bereits Mitte der Woche Proteste nach
Stockholm übermittelt. (Welt, 2.9.07). The purported head of
al-Qaeda in Iraq,
Abu Omar al-Baghdadi,
has offered
$100,000 (£49,310) to anyone who kills Mr Vilks.
The $100,000
(£49,310) reward would be raised by 50% if Mr Vilks
was "slaughtered like a lamb", he said (BBC, 17.9.07).
He also announced a
$50,000
reward for the killing of the editor of the newspaper. And he said
the Swedish government ought to apologise - otherwise al-Qaeda in
Iraq would target "their economy and giant companies such as
Ericsson, Volvo, Ikea, Scania".
(BBC, 15.9.07). The
Swedish Prime Minister, Mr
Reinfeldt, said he told the ambassadors that under the
Swedish
constitution, politicians were not allowed to "interfere with
how the media [works] and what it chooses to publish". (BBC,
7.9.07). Lars Ströman, Editorial-writer of
Nerikes Allehanda, defends the position of the paper:
The
right to ridicule a religion. (Nerikes Allehanda,
28.8.07).
- Lars Vilks, 61, told The Associated Press he might
use the uproar over his drawings as
the subject of a musical, with prominent roles
depicting Iran's president, Sweden's prime minister and al-Qaida
terrorists. ''The Muhammad cartoon project must be made into an art
work,'' said Vilks, breaking away for an interview during a business
seminar in Klippan, a small town in southern Sweden. ''A musical
comes to mind ... I think it would help the debate.'' (AP, NYT,
1.10.07).
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Gudrun Eussner:
Die Messerattacke auf Rabbiner Zalman Gurevitch in Frankfurt/M
wird von antisemitischen Motiven durch den deutsch-afghanischen
Täter bereinigt.
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Kathleen Parker
(Orlando Sentinel):
Allah as a savvy survival technique?
Roman Catholic Bishop Tiny Muskens of the
Netherlands has decided that the way to ease Muslim-Everybody Else
tensions is to start using “Allah” instead of “God.” “Allah is a
very beautiful word for God,” Muskens said on Dutch television a few
days ago. “Shouldn’t we all say that from now on we will name God
Allah?” Muskens pointed out that in Indonesia, the world’s most
populous Muslim country where he spent eight years, priests use the
word “Allah” in Catholic Mass. Ibrahim Hooper,
spokesman for the Council on American-Islamic Relations, told
FoxNews.com that calling God “Allah” wouldn’t require a theological
leap for Christians. “It reinforces the fact that Muslims,
Christians and Jews all worship the same God,” Hooper said.
Contrary to Hooper’s one-God claim, Christians and Muslims don’t
really worship the same God. Although both religions are
monotheistic — and if there’s just one God, there’s just one God —
Christians believe Jesus was the Son of God and Muslims think
otherwise. Changing Western language, symbols and making other
accommodations to ease relations between old Europe and new isn’t
only a conciliatory gesture or even mere appeasement.
It is submission by any other name.
Muskens, who retires in a few weeks, conceded that
his idea likely wouldn’t catch on right away. We might need another
100 years or so, but he predicted that, eventually, Allah will be
the word. Given that European Muslims are procreating at three times
the rate of non-Muslims — and given the “logarithmic rate” of growth
of jihadist ideology in the U.S., according to a new report by the
New York Police Department’s Intelligence Division — it may be
sooner than that. (24.8.07).
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GOD IS NOT GREAT -
How Religion Poisons Everything. By
Christopher Hitchens. For Hitchens, it’s personal. He is a
great friend of
Salman Rushdie, and he reminds us that it wasn’t just some
crazed fringe Muslim who threatened Rushdie’s life, killed several
others and made him a virtual prisoner for the crime of writing a
novel. Religious leaders from all the major faiths, who disagree on
some of the most fundamental questions, managed to put aside their
differences to agree that Rushdie had it coming. (Michael
Kinsley, NYT, 13.5.07).
