Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch (Friedrich Hölderlin).
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"Wer wirklich naturblöde ist, der kriegt das auch mit Denken nicht weg". (Mathias Richling)

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    Dany Cohn-Bendit: "Wir 68er haben doch gewonnen" (Tagesspiegel, 22.3.06)

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    A. Allgemeines / News

     

    Moschee statt Twin Towers: Debate Heats Up About Mosque Near Ground Zero (NYT, 07/30/10).
    Abraham H. Foxman, for the Anti-Defamation League, said in an interview on Friday that the organization came to the conclusion that the location was offensive to families of victims of Sept. 11, and he suggested that the center’s backers should look for a site “a mile away.”

    Afghan War Diary, 2004-2010 (wikileaks).
    25th July 2010 5:00 PM EST WikiLeaks has released a document set called the Afghan War Diary, an extraordinary compendium of over 91,000 reports covering the war in Afghanistan from 2004 to 2010. The reports, while written by soldiers and intelligence officers, and mainly describing lethal military actions involving the United States military, also include intelligence information, reports of meetings with political figures, and related details. The document collection is available on a dedicated webpage. The reports cover most units from the US Army with the exception of most US Special Forces' activities. The reports do not generally cover top secret operations or European and other ISAF Forces operations.

    Afghan Women Fear Loss of Modest Gains (NYT, 07/20/10).
    Haji Farid, a local member of Parliament: "During a war you cannot send a girl beyond her door. No one can guarantee her honor. So it is hard to send your daughter to school.”... Although Secretary of State Hillary Rodham Clinton has also pledged that she will not desert Afghan women and that any deal with the Taliban that traded peace for women’s rights was “a red line,” women remain wary.

     

    Die ehemalige RAF-Frau Verena Becker muss sich wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes an Generalbundesanwalt Siegfried Buback vor Gericht verantworten. (28.7.10)

    Dana Priest & William M. Arkin (WP, 7/20/2010). National Security Inc. - Top Secret America.
    The Post investigation uncovered what amounts to an alternative geography of the United States, a Top Secret America created since 9/11 that is hidden from public view, lacking in thorough oversight and so unwieldy that its effectiveness is impossible to determine.

     

    Stop Stoning: Last week a massive global outcry stopped an Iranian woman, Sakineh Mohammadi Ashtiani, from being stoned to death. (avaaz, 07/07/2010). Sign the petition!

    Obama's greatest failure: Das Öl-Desaster - The Oil Disaster
    BP and Shell are the worst offenders: The most devastating assault on American soil since 9/11.

    Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei. (C.H.Beck 2009).
    Drei zentrale Systeme der Sklaverei werden dargestellt: die sozialen Formen der antiken und vorderasiatischen Sklaverei, das System der islamischen Sklavenhaltung und schließlich ihre westliche Ausprägung in den Plantagen Nordamerikas. Ein Kapitel über den schließlich siegreichen Kampf gegen die Sklaverei beschließt den Band.


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    B. 1968 - und Folgen / 1968 and its impact.
    • KD Wolff - Rebell aus der Waffenkammer (faz, 14.8.10).
      Der 1943 in Marburg an der Lahn geborene Sohn eines Richters, Kriegsteilnehmers und NSDAP-Mitglieds erinnert sich noch daran, dass die FDP nach dem Krieg „schwarz-weiß-rot“ plakatierte. Wolff rebellierte gegen den Vater. Erst Jahrzehnte später erfuhr er aus Briefen, dass die Mutter die eigentliche Nationalsozialistin in der Familie gewesen sei.
      Die „Stockholmer“ nennt Wolff in der Rückschau „sehr nett und gesprächsbereit“ - das waren jene RAF-Terroristen, welche 1975 die deutsche Botschaft in der schwedischen Hauptstadt überfielen und dabei zwei Menschen ermordeten. 1978 schlug Wolff, dessen Telefone in den siebziger Jahren abgehört worden waren, eine Amnestie vor. Selbst die Hardliner der RAF hätten später eingesehen, dass das der richtige Weg sei. Der einstige Studentenführer hat Verständnis dafür, dass auch heute, kurz vor Beginn der Hauptverhandlung gegen Verena Becker wegen der Ermordung von Generalbundesanwalt Buback 1977, kein früherer Terrorist einen anderen verpfeift. Eine Wahrheitskommission, dann eine Amnestie: das sieht der abgebrochene Jurist als richtigen Weg im Umgang mit der RAF an - wenn doch schon Südafrika und andere Staaten mit schlimmeren Regimen damit gut gefahren sind.

       

    • Annette Vohwinkel: Der kurze Weg nach Entebbe oder die Verlängerung der deutschen Geschichte in den Nahen Osten
      1. Flugzeugentführungen seit 1931
      2. Entebbe und die außerparlamentarische Linke in Deutschland
      3. Rückblende: Berlin, Anfang Juni 1967
      4. 1967 und danach: Vom politischen Gebrauch der NS-Vergangenheit
      5. Nachspiel
      Fritz Teufel, Mitglied der „Bewegung 2. Juni“ und einer derjenigen, die durch die Flugzeugentführung freigepresst werden sollen, sitzt zu diesem Zeitpunkt auf gepackten Koffern in seiner Berliner Gefängniszelle. Doch die Dinge laufen nicht so, wie Teufel es erhofft.

    • Fritz Teufel ("Personalleiter der K1 und Humorist mit Sitzfleisch.") tot.
      Fotos von der Beerdigung.
      Mehr zum Thema

    • Peter Schneider wurde 70. Sonderseite zum Springertribunal, Götz Aly, Islam. Diskussion mit Christopher Hitchins.