‘God
Is Not Great’ by Christopher Hitchens
(NYT, 13.5.07): God did not create man in his own image. Evidently,
it was the other way about, which is the painless explanation for
the profusion of gods and religions, and the fratricide both between
and among faiths, that we see all about us and that has so retarded
the development of civilization.
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Ist eine "Spiegel"-Titelgeschichte, "Gott
kam aus Ägypten", massiv antisemitisch? (Welt, 13.1.07). Der
Ägyptologe Jan Assmann nimmt Stellung.
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Lucky Luke im Tal des Todes: Im
Gespräch mit SPIEGEL ONLINE erklärt Ibn Warraq,
warum der Westen einen
Kalten Krieg gegen den Islam führen muss. Der Islam ist keine
friedliche Religion, aber es gibt viele friedliche Muslime. Ich sehe
eine zunehmende Militanz bei den Muslimen und eine wachsende
Bereitschaft zum Appeasement im Westen, eine schleichende Scharia.
In England soll demnächst ein Gesetz zum Schutz religiöser Gefühle
verabschiedet werden, das eine Kritik am Islam unmöglich machen
würde. Es wäre das Ende jeder Debatte.(12.8.07).
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Morddrohungen gegen
Ralph Giordano. Deshalb der Aufruf: „Nein
und dreimal nein!“
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"Die Krankheit Friedlosigkeit"
HORST-EBERHARD RICHTER sieht Friedlosigkeit vor allem im Westen,
den er auf dem Pfade eines neuen Kreuzzuges sieht. Er sieht sich als
einen "hellsichtigen Mahner vor einer antiislamischen
Weltspaltungs-Ideologie" und plädiert energisch für Bemühungen um
Verständigung. Zum 11. September zitiert er zustimmend Orhan
Pamuk: "Der Westen hat leider keine Vorstellung von dem Gefühl
der Erniedrigung, das eine große Mehrheit der Weltbevölkerung
durchlebt und überwinden muss, ohne den Verstand zu verlieren oder
sich auf Terroristen, radikale Nationalisten oder Fundamentalisten
einzulassen." Richter meint, nach 9/11gab es im Westen "nur noch ein
Ziel, nämlich das große Welt-Spaltungs-Drama der mittelalterlichen
Kreuzzüge zu reinszenieren". Die von ihm imaginierte Islamophobie
sieht er als ein Symptom psychopathologischer Friedlosigkeit. Wer
also die Scharia nicht als zu akzeptierende Regel in unseren sog.
Parallelgesellschaften anerkennen will, ist für Richter
geisteskrank. Seine Therapie: "Nur von unten aus können die
Heilkräfte gegen die "seelische Krankheit Friedlosigkeit"
hinreichend erstarken, um der noch vom Kreuzzugsgeist infizierten
Politik eine fortschrittliche Humanisierung aufzunötigen".
(Kommentar zum
Text des H.E. Richter in der FR vom13.6.07).
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Rolf Verleger (Schalom
5767): "Und als Muslim bekommt man heute ziemlich genau die
Vorhaltungen gemacht, die früher Juden zu hören bekamen."
Allein mit diesem Satz widerlegt Verleger sich selbst gegenüber
Micha Brumlik, der von der Möglichkeit
geschrieben hat, dass es
jüdische Antisemiten geben könnte. Wer auch
immer, Muslim, Christ, Jude oder Atheist, die Ideologie, die sich in
dem Pamphlet "Die Weisen von Zion" kondensiert hatte, mit der
heutigen Kritik am Islam vergleicht, ist entweder blind und taub,
dummdreist oder ein bewußter Verdreher der Tatsachen. Falls Brumlik solche Menschen gemeint haben sollte, traf er wohl
ins Schwarze.