       
    • Nun starb der unkonventionelle 68er und große Schelm Hans-Georg Behr. (Michael Sontheimer, taz 12.7.10) Behr veröffentlichte 1982 "Weltmacht Droge. Das Geschäft mit der Sucht". Es war das erste auf Deutsch erschienene Buch, das die Verwicklung von Drogen, Waffenhandel und Geldwäsche offenlegte; das aufzeigte, dass große Chemiefirmen wie Bayer und Merck nicht nur Heroin und Kokain erfunden und bis zu ihrem Verbot beste Geschäfte damit gemacht hatten, sondern bis heute an der Ökonomie der Drogen profitieren.
    • Astrid Proll: London in den Siebzigern - ein Fotobuch - Einzug mit dem Stemmeisen. Das Leben der Squatter. Londons Hausbesetzerszene bot in den siebziger Jahren jedem eine Heimat - Obdachlosen, jungen Schwulen, wohnungslosen Studenten, selbst der gesuchten RAF-Terroristin Astrid Proll. (et, 20.7.10, Astrid Proll (Hrsg.): "Goodbye to London - Radical Art & Politics in den 70's". Hatje Cantz Verlag, 2010, 207 Seiten. ).
      Die ehemalige RAF-Aktivistin lässt die Epoche noch einmal aufleben. In ihrem 2010 im Hatje Cantz Verlag erschienen Buch "Good bye to London" hat sie bislang unveröffentlichte Fotos aus jener Zeit zusammengetragen, sie lässt Zeitzeugen zu Wort kommen und entwirft das Bild einer "Gegenkultur" der siebziger Jahre, die in der kollektiven Erinnerung zwischen 68er-Revolte und dem 1976 beginnenden Punk "zu unrecht" zurückstehe. Denn genau diese Phase sei "für die Liberalisierung der britischen Gesellschaft entscheidend" gewesen. Anders als etwa in der Bundesrepublik oder Italien sei die radikale Linke in Großbritannien eher schwach gewesen, konstatiert Proll, das alternative London stärker von Solidarität geprägt - und damit wohl auch besser kompatibel mit der Mehrheitsgesellschaft.
    • Michael Sontheimer: Wirrnis und Wahnsinn - Das Projekt mit dem Titel "Die RAF und der linke Terrorismus" war überfällig, denn die RAF ist Geschichte. (Spiegel, 22.1.2007). Mehrere der jetzt vorliegenden Arbeiten bringen zwei entscheidende, bisher vernachlässigte Aspekte der komplexen RAF-Geschichte zur Geltung: die enge internationale Vernetzung der Gruppe und die antisemitischen Ausfälle einiger Terroristen...."Ulrike Meinhof hatte 1972 keinerlei Bedenken", sagt Herausgeber Kraushaar, "sich mit Holocaust-Opfern auf eine Stufe zu stellen, aber gleichzeitig den Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft für gut zu heißen." Aus heutiger Sicht, sagt er, "ist es unvorstellbar, dass damals weder das eine noch das andere in der linken Öffentlichkeit auf entschiedenen Widerstand gestoßen ist".

    • ISF: Meinhof, Stalin und die Juden.
       
      - Die (Neue) Linke als Trauerspiel. (aus: Ende des Sozialismus, 1990)

    • Thomas Hecken: 1968. Von Texten und Theorien aus einer Zeit euphorischer Kritik.
      2008, 182 S., kart., 18,80 €, ISBN 978-3-89942-741-7, Reihe
      X-Texte

      Der für die Geschichte der BRD bedeutsame Komplex »1968« ist in den letzten Jahren weitgehend hinter vagen Erinnerungen und ideologischen Zurichtungen verschwunden – die übliche journalistische Aufzählung der bekannten Ereignisse macht das nicht besser. 1968 ist international aber nicht nur eine Hochzeit der Aktion, sondern auch eine der Reden und Theorien gewesen. Darum lohnt es, einen genauen Blick auf die Texte von damals zu werfen: auf Beiträge von Jürgen Habermas, Stuart Hall, Rudi Dutschke, David Cooper, Herbert Marcuse, Susan Sontag, André Glucksmann, Tuli Kupferberg, Bernardine Dohrn sowie auf Artikel ihrer Gegenspieler Raymond Aron, Joachim Fest, Niklas Luhmann u.v.a. Dabei entsteht ein ebenso umfassendes wie detailreiches Bild der wichtigsten Grundsätze von »1968« in den Bereichen Politik, Lebensstil und Kultur.
    • Christoph Schamm: „Und natürlich darf geschossen werden!“ - Politische Lyrik und Linksterrorismus in Deutschland
      In the late 1960s, West Germany was swept over by a wave of student protest. The movement of 1968 hit the country especially hard because the young generation aimed to overcome the Nazi past of their parents once and for all. As their peaceful demonstrations did not have any success, some of the leftist activists decided to take violent measures. Among other terrorist groups, the Red Army Fraction was born. This article tries to bring to light, if and how far the political poetry of the German postwar period predicted and legitimized this process.

       

    • Dwight Armstrong, Who Bombed a Campus Building in '70, Dies at 58 ... (NYT, 06/26/10).
      The bombing took place on Aug. 24, 1970, during a time of intense agitation against the Vietnam War. At 3:42 a.m., an explosion tore through Sterling Hall, a building that housed both the university physics department and the Army Mathematics Research Center. The center, which operated under a contract with the United States Army, had been the target of many nonviolent protests since it opened in the 1950s. The explosion killed Robert Fassnacht, a physics researcher who was working late.