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ARD verbrennt Bibel - Aufregung aber keine
Gewalt wie bei einer Koranschändung zu erwarten gewesen wäre (Bild,
12.7.07). CDU/CSU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach:
„Was wäre wohl in Deutschland los, wenn die ARD einen brennenden
Koran gezeigt hätte?“ Die Hardliner des Herrn
- Christliche Fundamentalisten in Deutschland (hr, 11.7.07):
Christliche Fundamentalisten – was in den USA seit Jahrzehnten seine
Blüten treibt, ist nun auch in Deutschland zunehmend häufiger
anzutreffen.
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Hate-crime arrests in Quran desecrations at
Pace
University, NY. (Newsday, 27.7.07). A 23-year-old man
was arrested Friday on hate-crime charges after he threw a Quran
in a toilet at Pace University on two separate occasions, police
said. Stanislav Shmulevich of Brooklyn was
arrested on charges of criminal mischief and aggravated
harassment, both hate crimes, police said.
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Al Qaeida aus Deutschland:
Eine fünfköpfige Islamisten-Gruppe hat Terroralarm in den
US-Medien ausgelöst. Die verdächtige Gruppe aus dem Rhein-Main-Gebiet ist in Pakistan militärisch ausgebildet
worden. (Welt, 12.5.07).
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Gudrun Eussner bespricht
Hans-Peter
Raddatz: Allah und die Juden. Hier die Kapitel des neuen Buches:
Das alte Israel, Juden und Islam, Muster des Antisemitismus,
Mythos Palästina, Der "moderne" Muftismus.
Eussner: "Auf
352 Seiten und in fünf Kapiteln räumt der Autor auf mit der
angeblichen Toleranz des Islam, mit der Legende vom "Goldenen
Zeitalter" für die Juden in Spanien, und er führt den Beweis, daß
der Antisemitismus, der heute in den islamischen Staaten und unter
den muslimischen Immigranten herrscht, kein Erbe des
Nationalsozialismus ist."
Hans-Peter Raddatz (Orientalist. Sein neuestes Buch „Allah und
die Juden“ erschien beim wjs-Verlag):
Das deutsche Islam-Syndrom (FNP, 21.7.07).
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Peter Mühlbauer:
Godwin's Law auf Islamistisch.
Ein 1990 von Mike Godwin formuliertes
Gesetz
besagt, dass mit zunehmender Dauer einer Online-Diskussion die
Wahrscheinlichkeit,
dass Hitler oder die Nazis ins Spiel gebracht werden, gegen 1
geht. Ist solch ein Vergleich einmal gemacht, dann stirbt die
Diskussion meist ab. In islamistischen Diskussionsforen gilt
Godwin's Law nur bedingt: Dort erfüllt der Takfir-Vorwurf diese
Funktion. (TP, 16.7.07).
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Eine Berliner Konferenz über "Humor
in der arabischen Kultur" (Spiegel, 5.7.07).
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PEW-Umfrage in islamischer Welt.
Vater
Osama Bin Ladin verliert an Beliebheit. (FAZ, 25.7.07).
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Dieter Graumann,
Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland,
hat die
Linke (PDS-WASG) wegen ihrer Politik gegenüber den
Islamisten im Nahen Osten scharf kritisiert: Graumann kritisierte,
die am Wochenende aus der PDS und der WASG entstandene Partei stehe
auch heute noch in der Tradition der Israelfeindschaft der
DDR-Führung: "Das Gift hat eine neue Plattform." Schon die
DDR-Führung habe die blutigsten Israel-Feinde unter den Terroristen
im Nahen Osten massiv unterstützt. Das habe zu "Tausenden von
Terroropfern" in Israel geführt, so Graumann. Heute pflege die
Partei "Die Linke" eine
Äquidistanz zu Israel und Iran, Hisbollah und Hamas. (taz,
21.6.07).
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THOMAS L. FRIEDMAN:
Israel Boycott Built on Bias.
"British academics are calling for a boycott of Israeli
universities while Israel’s premier university is giving Ph.D.’s to Arab students.