    • Günter Langer: Der Berliner »Blues« -
      Tupamaros und umherschweifende Haschrebellen zwischen Wahnsinn und Verstand

    • Revolutionäres Subjekt
      Medienspiegel

      Nation oder Internationalismus
    • SDS Geschichte (incl. neue Literatur zu 68)
      68 weltweit
      Nachfolger
      Aktivitäten, Veranstaltungen, Projekte
    Mehr zur Revolte 1968 klick: Zurück:


    C. Kriege und Konflikte / Clash of Civilizations

    • A review from: Nestor Makhno--Anarchy's Cossack: The Struggle for Free Soviets in the Ukraine 1917-1921 (Paperback)

    • Gibt es bald ein Nord- und Südafghanistan?
      Jetzt macht in Washington ein Papier von der US Website Politico die Runde: Eine De-facto-Teilung des Landes zwischen den regierbaren 60 Prozent im Norden und den unregierbaren, Taliban-freundlichen Paschtunen im Süden. Verfasser ist ein Mann von Gewicht, Einfluss und Erfahrung, Robert Blackwill, ehemals Harvard-Professor, Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats unter Vater Bush – mit erheblichem Gewicht in den Zwei-plus-vier-Verhandlungen zur deutschen Einheit und zuletzt US-Botschafter in Indien. (Welt, 18.7.10).

       

    • Die Gaza-Flottille.

      Criticizing Israel? A controversy between two readers of Pajamasmedia. Learn from Fridtjof Nansen
      The Muslim Palestinians ( yes there are Jewish and Christian Palestinians too ) currently control 80% of the territory of Palestine. On that 80% they have three operating governments. One in Jordan, one in the West Bank and one in Gaza. ... Why are the Palestinians so interested in building on top of Christian and Jewish Holy sites?


    • „Israel ist eine Art Wundergesellschaft“.  8. Mai 2010 von Lizas Welt
       Der linke Antisemitismus ist tief verwurzelt im Third-Worldism, der zum Palästinismus mutiert ist. Der Palästinismus ist eines der schlimmsten Übel unserer Zeit, er korrumpiert den Verstand der Europäer. Wenn Terroristen überall auf der Welt Anschläge verüben oder die Hamas in ihrer Charta schreibt, dass sie alle Juden umbringen will – nicht nur die israelischen –, dann kümmert das niemanden, weil es sich ja um Palästinenser handelt. Mirror here!

    • Geert Wilders: Change Jordan's name to Palestine

      .
      "Jordan is Palestine," said Wilders, who heads the third-largest party in Holland. "Changing its name to Palestine will end the conflict in the Middle East and provide the Palestinians with an alternate homeland." "If Jerusalem falls into the hands of the Muslims, Athens and Rome will be next. Thus, Jerusalem is the main front protecting the West. It is not a conflict over territory but rather an ideological battle, between the mentality of the liberated West and the ideology of Islamic barbarism," he said. "There has been an independent Palestinian state since 1946, and it is the kingdom of Jordan." Wilders also called on the Dutch government to refer to Jordan as Palestine and move its embassy to Jerusalem. (Ynet, 6/20/10).

      Wilders: Jordanien soll “Palästina” werden
      Jordanien sei sowieso bereits ein unabhänigiger Palästinenserstaat seit 1946. Wilders begründete sein Engagement für Israel mit europäischen Interessen: Wenn Jerusalem in die Hand der Muslime fällt, sind Athen und Rom als nächste an der Reihe.


      Pro-Israel Right gains power in Holland

       (Ynet, 6/10/10).
      "While Labor supports Muslim immigration, the Liberals want to reduce it." "There are almost one million Muslims living in the Netherlands today – mostly from Morocco and Turkey – who represent 5% of the total population." "Most of the public in Holland thinks that letting Muslim immigrants settle in their country is the biggest mistake in the history of the state."

    • Woher kommt der Hass auf die Juden, der so gerne als “Israel-Kritik” daherkommt? Warum weckt dieses Thema den Volkszorn so sehr, dass es von NPD bis Linkspartei fast nur eine Position gibt (mit Ausnahmen im konservativen und linken Lager). Und auch linke Aktivisten tragen ihren Anteil zu dem Israel-Hass bei. Leon De Winter bezeichnet sie als “nützliche Idioten”, die glaubten, dass die Palästinenser die größten Opfer der Welt seien, dass “es nichts Schlimmeres gebe, als deren Schicksal”. Das sei “natürlich Blödsinn”. Niemand verhungere in Gaza, betont er, “es verhungern Leute in Darfur, im Kongo und andernorts auf der Welt. Doch darum geht es diesen Leuten nicht. Fakten spielen keine Rolle.” Dies hat sich in den vergangenen Tagen eindrucksvoll gezeigt. Da kann sich Norman Paech von der Linkspartei in die ARD stellen und als Augenzeuge berichten, er habe nichts gesehen, da er geschlafen habe, doch gleichzeitig bericht er, die Israelis seien mit äußerster Brutalität vorgegangen. Der Publizist Robert Kurz schrieb dazu treffend, Israel habe umso weniger Freunde, je bedrohlicher seine militärische Lage werde. Und weiter: "Große Teile der globalen Linken begannen umstandslos die Glorifizierung des alten „Antiimperialismus“ auf die islamistischen Bewegungen und Regimes zu übertragen. Das kann nur als ideologische Verwahrlosung gekennzeichnet werden, denn der Islamismus steht gegen alles, wofür die Linke jemals eingetreten ist; er verfolgt jedes marxistische Denken mit gnadenloser Unterdrückung und Folter, er stellt Homosexualität unter Todesstrafe und behandelt die Frauen als Menschen zweiter Klasse." Holger Apfel, Fraktionschef der NPD in Sachsen: "Ich fordere den sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen Deutschlands zu dem Schurkenstaat und die Verhängung von politischen und wirtschaftlichen Sanktionen gegen Israel." (NPD-Blog, 4.6.10).

    • In Israel, the Noble vs. The Ugly. By NICHOLAS D. KRISTOF, NYT, July 7, 2010
      Rabbi Arik Ascherman, the executive director of Rabbis for Human Rights, presides over 20 staff members and hundreds of volunteers who sometimes serve as human shields to protect Palestinians — even if that means getting arrested or beaten.... The deepest critiques of Israel’s historical claims come from Israeli archeologists (one archeological organization, Emek Shaveh, offers alternative historical tours so that visitors can get a fuller picture). ... Yet there’s also another Israel as well, one that I mightily admire. This is the democracy that tolerates a far greater range of opinions than America. It’s a citadel of civil society....

    • Thomas L. Friedman (NYT, 06/23/10): What’s Second Prize? Regardless of whether General McChrystal stays or goes, unanswered questions on Afghanistan will remain. Your only real choices are lose early, lose late, lose big or lose small.
    • RogerChapman (PBP, 06/24/10): What is the measure of victory in Afghanistan?
      One could wish President Obama had carefully read Barbara Tuchman's The March of Folly (1984), but also Winston Churchill's My Early Life (1930) and Michael Scheuer's Imperial Hubris (2004). Had he done so, perhaps he would have not made the decision in December to commit more troops to Afghanistan.

       

    • Current Clashes:
      - Irak/Iraq
      - Afghanistan
      - Osama, Bush,  9-11
      - Jihad &Freunde

    • War Crimes

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    D. Integration / "Becklash"

    • Nur gegen Neonazis oder auch gegen Islamisten?  Mecklenburg-Vorpommern führt Gesinnungstest für Erzieher ein (Spiegel, 26.7.10).

    • Alice Schwarzer: Burka-Verbot. Der Schleier der Fundamentalisten (faz, 22.7.10).

      Der muslimische Ganzkörperschleier ist nicht nur zutiefst menschenverachtend, sondern er bedeutet auch den totalen Sieg des politisierten Islam. Burka, Nikab und Tschador gehören deshalb verboten - fordert Alice Schwarzer.
      Zweiundachtzig Prozent der Französinnen und Franzosen bejahten das Burka-Verbot. Und die Mehrheit der sechs Millionen Muslime in Frankreich ist ebenfalls dafür. Auch das entspricht der Stimmung in der Bevölkerung der westlichen Länder....Kopftuch und Tschador waren auch in der muslimischen Welt Relikte der ländlichen, unaufgeklärten Bevölkerung – bis Chomeini in Iran den Gottesstaat ausrief. Seither ist das Kopftuch die Flagge des politisierten Islam und der Ganzkörperschleier sein totaler Sieg....Der Ganzkörperschleier aber hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Er raubt den weiblichen Menschen jegliche Individualität und behindert sie aufs schwerste in ihrer Bewegungsfreiheit. Burka und Nikab sind zutiefst menschenverachtend. Nicht nur für die in ihren Stoffgefängnissen eingeschlossenen Frauen, sondern auch für die Männer, denen ja unterstellt wird, sie würden sich auf jede Frau, von der sie auch nur ein Haar oder ein Stück Haut erblicken, wie ein Tier stürzen.
      Auffallend ist, dass in ganz Europa die Linke den Kampf gegen die Islamisierung den Konservativen beziehungsweise Rechten überlässt. Mit dem Resultat, dass die Rechte dies zum Teil populistisch funktionalisiert und missbraucht. Und die Linke? Die relativiert mit einer solchen falschen Toleranz nicht nur mühsam errungene westliche Werte wie Rechtsstaatlichkeit und Gleichberechtigung, sondern ignoriert auch die berechtigten Ängste der Bevölkerung. Vor allem aber lässt sie die Mehrheit der Musliminnen im Stich, die ja die ersten Opfer der fundamentalistischen Agitatoren sind. Die Gründe für diese scheinbare „Fremdenliebe“, die eigentlich nur die Kehrseite des Fremdenhasses ist, scheinen vielfältig zu sein. Sie reichen von Gleichgültigkeit und schlechtem Gewissen bis hin zu einem sehr grundsätzlichen Differenzialismus dieser Söhne und Töchter von Michel Foucault und Claude Lévi-Strauss.
      Schon seit Papst Johannes Paul II. ist übrigens ein Schulterschluss zwischen den Konservativen und Fundamentalisten beider Religionen zu beobachten. Im Visier haben sie beide dabei ihre Privilegien und die Selbstbestimmung der Frauen. Das ist eine auch für die Christen gefährliche Strategie. Denn sie würden am Ende den Kürzeren ziehen.

       

    • Syria bans full Islamic face veils at universities (WP, 7/19/10).
      The ban shows a rare point of agreement between Syria's secular, authoritarian government and the democracies of Europe: Both view the niqab as a potentially destabilizing threat. It's a mistake to view the niqab as a "personal freedom," Bassam Qadhi, a Syrian women's rights activist, told local media recently. "It is rather a declaration of extremism," Qadhi said.

    • Helke Sander: Minarettabstimmung (Dez. 2009)

    • "Becklash": Kopftuch, Islamismus und Reaktionen
      Ayaan Hirsi Ali,
      Theo van Gogh, Religion und Rolle der Geschlechter, Feminismus und Grundgesetz

    • Zwangsheiraten und Ehrenmorde - die Debatte um Necla Kelek und Seyran Ates

    • Die Debatte um Immigration und Integration.
      (1) Der Konflikt um Gewalt in den Hauptschulen Berlins: Rütli
      (2) Schule, Gewalt, Integration - die Rütli-Debatte
       68 und Rütli - oder die konservative Ideologieoffensive. Kommentar von Günter Langer (Kurzfassung in blz 6/06)

      Zwangsgermanisierung auf dem Schulhof? Böse Kritik musste die Hoover-Realschule in Berlin-Wedding einstecken, weil ihre Schüler auch in den Pausen nur noch Deutsch sprechen sollen. Jetzt zeigt sich: Es gibt viel weniger Streit, die Leistungen der Schüler sind besser geworden. "Die mündliche Kompetenz fast aller Schüler hat sich deutlich verbessert", sagt Direktorin Jutta Steinkamp.(Spiegel, 5.6.07).