Singling out Israeli universities for a boycott, in the face of all
the other madness in the Middle East — that’s what anti-Semites
would do. So to single out Israeli universities alone for a punitive
boycott is rank anti-Semitism".
(NYT, 06/16/07).
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The "Jewish
clown at intermission", Henryk M.
Broder, Germany´s most biting satirical journalist and critic
of political Islam wins the prestigious Börne prize. (Welt,
26.6.07).
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Europarat
will Kreationismus nicht verdammen
(Welt, 26.6.07).
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Der Chef der katholischen Hierarchie,
Papst Benedikt XVI., in Altötting und Regensburg
gegen Atheismus und Islam.
Protest und "Dialog". Mehr
über den Konflikt und Kommentar der Redaktion: Ratzinger als "Loser".
For more click on "Religion".
Open Letter to His Holiness Pope Benedict XVI by 38 Leading
Muslim Scholars and Leaders.
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Gudrun Eussner: Die
Pilgerfahrt der evangelischen Bischöfe zum aufgebrachten Volk
der Juden. (12. April 2007).
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Salman Rushdie
fordert im Jahre 2005 eine muslimische Reformation, die nicht nur die
Ideologen des Dschihad bekämpft, sondern es auch mit den staubigen,
stickigen Seminaren der Traditionalisten aufnimmt und die Fenster
der geschlossenen Gesellschaften endlich öffnet und frische Luft
hereinläßt (TP,
12.8.05). Im Jahre 2007 wird er zum Ritter geschlagen und
erneuert damit die Todesfatwa gegen ihn. Thomas Pany
kritisiert in
Telepolis
vom 26.6.07 zurecht die schlaffe Haltung der "progressiven" Kräfte
bezüglich der Verteidigung dieses wortreichen Schriftstellers.
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Der SWR sendet Frühjahr 2007
Predigten
von Mitgliedern des radikalen Zentralrats der Muslime (Aiman
Mazyek, Mitglied der FDP) und des Mannheimer Imams Bekir Alboga
(DITIB). Das ZDF will dem Beispiel nacheifern (Spiegel,
20.4.07). Alboga
findet es richtig, "dass muslimische Völker ihr alltägliches Leben,
ihre Gesellschaften, ihr Recht, ihre Künste und Literaturen, kurzum
alles, was dem menschlichen Leben Sinn verleiht,
durch
den Islam bestimmen und prägen lassen". Mazyek kritisiert
Ronald Pofalla (CDU-Generalsekretär) dafür, gesagt zu haben,
dass religiös motivierte Gewalt sich heutzutage fast ausschließlich
auf den Islam bezieht. Das sei mit Demokratie und Aufklärung nicht
in Einklang zu bringen. Stereotype und Vorurteile würden damit
gebildet (dpa, 2.10.06).
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Staat und Kirche – Die
transatlantische “Intelligent Design”-Debatte
von Günter Langer
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Messianic Imperialism - by
Eric de Bear
Update: US-Evangelikale und der
Libanon-Konflikt. Die "Road Map" führt nach
Armageddon.
(tagesschau, 5.8.06).
Apple-User sind überdurchschnittlich oft
Anhänger der Intelligent-Design-Schöpfungslehre. Rund 53 % fühlen
sich zu
"Think different"
der Neokreationisten hingezogen - so lautet das überraschende
Ergebnis einer eben von der S.I.R.E-Stiftung (Foundation for Social
Information Research Environment) veröffentlichten Studie. (TP,
1.4.07).
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Mathias Horx: Die westliche Kultur wird den Fundamentalismus besiegen. Die wachsenden
Städte sind abhängig von internationalem Handel, Mobilität, Toleranz,
entsprechend entwickeln sich Ökonomien und Kulturen. Genau
das spricht gegen kulturellen Fundamentalismus - und wird ihn auflösen.
(Spiegel, 12.1.07).
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