    • Thomas Maul: Sex, Djihad und Despotie. Zur Kritik des Phallozentrismus. (Ca Ira 2010).
      In Thomas Mauls kritischer Analyse des klassisch-schariatischen Geschlechterverhältnisses und der ihm entsprechenden Sexualpolitik im Spannungsfeld von Religion (Eschatologie, Ritualpraxis) und Gesellschaft (Patriarchalismus, orientalische Despotie, Djihad-Doktrin) erweist sich die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) als wesenhaft durch einen Phallozentrismus konstituiert, der in der Moderne notwendig in die Krise gerät. Die gegenwärtige barbarische Gewalt des Kollektivs ist damit nichts anderes denn eine anachronistisch-pathologische Verteidigung der im Verfall begriffenen Tradition und gilt in letzter Instanz immer dem (sexuell) selbstbestimmten Individuum. "Das Ideal, jede Lebensäußerung, jede individuelle Handlung, den repressiven Anforderungen des Kollektivs unterzuordnen bzw. – was dasselbe ist – an den Verboten und Geboten der Scharia auszurichten, ist nämlich gerade keineswegs “fundamentalistisch” oder “islamistisch” geschweige denn gar auf einen “vorislamischen Tribalismus” zurückzuführen, sondern genuiner Kern des hegemonialen islamischen Selbstverständnisses."
      (
      Stellungnahme zum Artikel im Neuen Deutschland über die Veranstaltung von Thomas Maul. Ein Veranstaltungsbesucher (J. B.) äußerte sich im Zusammenhang mit dem vom Referenten erwähnten antisemitischen Angriff auf eine jüdische Tanzgruppe am 19. Juni in Hannover dahingehend, dass Angst ein passives Gefühl sei, wohingegen Hass auf den Islam eine für die Opfer geeignetere Haltung darstellen könnte.).

    • Henryk M. Broder (Berlin): Wider die Appeasementpolitik


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    E. Misogynie / Feminismus / "Isioma"

    • Egypt is ranked 120 out of 128 countries in gender equality by the World Economic Forum Global Gender Gap Report, with emphasis on its low performance in the subcategories of political empowerment and genuine female opportunity in the economy. (NYT, 07/12/10). In a recent survey in association with the International Herald Tribune by the Pew Research Center in Washington, Egypt emerged as one country where women in the workplace clearly take a back seat to men and equal rights are a goal rather than reality. Female illiteracy remains high: the most recent Egyptian Labor Market Survey found that 47 percent of rural women and 23 percent of urban women could not read or write.
    • Working to Help a Haven for Afghan Women Blossom. By ROD NORDLAND, NYT, 06/21/10
      An oasis of freedom for women is undergoing a rebirth in the capital city.
      Some say this fabled eight-acre enclosure in the Shahrara neighborhood of Kabul goes back to the days of Babur the Conqueror, in the 1500s. More reliably it is dated to the 1940s or ’50s, when King Zahir Shah was said to have bequeathed it to the state. Karima Salik tells the story of the Kabul Women’s Garden she remembers as a girl in the 1970s, a halcyon age for Afghanistan and its women, before the present 32 years of unbroken war began. Ms. Salik’s childhood witnessed one of the most liberated periods for women in Afghan history, when the communist government took over in 1978 and enforced equality, banned the burqa and mandated education for girls. The revolt of the mujahedeen, led by conservative, rural warlords, wiped that all out in a few years’ time.

    "Becklash" – Revisited (2003 – 2007)

    Replik auf Mark Terkessidis’ „vorläufiges Resümee“ – „Petition revisited.
    Kelek: Feminismus oder Leugnung des Sozialen?“

    Von Halina Bendkowski, Helke Sander und Günter Langer

    - Becklash
    - Isioma

    - Kopftuch, Burka, Steinigung/Stoning/Lapidation

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    F. Gesellschaft /Society

    Kritische Beiträge zur Gesellschaftskritik heute. Vieles mehr zu Wahlen, Olympia, Fußball-WM, Kapitalismus, Stalinismus, Rassismus usw. / Much more on Elections, Olympia, Soccer, Capitalism/ Stalinism, Racism etc. click hier/here!

    • Iran: Fußballprofi wegen Nichtfastens entlassen
      Ex-Bayern-Profi Ali Karimi ist von seinem iranischen Club Steel Azin Teheran ausgeschlossen worden, weil er während des Ramadan nicht gefastet haben soll.

       

    • Spanien ist Fußball-Weltmeister, aber wer wird Lacrosse-Weltmeister? Das Team ("Nationals") der Erfinder dieses Sports (Huronen und Irokesen) wird daran gehindert, zum diesjährigen Ort des internationalen Wettbewerbs, Manchester in England, zu reisen. Großbritannien will die Pässe der Spieler nicht anerkennen.
       Lacrosse
      Ball-play of the Choctaw--ball up by George Catlin, circa 1846-50.

      Gov.
      Bill Richardson of New Mexico wrote to Secretary of State Hillary Clinton and Secretary of Homeland Security Janet Napolitano on Monday to express his dismay that the players were being prohibited from traveling with their tribal passports. “It’s a matter of tribal sovereignty and respecting the rights of the Native American population of this country,” he said in a telephone interview. Representative Dan Maffei, a Democrat from upstate New York, said that the federal government’s refusal to recognize the Iroquois passports had the potential to be an “embarrassing situation” for the United States. “This is a true issue of principle,” he said. “Whether or not their principle is right is not for us to decide.” (NYT, 07/12/10).

      irokesen pass

      The British didn't budge: No entry for Iroquois Lacrosse team.
      The British government first objected to the team’s travel plans last week, when it said the Iroquois players would not be allowed to travel to the tournament in Manchester, England, unless the United States vouched for their tribal passports and guaranteed the team would be allowed to re-enter the country. The United States refused to do so until Wednesday, when Secretary of State Hillary Clinton granted the team a one-time waiver to travel without United States passports. But later Wednesday, British officials informed the team it would not receive visas after all, dealing a blow to the team’s hopes and angering several lawmakers who had lobbied on the team’s behalf. Representative Dan Maffei, Democrat of New York, called the situation an “international embarrassment” and went so far as to question England’s ability to host the 2012 Olympics. (NYT, 07/16/10).

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    • Zeitung vergleicht Schweinsteiger mit Hitler
      Im WM-Teil "Let's Go 2010" der Zeitung "Sowetan" fühlte sich Autor Kgomotso Mokoena berufen, unverblümt historische Vergleiche zu ziehen: "Ein neuer 'Führer' mit der Arbeitseinstellung von Stefan Effenberg und der furchterregenden Aura von Adolf Hitler hat das Kommando übernommen", schrieb Mokoena in einem Kommentar über die deutsche Mannschaft auf Seite sieben. Angesichts des Aufstiegs Schweinsteigers - dessen Vorname fälschlicherweise "Bastien" geschrieben wurde - schlage der verletzte Kapitän Michael Ballack "auf der Tribüne die Hacken zusammen". Die Mitglieder des deutschen Teams werden als "junge Spielzeugsoldaten" geschmäht und auch sonst kommt der Text eher martialisch daher: Die Spanier "zu jagen" sei, als wolle man "Osama bin Laden schnappen", heißt es, Deutschland habe Argentinien "geblitzt". (Spiegel, gmx, 7.7.10).

       

    • ROGER COHEN (NYT, 07/01/10): Özil the German.
      In this year’s World Cup, “The Big Man” model of both soccer and Africa has proved to be outdated.
      Mesut Özil, at 21, oozes class. He’s a German. That’s part of my fascination. Özil’s a Muslim German of Turkish descent who believes he has married traditions: “My technique and feeling for the ball is the Turkish side to my game. The discipline, attitude and always-give-your-all is the German part.” Özil’s a German but only just. The years I spent in Berlin in the late 1990s were marked by angry debate as the country moved from a “Volkisch” view of nationality — one based on the bloodlines of the German Volk — to a more liberal law that gave millions of immigrants an avenue to citizenship for the first time. It’s this legislation that has birthed the Germany of Özil and his teammates Sami Khedira and Jerome Boateng (Tunisian and Ghanaian fathers respectively) and Cacau (naturalized Brazilian) and Dennis Aogo (Nigerian descent). The Volk have spread wings....
    • WM Südafrika: Das wegen eines geplanten Anschlags auf die Fußball-WM festgenommene Al-Kaida-Mitglied im Irak hatte nach eigenen Worten die niederländische und die dänische Nationalelf sowie deren Fans im Visier. Er und seine Freunde hätten sich dafür rächen wollen, dass der Prophet Mohammed in jenen Ländern beleidigt worden sei, sagte er am Dienstag in einem Interview, das von den irakischen Sicherheitsbehörden arrangiert wurde. Die WM sei ein „wichtiges Ereignis“, sagte Abduallah Asam Saleh al Kahtani weiter. Ein Anschlag in Südafrika wäre wegen der einfacheren Anreise leichter durchzuführen als in den Niederlanden oder Dänemark, fügte er hinzu. „Ziel war der Anschlag auf die dänische und die niederländische Mannschaft und deren Fans“, sagte der Mann weiter. „Wenn wir nicht zu den Teams hätten vordringen können, hätten wir die Fans als Ziel genommen.“ Die Festnahme des saudiarabischen Staatsbürgers war am Montag bekanntgegeben worden. (Hamburger Abendblatt, 18.5.2010).

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    • - Berliner Immobilien- und Bankenskandal

    • Justiz - Legales / Illegales

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    G. Ökonomie / Economy

    Berliner Arbeitskreis Ökonomie (BAKÖ):
    Beobachtungen der Krise/in der Krise 2010

    Germany's New Economic Miracle (Spiegel, 17.7.10)
    The unexpected comeback is the result of an unprecedented large-scale economic experiment. After last year's dramatic economic slump, Chancellor Merkel, after some initial hesitation, decided to support a bailout program modeled on the theories of British economist John Maynard Keynes.

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    H. Theorie / Philosophy

    Genius - Made in Germany. By BRIAN LADD. (NYT, Published: July 9, 2010).
    It is, of course, the Nazis who have made it hard for us to appreciate what Peter Watson calls “the German genius.” Goebbels spoiled the brand when he marketed Hitler as the apotheosis of German culture. Too many Germans and (for opposite reasons) plenty of foreigners readily agreed with Goebbels. The German Genius” is a lengthy compilation of essential German contributions to philosophy, theology, mathematics, natural and social science and the arts since 1750. Before Hitler, Nobel Prize ceremonies were in large part a German affair. At Göttingen and Halle in the 18th century, and at Berlin and Bonn in the 19th, Germany invented the modern university, combining teaching with research in both humanities and science — at a time when Harvard and Oxford were conservative and theology-centered....

    Globalismus

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    I. Religion

    Rome Fiddles, We Burn. By MAUREEN DOWD (NYT, July 16, 2010). What do women becoming priests and priests molesting boys have in common? Plenty, according to the Vatican. Laurie Goodstein and David Halbfinger debunked the spin that Cardinal Joseph Ratzinger had been one of the more alert officials on the issue of sexual abuse: “The future pope, it is now clear, was also part of a culture of nonresponsibility, denial, legalistic foot-dragging and outright obstruction.."  On Beliefnet, Mark Silk, a professor of religion at Connecticut’s Trinity College, suggested that the stronger threat against women’s ordination is not “a maladroit add-on” but the medieval Vatican’s “main business. Letting women be priests — which should be seen as a way to help cleanse the church and move it beyond its infantilized and defensive state — is now on the list of awful sins right next to pedophilia, heresy, apostasy and schism.

    Statement from the Women's Ordination Conference
    on the Vatican's New Classification of Women's Ordination as Most Serious Church Crime

    On 15th July 2010
    , Women's Ordination Conference (WOC) Executive Director Erin Saiz Hanna made the following statement in response to the Vatican's announcement that priests who sexually abuse minors, view child pornography, or sexually abuse mentally disabled adults, along with those who ordain women or women who attempt to be ordained, will now be included among the list of "delicta gravioria," or the most serious crimes against church law.  The ordination of women is now classified as a "crime against the sacraments," which includes any action that defiles or desecrates the Eucharist.
    "The Vatican's decision list women's ordination in the same category as pedophiles and rapists is appalling, offensive, and a wake-up call for all Catholics around the world.  This new canonical declaration which names women's ordination as a serious crime against the Roman Catholic Church is medieval at best.  The idea that a woman seeking to spread the message of God somehow "defiles" the Eucharist reveals an antiquated, backwards Church that still views women as "unclean" and unholy. 
     It is clear this recent decision was made out of fear of our growing numbers. The Vatican is using this attempt to extinguish the widespread call for women's equality in the church. In a statement published on May 29, 2008 in L'Observatorio Romano, the Vatican's official newspaper, all women who "attempt ordination" and the bishops who ordain them are automatically excommunicated, known as
    latae sententiae
    ...."

    At a news conference at the Vatican, Msgr. Charles J. Scicluna, the Vatican’s internal prosecutor in charge of handling sexual abuse cases, explained the change on women’s ordination in technical terms. “Sexual abuse and pornography are more grave delicts, they are an egregious violation of moral law,” Monsignor Scicluna said in his first public appearance since the sex abuse crisis hit. “Attempted ordination of women is grave, but on another level, it is a wound that is an attempt against the Catholic faith on the sacramental orders.” The revision codifies a 2007 ruling that made attempting to ordain women an offense punishable with excommunication. The new document said that a priest who tried to ordain a woman could now be defrocked. For more than two decades, polls have shown that large majorities of American Catholics favor allowing women to be ordained as priests, despite the lack of support for it among church leaders. The latest poll of American Catholics by The New York Times and CBS News, released in May, showed that 59 percent favored ordaining women, while 33 percent were opposed. (NYT, 07/15/10)

    Spezial zum Fatwa/Scharia-Totalitarismus ./. Special on fatwa/sharia-totalitarianism

     
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    J. Dschihad / Jihad

    • The administration's refusal to identify terrorists reflects a dangerous cowardice. President Obama's National Security Strategy insists on calling the enemy -- how else do you define those seeking your destruction? -- "a loose network of violent extremists." Why is this important? Because the first rule of war is to know your enemy. If you don't, you wander into intellectual cul-de-sacs and ignore the real causes that might allow you to prevent recurrences. Islamist fundamentalism is not only a risk factor. It is the risk factor, the common denominator linking all the great terror attacks of this century -- from 9/11 to Mumbai, from Fort Hood to Times Square, from London to Madrid to Bali. The attackers varied in nationality, education, age, social class, native tongue and race. The one thing that united them was the jihadist vision in whose name they acted.
    • AP, 06/25/10: Pakistan will monitor seven major websites, including Google and Yahoo, to block anti-Islamic links and content, an official said Friday. Seventeen lesser-known sites are being blocked outright for alleged blasphemous material. The moves follow Pakistan's temporary ban imposed on Facebook in May that drew both praise and condemnation in a country that has long struggled to figure out how strict a version of Islam it should follow.

       

    • Geert Wilders - Fitna und Zensur im Interesse der Islamanhänger

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    K. Umwelt / Ecology

     
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    L. Gesundheit / Alter / Health / Age

    • Peter Mühlbauer: Wo die Pharmaindustrie sich mit Forschung zurückhält - z.B. Iboprofen (TP, 19.8.08). Medikamente, die schon länger auf dem Markt sind, versprechen keine Monopolrenditen mehr – auch wenn sie wirken.

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    M. Veranstaltungen / Activities

    Die nächste Hanfparade findet am Samstag, dem 7. August 2010 statt. Sie beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung zwischen Fernsehturm und S-Bahnhof Alexanderplatz.

     hanfparade
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    N. Sonstiges / Special Interests

     Fjordman: A History of Beer (part 1); part2; Part 3

    James Donald: What really happened in Catalonia

    Bryan Caplan: The Anarcho-Statists of Spain - An Historical, Economic, and Philosophical Analysis of Spanish Anarchism

     

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    alt

      Imagine:   John Lennon was murdered more than 25 years ago (8. Dec. 1980) 
    Jetzt kommt ein Film in die Kinos:
    "The U.S. vs. John Lennon" (taz 9.10.06).
    Excellent movie! A must see.

    Imagine there's no heaven,
    It's easy if you try,
    No hell below us,
    Above us only sky,
    Imagine all the people
    living for today...
    Imagine there's no countries,
    It isn't hard to do,
    Nothing to kill or die for,
    No religion too,
    Imagine all the people
    living life in peace...
    Imagine no possessions,
    I wonder if you can,
    No need for greed or hunger,
    A brotherhood of man,
    Imagine all the people
    Sharing all the world...
    You may say I'm a dreamer,
    but I'm not the only one,
    I hope some day you'll join us,
    And the world will live as one

     

    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)

    Deine IP-Adresse


    Isioma Daniel

     


    Ayaan Hirsi Ali


    Submission pt. 1

    Film von Ayaan Hirsi Ali und Theo van Gogh, der dafür ermordet wurde
    Submission pt.2

    Meena(Rawa)& Friends
    The martyred leader Meena


    Layla Alizada playing Meena in "Chasing Freedom"
    Get the Action Guide (PDF - 364KB)


    Afghanistan:
    Osama


    Iran: Offside


    Hatun Sürücü


    Penélope Cruz in Volver

    Amina Lawal frei
    Amina Lawal dankt allen UnterstützerInnen
    Die Anfechtung des Urteils war nach monatelangen Verschiebungen im September 2003 erfolgreich, weil die Schari'a in Nord-Nigeria erst nach der Empfängnis eingeführt worden war. Sie wurde freigesprochen.


    Safiya Hussaini was safed from being stoned to death
    Safya Husseini Buch
    Ich, Safiya Verurteilt zum Tod durch Steinigung


    Sudanese-born author 
    Kola Boof


    Akhsistowaki:
    Jamie Medicine Crane
    Miss Blackfoot
     
    mit sozialem Auftrag

     Mimount Bousakla
    auf der Flucht vor Islamisten

     Wangari Maathai
    (Recipient of the Goldman Environmental Prize,  the "green Nobel Prize." In 2004 she was awarded the Nobel Peace Prize.)


    Oriana Fallaci


    Tzipi Livni
    auf den Spuren Golda Meirs

    Ursula Seppel (SDS Hamburg)

     

    Christine Storm
    Christine Storm (6.9.1952-26.12.2004)
    Einst Redakteurin des "trend", Magazin der GEW-Berlin-Kreuzberg, wurde vom Tsunami in Thailand erwischt.
    Berliner Lehrerin nach Flutkatastrophe in Khao Lak vermißt - Freunde fahnden nach ihr im Internet. (Mopo, 31.12.04).

    Chistine Storm identifiziert.


    Jutta Winkelmann und Gisela Getty 1967 und heute:



    Sybille Plogstedt
    (SDS-Berlin, GIM, Courage)

        F) Spezial zum Fatwa/Scharia-Faschismus ./. Special on fatwa/sharia-fascism  
       

    Vida Samadzai, 25, afghanische Studentin in Kalifornien, vertrat
    ihr von Kriegen geschundenes Land beim Schönheitswettbewerb 
    "Miss Earth"
    in Manila am 9. November 2003 .
    Beauty queen swaps burka for bikini - Miss Afghanistan, Vida Samadzai

    Karzai's minister for women, Habiba Surabi, 
    condemns
    bikini-clad Miss Afghanistan:
    "In the name of women's freedom, what this Afghan girl 
    has done is not freedom but is lascivious."
    Reuter: Afghans angry at beauty queen's bikini appearance


    Vida Samadzai


    Don't get stoned?

       

    Fatwa for: 
    Miss world 2002

    The World at their Feet...   
    By Isioma Daniel

         Wlumllogo.gif (9802 bytes)  Stoning to death like 
    Robabeh
    in  Iran is a
    pre-Islamic practice
    condemned by the
    Islamic religion.
     

    [ bild: ein Hanfblatt ]

       


    The Contest

    Contestants for 2002's Miss World beauty pageant arrived in Abuja, Nigeria, as the reign of the current Miss World, Nigerian Agbani Darego, draws to a close. Some contestants boycotted the pageant in protest of the Sharia court's decision that Amina Lawal should be stoned to death.  more>>

              

    Nigeria's Agbani Darego smiles
    after winning the crown 2001
     in Sun City, South Africa.
    The Miss World competition
    has run for 52 years

    Miss World 2002
    Azra Akin, Turkey

         

     

       

    The deputy governor of Zamfara state in northern Nigeria, Mahamoud Shinkafi, has urged Muslims to kill the woman who wrote an article which he claimed insulted the Prophet Mohammed, sparking religious riots, causing more than 200 deaths.

    The website for This Day newspaper seems to have removed profiles of all its journalists - including Ms Isioma Daniel - from the pages. Ms Daniel, who is not a Muslim, has now fled Nigeria. She took refuge abroad.

    Fashion writer Isioma Daniel resigned after writing in This Day newspaper that the Prophet Mohammed may have approved of the Miss World contest and possibly wished to marry one of the beauty queens.

      isioma daniels
    all for one
    - high fashion  
      "How do I choose a swimsuit?"


    The World at their Feet...   
    By Isioma Daniel


    Isioma Daniel

    Nigerian Women against Chevron


    A Miss World contestant (Triin Sommer? from Estonia) in Abuja, Nigeria, Saturday Nov. 23, 2002 as she waits to depart for London.
    Would Prophet Mohammed have married her? 

       
    Further texts   Mehr Texte    Plusieurs textes      

    Isioma's 

    Journal from Exile  in Norway Nr. 1 Nr. 21 1.5.05

    Nancy Amanda Redd:
    "third-wave feminism"

       

    Kontakt/contact : isioma@gmx.net  


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